Peru: Un techo en los Andes

Peru: Un techo en los Andes

Projektort
Huaraz, Peru

Projektgründe
Peru ist ein Land, das reich an Bodenschätzen wie Gold, Silber und Kupfer ist. Von 1532 bis 1824 wurde Peru von Spanien kolonisiert und extrem ausgebeutet. Die Minen sind bis heute meist in ausländischer Hand. Zwar gibt es offiziell eine geringe Arbeitslosenrate, doch meistens sind die Peruaner*innen bei ihren Arbeitgebern nicht vertraglich abgesichert. Huaraz liegt in den Anden auf 3.052 Höhenmetern und hat eine Einwohnerzahl von 120.000. Viele Familien ziehen vom Hochland dorthin, um eine Arbeit zu finden.

Projektbeschreibung

Im Gesundheitszentrum „Un techo en los Andes“ (Ein Dach in den Anden) werden Patient*innen alternativ mit Homöopathie, Fußreflexzonenmassage u. a. behandelt. Kinder und Erwachsene mit Beeinträchtigungen werden zu Hause besucht, behandelt und zu Therapien begleitet. Wöchentlich trifft sich eine Gruppe von Menschen mit Sehbeeinträchtigung, die musizieren und eine eigene Radiosendung leiten. Auf einem Feld werden Heilkräuter angebaut und Kleintiere gehalten. Dieses Feld wird von Menschen mit verschiedenen Erkrankungen wie z.B. Schizophrenie bearbeitet; die Heilkräuter werden von ihnen verwendet oder verkauft. Im Stadtviertel Pongor trifft sich regelmäßig eine Gruppe von Kindern mit einer pädagogischen Fachkraft, gemeinsam machen sie ihre Hausaufgaben, spielen, basteln und verbringen ihre Freizeit zusammen.

Projektziel
Menschen mit Beeinträchtigungen behandeln und begleiten. Kindern bei den Hausaufgaben unterstützen und eine sinnvolle Freizeitgestaltung anbieten.

Projektleiterin
Rosario Figueroa

Weitere Infos
Monika Thaler, monika.thaler@oew.org, Tel. 0472 208209

Überweisungsgrund für Spenden
Peru, Un techo en los Andes
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