logotype

Infos zu den Details der neuen Datenschutzverordnung folgen. Wir danken für Ihr Verständnis.

19.04.2017

Zum Banana-Day: süße Früchte - krumme Machenschaften

Die Banane ist das meistverzehrte Obst der Welt. Nach dem Apfel wird sie auch in Südtirol am zweitliebsten verspeist. Für den Welthandel ist die Frucht von zentraler Bedeutung: Nach Reis, Weizen und Milch ist sie das am viertstärksten gehandelte landwirtschaftliche Produkt. „Mehr – schneller – billiger“ lautet das Motto längst auch bei der Bananenproduktion ­­-– mit den üblichen Folgen für Bauern und Arbeiter*innen im Bananengeschäft. Der dritte Mittwoch im April ist internationaler Banana-Day. Zu diesem Anlass gibt die oew-Organisation für Eine solidarische Welt Auskunft über kuriose, süße und krumme Seiten der beliebten gelben Frucht.

Beim Bananenanbau ist Körperarbeit gefragt, denn der gesamte Prozess muss händisch abgewickelt werden.

Wie bei vielen anderen Produkten, die in großen Mengen, in kurzer Zeit und möglichst billig angeboten werden,  zahlen meist die Produzent*innen am Ende der Wertschöpfungskette den wahren Preis. Die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen im Globalen Süden sind prekär: Die Löhne reichen kaum zum Überleben, Sozialleistungen gibt es selten, Arbeitende sind oft schutzlos Pestiziden ausgesetzt, auch Kinderarbeit ist an der Tagesordnung.

Mit 81 Prozent aller exportierten Bananen dominiert Lateinamerika heute den Markt. Jede dritte Banane stammt aus Ecuador. Verspeist werden die exportierten Früchte vor allem in den USA und Europa: Je 4,5 Millionen Tonnen jährlich, etwa 12 Kilogramm pro Einwohner*in. Dementsprechend niedrig ist der Preis.

„Bananen werden häufig schon im Eingangsbereich von Discountern angeboten und regelrecht verscherbelt“, erklärt Verena Gschnell, oew-Mitarbeiterin im Bereich Bewusster Konsum, „ihre niedrigen Preise dienen häufig nur dazu, Kund*innen in die Geschäfte zu locken. Auch wenn die Supermärkte fast nichts mehr auf diese Bananen verdienen, lohnt es sich für sie.“

Wie ist das möglich? Diesen und weiteren Fragen gehen die Mitarbeiter*innen der oew-Organisation für Eine solidarische Welt bei regelmäßigen Schulbesuchen mit dem Bananenkoffer auf den Grund. Im Rahmen der oew-Bildungsangebote widmet sich der Koffer-Workshop den Missständen in der weltweiten Bananenproduktion und zeigt praktikable Alternativen auf.

Die Importfirma CTMaltromercato beliefert wöchentlich die 14 Südtiroler Weltläden und diverse andere Lebensmittelgeschäfte mit Bananen aus dem Fairen Handel. Im Jahr 2016 hat CTM alleine in Italien 8.500 Tonnen Bananen verkauft, davon 78 Prozent aus biologischem Anbau.

„Das Fair Trade-Siegel steht für ethisches Handeln, Nachhaltigkeit und Transparenz und bietet Konsument*innen eine vertretbare Alternative“, sagt oew-Mitarbeiterin Gschnell, „weltweit festgelegte Kriterien garantieren Mindestlöhne, stabile Preise, feste Verträge, Genossenschaftsprämien, das Verbot von Kinderarbeit und die Förderung ökologischer Mindeststandards.“

*******

Key Facts zur Banane

Warum ist die Banane krumm?

Anfangs bedecken die Blätter des Blütenstandes die kleinen heranwachsenden Früchte, wodurch diese nicht von der Sonne bestrahlt werden. Deshalb wachsen sie der Schwerkraft folgend nach unten. Sobald die Deckblätter abfallen, wird im Inneren der Bananenfrüchte ein Hormon aktiviert, das sie zum Licht wachsen lässt. Dadurch erhält die Banane ihre typische krumme Form.

Wer darf in den Export?
Für den Export in die USA müssen die Bananen einwandfrei und zwischen 2,7 und 3,8 Zentimeter dick sein. Bis nach Europa kommt die Frucht nur mit einem Durchmesser von maximal 3,7 Zentimeter. Die perfekte Länge für die erste Güteklasse beträgt 20 Zentimeter. Alle anderen müssen draußen bleiben: Im Hafen von Antwerpen fallen 170.000 Bananenkartons jährlich bei den Qualitätskontrollen durch.

Sortenvielfalt?

