zebra.calendar out now!

Die oew stellte heute den neuen zebra.Kalender gemeinsam mit Verkäufer Tintin Gardoso bei einer fairen Kaffeepause in der Tapezier-Werkstatt der Firma Fischnaller in Brixen vor – dem Arbeitsplatz zweier Kalender-Models: Veronika Frei und Ali Nurusi sind Raumausstatter, gemeinsam sind sie auch regelmäßig auf Montage unterwegs. „Wenn wir beide auf Baustellen vorfahren und damit beginnen, Löcher in die Wand zu bohren und Gardinen zu montieren, ernten wir manchmal skeptische Blicke – aber wir nehmen es mit Humor“, sagte Ali Nurusi bei der Präsentation. Jasmin Fischnaller, Juniorchefin und Vorsitzende der Südtiroler Junghandwerker, unterstrich: „Hinter erfolgreichen Unternehmen stehen starke Teams. Diese entstehen, wenn man einander mit Respekt und Wertschätzung begegnet und neuen Mitarbeitern die Chance bietet, ihren individuellen Platz zu finden.“

Im neuen zebra.Kalender geht es um besondere und gleichzeitig ganz gewöhnliche Arbeitstätige aus Südtirol und ihre individuellen Team-Geschichten. oew-Geschäftsführer Matthäus Kircher erklärte: „Auch wenn Arbeitskollegen manchmal sehr unterschiedlich gestrickt sind, stimmen sie sich aufeinander und verfolgen ein gemeinsames Ziel!“ Das gelte im übertragenen Sinn auch für unsere Gesellschaft, in der durch Zusammenarbeit, Teamgeist und Toleranz viel erreicht und zum Positiven bewegt werden könne, so Kircher.  Außerdem wolle man durch den Kalender auch den Südtiroler Unternehmen ans Herz legen, vielfältigen Menschen eine Chance zu geben und auch in jenen Potenziale zu erkennen, die neu in unserer Gesellschaft Fuß fassen müssen.

Anna Mayr, Lisa Frei und Georg Hofer haben für den Kalender verschiedene Menschen getroffen, sie getrennt interviewt und fotografiert. Aufmerksame Leser*inne können die sechs Teams wieder leicht zusammenfügen. In den Geschichten geht es um Kollegialität, Teamgeist, Verlässlichkeit und den Spaß an der Arbeit: Da ist Federica, die eigentlich Architektin ist und durch ihren Kollegen zum Schnitzen kam. Da ist Abdel, ein Landesbeamter in der interkulturellen Jugendarbeit. Da ist Tumaini, den der Glaube und der Tod mit seiner Kollegin verbinden. Da ist Anna-Lisa, die mit ihrer Kollegin vom südlichsten Zipfel in die nördlichste Stadt Italiens zog, um die Mensch mit ihrem Eis glücklich zu machen.

Die mehr als 60 Verkäufer*innen der Straßenzeitung bringen den zweisprachigen Kalender ab sofort auf die Straße und zu den Menschen. Er kostet 5 Euro: 2,50 Euro bleiben den Verkäufer*innen, 2,50 Euro fließen in die Produktion. zebra. bietet Menschen, die kaum oder nur schwer Zugang zum Arbeitsmarkt haben, eine sinnvolle Tätigkeit, eine kleine Verdienstmöglichkeit. Längerfristig ersetzt der Straßenverkauf jedoch keine feste Anstellung. Mit dem Verkauf des Kalenders überbrücken die Verkäufer*innen die Pause, die aufgrund der kommenden zebra.Doppelnummer für Dezember und Jänner entsteht.