Vom Gemeinschaftsgarten zur essbaren Stadt

Am 5. Oktober veranstaltet die MahlZeit-Kampagne gemeinsam mit der URANIA Meran und der Gemeinde Bozen eine Tagung, bei der es darum geht, wie Menschen im urbanen Raum selbst Lebensmittel herstellen können. Vom Gemeinschaftsgarten bis zu „öffentlichen Pflückgärten“ werden verschiedene Modelle präsentiert.

Kommt vorbei: Der Eintritt ist frei! Die Idee der „Essbaren Stadt“ regt immer mehr Menschen dazu an, Lebensmittel im urbanen Raum selbst herzustellen. So entstehen die unterschiedlichsten Modelle von Gemeinschaftsgärten im öffentlichen und privaten Raum, bis hin zu „öffentlichen Obstbäumen“ und Pflückgärten. Gemeinsam ist den vielen unterschiedlichen Ansätzen, dass sie einen offenen, gemeinschaftlichen und partezipativen Charakter haben. Gemeinsam ist ihnen aber auch, dass sie aus einem neuen Bewusstsein für Ernährungsfragen, für Nachbarschaft und Gemeingut entstehen. Und sie sind getragen vom Wunsch nach einem anderen Umgang mit den Ressourcen Wasser und Boden, von einer wachsenden Sensibilität für Klimaschutz und Artenvielfalt. Ganz nebenbei sind gemeinschaftliche Gartenprojekte aber auch Übungsplätze für demokratische Entscheidungsprozesse und für verantwortlichen Umgang mit Allgemeingut.

Wo: Festsaal der Gemeinde Bozen, Gumergasse
Wann: 05.10.2018, 9.00-13.00 Uhr
Infos: www.mahlzeit.it