Weltweit werden nur zwei Bananensorten gezüchtet: Cavendish und Gros Michel. Über 100 Jahre lang beherrschten sie den Weltmarkt. Ein Bodenpilz-Befall sorgte für die Schließung hunderter Bananenfelder. Fieberhaft experimentierten die Konzerne mit alternativen Sorten und entschieden sich bald für Cavendish, die gegen den Pilz resistent ist. Bis heute ist sie die meistangebaute Banane. Eine neue Pilzkrankheit bedroht derzeit aber auch diese Sorte und in Asien und Afrika sind bereits viele Plantagen betroffen. Die Suche nach neuen resistenten Sorten blieb bisher erfolglos.

Grün oder Gelb?

Sobald die Bananen geschnitten werden,  sind sie noch nicht reif. Einmal geerntet, nehmen sie meist den Weg übers Meer und sind dafür etwa zwei Wochen lang unterwegs. Die Kühlung in den Schiffen, im Normalfall bei 13.2 Grad, stoppt die Reifung. In großen Kammern im Ankunftsland wird mithilfe von hochverdünntem Gas (Ethylen) der Reifungsprozess erneut angetrieben und die Früchte erhalten ihre typische gelbe Farbe. 

Grundtvig: Gemeinsam solidarische Ökonomie lernen

Die Teilnehmer*innen der Grundtvig-Lernpartnerschaft bei einem Aufenthalt in Südtirol


Ende September 2015 endete ein zweijähriges EU Projekt, an dem die oew gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Österreich, Deutschland, Belgien und Tschechien teilnahm. Unter dem Titel „Solidarische Ökonomie gemeinsam lernen – Themen, Thesen, Tools“ fanden Austauschtreffen in den Partnerländern statt, bei denen über kreative und praktikable Möglichkeiten als Alternative zur kapitaldominierten Konkurrenzökonomie diskutiert wurde.

Die Ergebnisse dieser Grundtvig-Lernpartnerschaft wurden in einer Prezi Präsentation zusammengefasst. Sie ist hier abrufbar. Das Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.


Hier finden sich alle Projekte: 

 

18. April 2016

Südtirol trägt XXXL

oew und Südtiroler Weltläden machen südtirolweit mit übergroßen T-Shirts auf Missstände in der weltweiten Kleiderproduktion aufmerksam

Insgesamt 80 Riesen-T-Shirts hängen seit heute in 35 Südtiroler Gemeinden an Lichtmasten und Fahnenstangen. Auf den Etiketten sind Geschichten von Menschen abgedruckt, die sich so oder ähnlich täglich in der Kleiderproduktion abspielen: Sie erzählen von arbeitenden Kindern, von mit Pestiziden vergifteten Vätern und unterbezahlten Müttern. Die oew-Organisation für Eine solidarische Welt und das Netzwerk der Südtiroler Weltläden machen damit auf Missstände in der weltweiten Kleiderproduktion aufmerksam. Die Aktionswoche geht dem 24. April voraus, der weltweit als Fashion-Revolution-Day begangen wird. Am kommenden Sonntag jährt sich zum dritten Mal der Tag, an dem die Kleiderfabrik Rana Plaza in Bangladesch eingestürzt ist: Mehr als 1.100 Menschen starben damals, es ist das bisher größte Unglück in der Geschichte der weltweiten Kleiderproduktion. oew und Weltläden weisen mit einer interaktiven Landkarte unter www.oew.org auf Alternativen zum herkömmlichen Kleiderkauf hin.

„Labels erzählen nicht die ganze Geschichte!“, schreiben oew und Südtiroler Weltläden auf 80 Riesen-T-Shirts, die ab heute südtirolweit an viel begangenen Plätzen und Brücken aushängen. So wollen die beiden Organisationen auf die Missstände in der Kleiderproduktion hinweisen. Kurze Geschichten auf den Etiketten erzählen von Menschen, die bei der Kleiderproduktion - vor allem in Asien - ausgebeutet werden. Da heißt es zum Beispiel: „Ich heiße Behnly. Ich habe dieses T-Shirt genäht. Ich bin neun Jahre alt. Ich stehe jeden Morgen um 5 Uhr auf. Es ist dunkel, wenn ich in der Fabrik ankomme. Ich arbeite 13 Stunden. Es ist dunkel, wenn ich wieder nach Hause gehe. Ich verdiene weniger als 1 Euro am Tag.“

Am 24. April 2013 starben beim Unglück in der Textilfabrik von Rana Plaza in Bangladesch mehr als 1.100 Menschen, über 2.500 wurden schwer verletzt. Das Gemäuer hatte Risse aufgetan, deshalb verbot die Polizei am 23. April den Zutritt. Dennoch waren einen Tag später, als die sechsstöckige Halle zusammenbrach, mehr als 3.000 Textilarbeiter*innen im Gebäude. Sie arbeiteten für einen Durchschnittslohn von 28 Euro monatlich. Die Gebäudesicherheit in Bangladesch sei dennoch bis heute nicht gewährleistet, sagt Verena Gschnell, Bildungsreferentin der oew. Der Komplex von Rana Plaza sei nur für zwei Stockwerke kollaudiert gewesen. „Fabrikhallen werden bis heute nur unzureichend kontrolliert“, erklärt Gschnell, weitere Unfälle seien vorprogrammiert.

