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Bolivien: Yachay Chhalaku - Wissen vernetzen

 

Land: Tutimayu, Sacaba - Bolivien 

Cochabamba (Tutimayu) liegt auf 2.500 m.ü.d.M. und im Zentrum von Bolivien, wobei Tutimayu ein kleines Dorf etwa 25 km von Cochabamba entfernt ist. Das Klima ist gemäßigt, die Nächte sind kühl, von Juli bis Oktober weht ein starker Wind und die mittlere Temperatur liegt bei 18°C.
 

Das Projekt Yachay Chhalaku - Wissen vernetzen

Marga Mair und Antonio Garcia haben 2002 ein indigenes Zentrum für Frauen und Kinder auf dem Land errichtet, in dem vor allem Bildungsarbeit geleistet wird. Es werden Alphabetisierungskurse für Frauen angeboten, sowie verschiedene Workshops für Kinder der ländlichen und städtischen Schulen. Dabei soll indirekt eine neue Form von Kommunikation und Interaktion zwischen städtischen und ländlichen Gegebenheiten stattfinden, was als Maßnahme gegen die zahlreichen Migrationen in die umliegende Stadt wirken soll. Außerdem sollen die Kinder aus der Stadt der indigenen Kultur näher gebracht werden, wodurch Vorurteile abgebaut werden können.

 

Projekt „Cosechar agua – sembrar vida“

Die Wasserknappheit in Bolivien ist seit Jahren ein großes Problem, da die Regenzeit aufgrund des Klimawandels im Hochland immer knapper ausfällt. Vor allem 2016, wo der Regen fast gänzlich ausblieb,  gab es ab August nur noch alle paar Tage Trinkwasser für die Bewohner*innen in der Stadt und auf dem Land.

Auch diese Thematik ist ein Schwerpunkt der Organisation Yachay Challaku. Gemeinsam mit 70 Kinder und Jugendliche aus dem Dorf Tutimayu werden gemeinsam mit Expert*innen Techniken ausgearbeitet und umgesetzt, bei denen es um eine bestmögliche Sammlung und Nutzung des wertvollen Regenwassers geht. Dieses Wasser wird anschließend gefiltert und für die Hygiene oder für den Gartenbau genutzt. In einem zweiten Schritt bekommen Lehrpersonen und Eltern eine Weiterbildung zur Regenwassersammlung und –nutzung, sodass es auch in den Schulen und letztendlich bei den Familien langfristig zu Veränderungen führt.

 

Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum

Das Projekt basiert stark auf der Montessori-Pädagogik: Der/die Projektleiter*in legt großen Wert auf die Nutzung verschiedenster Materialien, auf die Strukturierung der Lernumgebung, sowie auf die sorgfältige Planung der Aktivitäten und die organisierte Durchführung derselben. Die Angebote werden überdacht und überprüft.

Der Nachmittag ist von der Bildungsarbeit geprägt. Derzeit ist ein Betreuungszentrum im Aufbau. Kinder und Jugendliche erhalten hier Hilfe bei Schulaufgaben, Förderung im Lernprozess und gemeinsam wird Gelerntes gefestigt. Außerdem erhalten die Mitglieder die Möglichkeit einer sinnvollen Internet-Nutzung, sowie Lese- und Nachschlagemöglichkeiten über die Einrichtung einer kleinen Bibliothek.

Gemeinsames spielen und das Ausarbeiten von Aktionen (zum Beispiel im Bereich Umwelt) finden in diesem Zentrum Platz. Außerdem steht ein kleiner Garten zur Verfügung und lädt zum Anbau von Lebensmitteln und Blumen ein.
 

Projektträgerin vor Ort

Marga Mair, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 00591 4 470 95 85
 

Informationsseiten im Internet

http://yachaychhalaku.blogspot.com
http://ycapoyoeducativointegral.blogspot.com
http://ycfortalecimientoorganizativo.blogspot.com
http://ycsalud.blogspot.com
http://yceducacionareaurbana.blogspot.com
http://yceducacionarearural.blogspot.com

Freiwillige Praktika

Für dieses Partnerschaftsprojekt sind freiwillige Praktika möglich.

 

Die Aufgabenbereiche der Freiwilligen beinhalten hauptsächlich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus der Dorfgemeinschaft Tutimayu, sowie mit Kindern aus der Stadt Cochabamba.

Freiwillige Praktikant*innen sollten Erfahrung und Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitbringen, geduldig und kreativ sein, sowie Offenheit für Mitmenschen und neue Gegebenheiten mitbringen. Von Vorteil könnten eine Liebe zur Natur und Bereitschaft zu einfachen Gartenarbeit sein, da das Zentrum einen kleinen Garten besitzt und sich die Freiwilligen dort einbringen könnten.

Das Projekt kann von maximal zwei Personen gleichzeitig besucht werden, wobei eine Mindestaufenthaltsdauer von 3 Monaten im Projekt gilt. Dezember und Januar sind aufgrund von Schulferien -  verbunden mit temporärer Migration der Familien aus der Dorfgemeinschaft - nicht geeignet.

Voraussetzung für einen Aufenthalt im Projekt ist die Kenntnis der spanischen Sprache, sowie die Bereitschaft, Quechua zu erlernen.

 

 

 Erfahrungsbericht Auslandspraktika

 

 

Berichte zu diesem Projekt

 

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