Die zebra. im Dezember und Jänner

Zeit für Perspektivenwechsel – zur Jahreswende steht die Straßenzeitung im Zeichen von neuen Sichtweisen auf alte Realitäten. Für die Titelgeschichte begibt sich zebra. an den Rand unserer Gesellschaft:  Wer ist in unserem Land obdachlos? Warum? Und wie geht man andernorts mit dem Phänomen um? Um ungewohnte neue Perspektiven geht es auch im Interview mit den Filmemachern des Sozialdramas „Capernaum“ und in den  Arbeiten des Fotografen Ludwig Thalheimer. Einen besonderen Blick garantiert ein junger Bozner Instagramer, der seine Makeup-Tipps mit tausenden Gleichgesinnten teilt. Vom Glück des Kaminkehrers, der mit dem E-Bike von Haus aus Haus fährt, von süß klingelnden Weihnachtskassen und von den Vorteilen, die der Feminismus auch den Männern beschert, handeln weitere Beiträge. Die Zeitung ist bis zum 9. Februar 2020 auf Südtirols Straßen erhältlich.

Die Straßenzeitung zebra. der OEW – Organisation für Eine solidarische Welt bietet seit 2014 über 60 Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine sinnvolle Tätigkeit und ein kleines Taschengeld. zebra. ist geprägt von Vielfalt in Inhalt, Form, bei Schreibenden und Verkaufenden. Jene sind im ganzen Land unterwegs und an ihren violetten Ausweisen erkennbar. Die Zeitung wird zum Großteil von Freiwilligen gemacht und kostet drei Euro: 1,5 Euro bleibt den Verkäufern, 1,5 Euro fließt in die Produktion.