Beim Nähen verlagert sich das Geschäft derzeit von China nach Bangladesch, obwohl China in absoluten Zahlen immer noch am meisten Kleidung produziert. In China steigen jedoch die Löhne, in Bangladesch entstehen immer mehr illegale Hallen. Der durchschnittliche Lohn einer Näherin in Bangladesch beträgt heute 50 Euro monatlich, mehr als zur Zeit des Unglücks von Rana Plaza. Und doch sind das nur 19 Prozent des Existenzlohnes des Landes: Er liegt bei 259 Euro. Brigitte Gritsch vom Netzwerk der Südtiroler Weltläden erklärt: „Weil die Löhne so niedrig und die Preise seitens der europäischen Importeure so gedrückt werden, kommen in der Textilproduktion vielfach Kinder zum Einsatz.“

Trotz eines Arbeitstages von zwölf bis vierzehn Stunden erhalten die Näher*innen nur einen Bruchteil des europäischen Verkaufspreises: Nicht einmal ein Prozent bleibt ihnen. Arbeiten die Menschen zu langsam, wird ihnen von einem Tag auf den anderen gekündigt. Der Lieferdruck ist enorm: Wer nicht rechtzeitig liefert, verliert den Auftrag. Das kann schnell den Ruin der Fabrik bedeuten. Also werden die Arbeiter*innen angehalten weiterzuarbeiten: häufig ohne Lohn. 

Doch nicht nur beim Nähen, dem letzten Schritt in der Kleiderproduktion, läuft vieles schief: Bereits beim Baumwollanbau, der weltweit insgesamt der Fläche Italiens entspricht, können Arbeiter*innen von ihrem Gehalt kaum leben. In der Baumwollproduktion werden ein Viertel der weltweit gehandelten Insektizide und elf Prozent der Pestizide eingesetzt, mehr als für jede andere Pflanze der Welt. Verena Gschnell von der oew erklärt: „Der weltweite Anbau von Baumwolle verbraucht gleich viel Wasser wie alle Privathaushalte der Erde zusammen.“

Auch die Farben der Stoffe verlangen ihr Tribut: Gefärbt wird in Ländern, wo Gesundheits- und Umweltauflagen niedrig sind, zum Beispiel in China und Tunesien. Brigitte Gritsch von den Südtiroler Weltläden erklärt: „Zwei Drittel der chinesischen Flüsse und Seen sind verschmutzt. Giftstoffe aus Fabriken werden oft ungeklärt abgeleitet und sind später in Trinkwasser und Essen zu finden.“ Diese Schadstoffe seien bei Tier und Mensch immer häufiger nachweisbar. Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus den so verschmutzten Flüssen, fischen daraus und nutzen es für die Landwirtschaft. Die chemischen Substanzen in den Farbmischungen provozieren Krebs und bringen das menschliche Hormonsystem durcheinander.

oew und Weltläden weisen auf Alternativen hin, die auch in Südtirol immer stärkere Beachtung finden. Verena Gschnell und Brigitte Gritsch haben sich im ganzen Land erkundigt: Es gibt eine Reihe von Secondhandläden, Läden mit fair gehandelter Mode und Kleidungsstücke, die aus lokalen Kreisläufen stammen. Gschnell ist überzeugt: „Südtirol bewegt sich in eine fairere Richtung, auch wenn es sich derzeit noch um eine Nische handelt.“ Die oew will diese Alternativen der gesamten Bevölkerung zugänglich machen und hat eine interaktive Landkarte entwickelt. Sie ist unter www.oew.org aufrufbar.

####

Creative Handicrafts in Westindien: ein Beispiel für fair gehandelte Kleider

 

Bei all den negativen Nachrichten ist es Brigitte Gritsch von den Südtiroler Weltläden ein Anliegen, auch ein positives Beispiel zu erzählen: „Die Geschichte von Mahadevi geht gut aus“, sagt sie. Brigitte Gritsch war vor zwei Jahren bei der Fair Trade Organisation „Creative Handicrafts“ in Mumbai, in der Hauptstadt des Bundesstaates Maharashtra in Westindien, der wichtigsten Hafenstadt des Subkontinents. „Benachteiligte Frauen haben in den Slums von Mumbai die Möglichkeit, sich die Arbeit selbst einzuteilen. Sie können von Zuhause aus nähen und liefern die Ware termingerecht an Creative Handicrafts.“ Diese Genossenschaft zahlt faire Löhne und sichert ihren Arbeitsplatz. Es geht also auch anders. „Die Käufer*innen entscheiden sich bei jedem Einkauf neu“, sagt Gritsch: „für faire Löhne oder für Ausbeutung“.

####

                                                                                                                                     

Das Amt für Kabinettsangelegenheiten finanziert die Aktionen rund um Fashion Revolution in Südtirol.

 

 

 

 

 

 

 

 

Presse

 

Logo oew im Format PDF (Farbe) | JPG (Farbe)JPG (sw)

Unsere Initiativen und Veranstaltungen

Neben den Schulangeboten veranstaltet die oew in Ihrer Informationstätigkeit verschiedene und vielfältige Projekte und Aktionen. Manche davon sind einmalig, manche wiederholen sich jährlich.

Rückblick

In den letzten Jahren hat die oew verschiedenste Aktionen und kleinere Projekte ins Leben gerufen. Hier erhalten Sie einen kurzen Einblick in die vergangenen Aktivitäten der oew.

Mitglied werden

Wir würden uns freuen, Sie als neues Mitglied der oew begrüßen zu dürfen.

Mitglied werden ist einfach: Wenn Sie Interesse an unseren Projekten haben oder selbst mitmachen möchten, können Sie das folgende Formular ausfüllen und es uns entweder per Mail oder per Post zu schicken oder persönlich vorbeizubringen. Wir werden Sie daraufhin so bald wie möglich kontaktieren - und die Formalitäten sind abgeschlossen!

Zum Formular

 

Der*die Unterfertigte verpflichtet sich:

  • die Statuten der oew gelesen zu haben und mit den Zielen und bisherigen Beschlüssen der oew einverstanden zu sein
  • einen einmaligen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 35,00 Euro zu entrichten.

 

 

Privacy - Im Sinne des Artikel 7 der gesetzesvertr. Verordnung Nr. 196/2003 und der EU-Datenschutz-Grundverordnung (2016/679), die ab dem 25. Mai 2018 gilt, wird mitgeteilt, dass die in dieser Vorlage eingegebenen persönlichen Daten mit und ohne Zuhilfenahme elektronischer Mittel mit Vertraulichkeit behandelt werden. Diese Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung der Anfrage verwendet. Die nicht erfolgte Zustimmung zur Bearbeitung der als obligatorisch gekennzeichneten Daten hat zur Folge, dass die gewünschten Geschäftsinformationen nicht übermittelt werden können. Der einzelne Benutzer kann die Löschung, die Anwendung der anonymen Form oder die Sperrung der gesetzeswidrig behandelten Daten sowie die Nachtragung, Berichtigung oder, falls daran interessiert, die Ergänzung der Daten erwirken. Für die Ausübung der Rechte im Sinne des Artikel 7 der gesetzesvertr. Verordnung Nr. 196/2003 kann sich der Benutzer schriftlich an folgende Stellen wenden: Verantwortlicher für die Bearbeitung der Kundendaten - oew, Vintlerweg 34 - 39042 Brixen Milland oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wie Sie uns
erreichen können

 

Unsere Adresse:
oew - Organisation für Eine solidarische Welt
Vintlerweg 34
39042 Brixen

Telefon: +39 0472 833950
Fax: +39 0472 838133

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die oew hat ihren Sitz in Milland, einem Stadtteil von Brixen, im Jakob-Steiner-Haus. Um zur oew zu gelangen, müssen Sie zuerst vom Bahnhof der Mozartallee Richtung Milland folgen. Dann, nachdem sie das Ortsschild von Milland zu ihrer Rechten gesehen haben, kommen Sie in einen Kreisverkehr, in dem Sie die erste Ausfahrt nehmen. Nach einigen hundert Metern finden Sie sich vor einem weiteren Kreisverkehr wieder, den sie geradeaus durchfahren. Kurz darauf folgt eine Ausfahrt nach links, der Sie folgen, bis sie rechter Hand einen Kindergarten und linker Hand die Feuerwehrhalle haben. Vor Dieser biegen sie links ab und sehen nun vor sich das Haus der Solidarität, in dem auch die Räumlichkeiten der oew liegen.

 

  

Öffnungszeiten:

Von Montag bis Freitag von 9 bis 12.30 Uhr 
Montag und Mittwoch auch von 15 bis 18 Uhr



Die Straßenzeitung für Südtirol


Beim Zebrastreifen am Bahnhof, vor der Bäckerei, neben dem Dom – die Verkäufer*innen der oew bringen zebra. druckfrisch unter die Leute. Sie sind an ihren Ausweisen gut erkennbar und verkaufen die Straßenzeitung für zwei Euro. Ein Euro davon geht in die Produktion, der andere bleibt dem*der Verkäufer*in. Der Straßenverkauf ist keine Bettelei, im Gegenteil: Neben einer kleinen Einkommensmöglichkeit bietet er den VerkäuferInnen einen ersten Zugang zur Arbeitswelt und gibt ihnen die Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Die junge, buntgemischte Redaktion, welche fast ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen besteht, orientiert sich inhaltlich an sozialen und gesellschaftskritischen Themen. Die Artikel sind je nach Muttersprache des*der Redakteurs*Redakteurin in Deutsch oder Italienisch verfasst, vorwiegend mit dem Ziel, ein nachhaltiges Umdenken in der Gesellschaft zu fördern.

 

Was ist zebra.Support?

Seit bald vier Jahren bietet die Straßenzeitung zebra. Menschen, die keinen oder nur schwer Zugang zum Arbeitsmarkt haben, eine sinnvolle Tätigkeit und eine kleine Verdienstmöglichkeit. Über 60 Frauen und Männer zwischen 18 und 66 Jahren sind derzeit bei der oew als zebra.Verkäufer*innen registriert. Sie kommen aus Nigeria, Rumänien, Marocco, Bangladesch, Indien, Liberia, Äthiopien, Bulgarien, Burkina Faso, Deutschland, Guinea Bissau, Iran, Italien, Moldawien, Pakistan, Somalia und Südtirol. Erkennbar an ihrem Ausweis sind sie Tag für Tag in ganz Südtirol unterwegs und verkaufen die Straßenzeitung zum Preis von zwei Euro: Davon geht ein Euro in die Produktion, ein Euro bleibt ihnen.  Der Anteil an Flüchtlingen unter den zebra.Verkäufer*innen nimmt rapide zu: Mittlerweile gehört ein Großteil zu dieser Bevölkerungsgruppe, die sich durch ihre missliche Lage den verschiedensten Ungewissheiten ausgesetzt sieht. Hier setzt das Projekt zebra.Support an, dessen erklärtes Ziel es ist, Verkäufer*innen in Notsituationen praktische Hilfe durch konkrete Maßnahmen anzubieten und langjährige Verkäufer*innen bei ihrem nächsten Schritt in die Arbeitswelt zu unterstützen.

Die oew strebt Aktivitäten auf verschiedenen Ebenen an und hat drei Maßnahmenpakete entwickelt: zebra.Help bietet schnelle und unkomplizierte Hilfeleistung in Notsituationen. Durch zebra.Academy soll die Weiterbildung und Eingliederung in die Arbeitswelt vorangetrieben werden. Mit zebra.Understanding wird gemeinsam mit den Verkäufer*innen durch Kampagnen und Workshops ein breiteres Bewusstsein in der Öffentlichkeit geschaffen.

Spendenkonto:
Raiffeisenkasse Eisacktal/Brixen
Iban: IT 68 S 08307 58221 000300004707

Südtiroler Sparkasse Brixen
Iban: IT 93 H060 4558 2200 0000 5004 219 

Überweisungsgrund: zebra.Support

 

Schreiben.

Egal ob jünger oder älter. Ein- oder zweiheimisch. Deutsch- oder italienischsprachig. Unser Redaktionsteam erweitern wir gerne laufend. Wer gerne bei uns mitschreiben möchte soll bitte einen kurzen Beispieltext oder bei konkreter Idee eine Skizze des Artikels an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Achtung: Unsere Redaktionsschlüsse sind meistens ein Monat vor Erscheinungstermin und bereits einige Wochen vorher verteilen wir die Artikel. 

Verkaufen.

Unsere Verkäufer*innen sind unser Gesicht auf den Straßen. In Brixen, Bozen, Meran und Bruneck können diese die Straßenzeitungen für 1 Euro pro Stück abholen. Anschließend verkaufen sie die zebra. auf den Straßen Südtirols. Manchmal kann es zu Missverständnissen oder Problemen kommen: Eine ungklückliche Wortwahl, ein ungüngstiger Moment und schon läuft nicht alles perfekt. Haben Sie Geduld, Respekt und Verständnis.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass alle unsere zebra.Verkäufer einen Ausweis tragen. Dieser, und die darauf abgedruckte Registrierungsnummer müssen gut ersichtlich sein. zebra.Verkäufer dürfen nicht betteln. Um Missverständnisse zu vermeiden und allen ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen, können sie uns gerne für Kritik und Lob kontaktieren.

 Für weitere Informationen und Rückmeldungen steht Alessio Giordano unter Tel. +39 334 1216413 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Abonnieren.

> Hier findest du die nötigen Informationen.


Spenden

Die oew finanziert einen erheblichen Teil ihrer Arbeit aus Spendengeldern. Zugleich verwaltet sie die Spendengelder für mehr als 40 Projekte in Asien, Osteuropa, Afrika und Lateinamerika.In den vergangenen Jahren ließen sich Unterstützer*innen allerlei Möglichkeiten einfallen, um der oew und den Projekten zu helfen: so wurde bei privaten oder beruflichen Anlässen auf Geschenke verzichtet und stattdessen Spenden gesammelt, Benefizveranstaltungen organisiert, Testamentspenden abgeschlossen und einiges mehr. 

 Gerne können Sie uns auch online oder per Banküberweisung unterstützen: 

Desto mehr Leute hinter unsere Vision einer gerechteren, besseren Zukunft stehen, desto besser gelingt uns die Umsetzung. Mit Ihrer Unterstützung an unsere Organisation können wir verschiedene Ausgaben decken, welche im Laufe unseres Arbeitsjahres unvermeidlich anfallen. Die Spende kann steuerlich abgesetzt werden, zu diesem Zweck senden wir eine Spendenquittung zu. Bei Banküberweisungen sollten Sie als Grund bitte Unterstützung oew angeben.

Herzlichen Dank für die Unterstützung!
Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen. Eine ist Spenden. Mit Ihrer Spende zugunsten eines oew-Projektes leisten Sie konkrete Hilfe. Ihre Spende kommt an.

Unsere Partnerschaftsprojekte (bitte als Grund bei Banküberweisung angeben)

Uganda - Birongo
Uganda - Bildung gegen Beschneidung
Uganda - Blessed Damian School
Sambia - Seite an Seite
Kenia - OasisRescue Center
Bangladesch - Dolea Matri Sadan
Indien - Rural Education
Bolivien - Vida y Esperanza
Bolivien - Yachay Chhalaku
Brasilien - Casa do sol
Brasilien - Camm
Ecuador - AccionEcologica
Peru - Manthoc
Peru - Sembradores
Solidaritätsfond Luzi Lintner

Die Spende kann steuerlich abgesetzt werden, zu diesem Zweck senden wir eine Spendenquittung zu.
Herzlichen Dank für die Unterstützung!
Eine Welt heißt, sich richtig informieren

Sie möchten die Straßenzeitung erhalten und unterstützen sie jährlich als  Freund*in (30 Euro) oder Förderer*in (40 Euro)?
Überweisungsgrund: zebra.abo

Bitte senden Sie Ihre Anschrift an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen uns an unter Tel. 0472 833 950.

Verwendung der persönlichen Daten und Zustimmung (Ges.Verordnung 196/2003)
Die von Ihnen eingegebenen Daten werden in unserer Datenbank gespeichert und aufbewahrt. Wir verwenden die Daten für den Postversand von zebra.
Jedes Jahr kann man bei der Steuererklärung ein klares, unkompliziertes Zeichen zur Unterstützung einer gerechten, solidarischen Welt setzen.

Firmen und Private können zusätzlich zu den 8 Promille für Kirchen oder Parteien auch 5 Promille der eigenen Einkommensteuer Hilfsorganisationen zukommen lassen. Die 5-Promille-Beiträge aus der Einkommensteuer sind mittlerweile zu einer wertvollen Unterstützung für die Tätigkeit der oew geworden. Damit wir auch in Zukunft mit dem selben Einsatz weiterarbeiten können, bitten wir euch auch dieses Jahr wieder, in der Steuererklärung das Kästchen Associazioni di volontariato Onlus anzukreuzen und unsere Steuernummer 9000 98 30 218 und oew einzusetzen. Und bedenkt bitte auch: Diese Information könnt ihr gerne weitergeben!

Ein herzliches Dankeschön an alle, die durch diese Geste die oew unterstützen!

Als Onlus-Organisation können Spender*innen ihre Unterstützung von der Steuer absetzen. Egal ob einmalige oder regelmäßige Unterstützung: Ihre Spende hilft uns weiter und kann auch gerne persönlich bei der oew abgeben werden. Danke!

Impressum

Privacy

Im Sinne des Gesetzvertretenden Dekrets Nr. 196/2003, nimmt der User zur Kenntnis, dass seine Daten bei seiner Anfrage und/oder Buchung für die Bearbeitung sowie für Werbung und/oder andere Informationen über unsere Aktivitäten oder unserer Partner verwendet werden können. 
Die Daten werden in schriftlicher Form und/oder mit magnetischer/elektronischer Hilfe und unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen, die deren Sicherheit und Geheimhaltung gewährleisten, behandelt. Inhaber der Datenverarbeitung ist oew Brixen. Der Betroffene kann seine Daten jederzeit kontrollieren, berichtigen, ergänzen oder löschen, indem er an oew, Vintler Weg 34, I-39042 Brixen oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreibt.
 
I Suoi dati sono trattati ai sensi e nel rispetto del D. Lgs. 196/2003 per gestire la Sua richiesta di informazioni al fine di fornirLe le indicazioni a riguardo nonchè per inviarLe promozioni e/o altre informazioni riguardanti le nostre attività o dei nostri partner. I Suoi dati verranno trattati in forma scritta e/o supporto magnetico/elettronico e con l'osservanza di ogni misura cautelativa della sicurezza e riservatezza prevista dalla normativa vigente. 
Titolare del trattamento è oew Bressanone. In qualsiasi momento potrá consultare, rettificare, aggiornare o cancellare i suoi dati scrivendo a oew, Via Vintler, 34, I-39042 Bressanone, indirizzo mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

E-Mail-Nachrichten
Mitteilungen, die per E-Mail vom Absender oew verschickt werden, sind einschließlich aller Anlagen vertraulich. Die unbefugte Verwendung dieser Mitteilungen ist laut D.Lgs Nr. 196/2003 verboten und könnte strafrechtlich verfolgt werden. Wer eine Mitteilung dieser Art irrtümlicherweise erhält, wird gebeten, den Absender umgehend zu informieren und die Nachricht samt ihrer eventuellen Anlagen zu löschen.
 
Messaggi di posta elettronica
Messaggi di posta elettronica e relativi allegati provenienti dal mittente oew contengono informazioni strettamente riservate e destinate esclusivamente al destinatario, il quale è l'unico autorizzato ad usarli. La diffusione o copia illecita della comunicazione è vietata secondo il D.Lgs. Nr. 196/2003. Chi riceve un messaggio per errore é pregato di informare immediatamente il mittente e di cancellare il contenuto, incluso tutti gli eventuali allegati.
 

© Copyright oew Brixen | Bressanone

Vintler Weg 34 | Via Vintler 34
I-39042 Brixen | Bressanone (BZ)

Tel. +39 0472 833950
Fax +39 0472 838133

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website www.oew.org

St.Nr. | c.f. 90009830218

 

© Design, Realisierung | Realizzazione

alias idee+form

Eisackstr. 1 | Via Isarco 1
I-39040 Vahrn | Varna (BZ)

Tel. +39 0472 970240
Fax +39 0472 970241

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.alias-grafik.com

MwSt-Nr. | P.IVA 02466130214

 

Was sind Cookies?

Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer abgelegt werden, wenn Sie bestimmte Websites besuchen.
Wir verwenden Cookies für die Website und -Subdomains – wobei wir den Benutzer um seine Zustimmung bitten, wo dies ausdrücklich per Gesetz oder anderen einschlägigen Bestimmungen verlangt wird –, um dem Benutzer das Navigieren zu erleichtern und die an den Benutzer übermittelten Informationen zu personalisieren. Wir verwenden darüber hinaus entsprechende Systeme, um Informationen über den Benutzer zu sammeln, wie zum Beispiel seine IP-Adresse, den verwendeten Browser und das Betriebssystem und/oder von einem Benutzer besuchte Websites für Sicherheits- und Statistikzwecke.
Wenn Sie entscheiden, Cookies zu deaktivieren oder abzulehnen, können Sie auf einige Teile der Website und mit ihr verbundener Subdomains möglicherweise nicht zugreifen oder sie funktionieren nicht ordnungsgemäß.
Um eine vollständige und problemlose Nutzung dieser Website zu gewährleisten, sollten Sie Ihren Browser so einrichten, dass er diese Cookies akzeptiert. Die Cookies stellen für Ihren Computer, Ihr Tablet oder Ihr Smartphone keine Gefahr dar. Die von www.oew.org erzeugten Cookies enthalten keine personenbezogenen Informationen, die zur Identifizierung des Benutzers verwendet werden können, sondern nur verschlüsselte Daten.

DieWebsite und mit ihr verbundene Subdomains verwenden die folgenden Arten von Cookies:

Navigationscookies
Diese Cookies ermöglichen die Navigation auf der Website und die Nutzung ihrer Funktionen. Ohne Cookies können Sie möglicherweise nicht auf diese Funktionen zugreifen oder sie funktionieren nicht ordnungsgemäß.
Die absolut nötigen Cookies dienen dazu, eine Kennung zu speichern, sodass wir jeden Benutzer eindeutig identifizieren und einen einheitlichen und genau abgestimmten Dienst bereitstellen können.

Leistungscookies
Diese Cookies können von uns selbst oder von einem unserer Partner stammen; es kann sich dabei um Sitzungscookies oder um permanente Cookies handeln. Sie dienen nur der Website-Performance und Verbesserung. Diese Cookies sammeln keine Informationen, mit denen der Benutzer identifiziert werden kann. Alle Informationen, die mithilfe dieser Cookies gesammelt werden, werden in anonymer Form zusammengefasst und nur zur Verbesserung der Funktionalität der Website genutzt

Funktionscookies
Cookies werden normalerweise infolge einer Handlung des Benutzers auf seinem Computer abgelegt, jedoch können sie auch empfangen werden, wenn dem Benutzer ein Dienst angeboten wird, ohne dass dieser ausdrücklich angefordert wurde. Sie können dazu dienen zu verhindern, dass derselbe Dienst demselben Benutzer mehr als einmal angeboten wird. Darüber hinaus ermöglichen diese Cookies der Website, Entscheidungen des Benutzers nachzuhalten. Die von diesen Cookies gesammelten Informationen sind anonym und können nicht dazu verwendet werden, das Verhalten des Benutzers auf anderen Websites zu beurteilen.

Cookies von Dritten für Marketing-/Retargetingzwecke
Diese Cookies werden von Partnern von www.oew.org eingesetzt, um unsere Werbung einzublenden, wenn Sie andere Websites besuchen, und zum Beispiel die Produkte anzuzeigen, die Sie sich zuletzt auf unserer Website angesehen haben. Diese Cookies können auch dazu verwendet werden, Produkte zu zeigen, die Sie möglicherweise interessieren oder die anderen Produkten ähneln, die Sie sich zuvor angesehen haben. Diese Cookies sind nicht mit der Verarbeitung personenbezogener Informationen verbunden, können aber den Zugriff auf den Browser ermöglichen, der auf Ihrem Computer oder anderen Geräten installiert ist.

Cookies deaktivieren
Datenschutzgesetze geben Benutzern die Möglichkeit, Cookies zu deaktivieren („opt out“), die bereits auf ihrem Gerät installiert sind. Diese Option gilt für „technische Cookies“ (Art. 122 des italienischen Datenschutzgesetzes) und andere Cookies, die der Benutzer zuvor akzeptiert („opt in“) hat. Der Benutzer kann Cookies anhand von Browsereinstellungen deaktivieren und/oder löschen („opt out“) 

So deaktivieren Sie Cookies:

Internet Explorer
Blockieren oder Zulassen aller Cookies
1. Öffnen Sie Internet Explorer, indem Sie auf die Schaltfläche Start klicken und dann auf Internet Explorer klicken.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Extras und dann auf Internetoptionen.
3. Klicken Sie auf die Registerkarte Datenschutz, und verschieben Sie dann unter Einstellungen den Schiebregler nach oben, um alle Cookies zu blockieren, oder nach unten, um alle zuzulassen. Klicken Sie anschließend auf OK.
Das Blockieren von Cookies kann dazu führen, dass manche Webseiten nicht korrekt angezeigt werden.

Firefox
Um die Cookies aller Websites zu blockieren, gehen Sie wie folgt vor:
1. Klicken Sie auf die Menüschaltfläche und wählen Sie Einstellungen.
2. Gehen Sie zum Abschnitt Datenschutz.
3. Setzen Sie die Auswahlliste neben Firefox wird eine Chronik: auf nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen.
4. Entfernen Sie das Häkchen bei Cookies akzeptieren. Klicken sie auf OK.

Google Chrome
1. Wählen Sie das Chrome-Menüsymbol aus.
2. Wählen Sie Einstellungen aus.
3. Wählen Sie unten auf der Seite Erweiterte Einstellungen anzeigen aus.
4. Wählen Sie im Abschnitt "Datenschutz" die Option Inhaltseinstellungen aus.
5. Wählen Sie Speicherung von Daten für alle Websites blockieren aus.
6. Wählen Sie Fertig aus.


Einzelne nicht technische Cookies von Dritten können vom Benutzer auch deaktiviert und/oder gelöscht werden, wie auf der Website der European Interactive Digital Advertising Alliance erklärt wird: www.youronlinechoices.eu.

 

Cosa sono i cookie?

I cookie sono piccoli file di testo che vengono salvati sul tuo computer quando visiti determinati siti internet.

Per il sito www.oew.org e relativi sotto-domini utilizziamo cookie, chiedendone il consenso all'utente ove la legge o i regolamenti applicabili lo prevedano, per agevolare la navigazione e personalizzare le informazioni rivolte all’utente. Utilizziamo inoltre sistemi simili per raccogliere informazioni sugli utenti, quali ad esempio indirizzo IP, tipo di browser e sistema operativo utilizzato e/o pagine web visitate da un utente, per finalità statistiche o di sicurezza.
Ti informiamo che se deciderai di disabilitare o rifiutare i cookie alcune parti del sito relativi sotto-domini potrebbero essere inaccessibili o non funzionare correttamente.
Pertanto per un utilizzo agevolato e completo di questo sito sarebbe opportuno che l’utente configurasse il proprio browser in modo che accetti la ricezione di tali cookie.
I cookie non sono dannosi per il tuo computer, tablet o smartphone. Nei cookies generati dal sito, non vengono conservate informazioni identificative personali ma solo informazioni criptate.

Il sito www.oew.org e relativi sotto-domini utilizzano i seguenti cookie:

Cookie di navigazione
Questi cookie sono fondamentali per permetterti di navigare sul sito ed utilizzare le sue funzionalità. Senza cookie è possibile che alcune funzionalità non siano accessibili o non funzionino correttamente.
I cookie strettamente necessari sono utilizzati per memorizzare un identificatore al fine di individuare l'utente in modo unico rispetto ad altri utenti, in modo da fornire all'utente un servizio coerente e preciso.

Performance cookie
Questi cookie possono essere nostri o di partner, di sessione o persistenti. Il loro utilizzo è limitato alla performance e al miglioramento del sito. Questi cookies non raccolgono informazioni che possono identificare l'utente. Tutte le informazioni raccolte da questi cookie sono aggregate in forma anonima e sono utilizzate solo per migliorare la funzionalità del sito.

Cookie funzionali
I cookie solitamente sono conseguenti ad un'azione dell'utente, ma possono essere anche implementati nella fornitura di un servizio, non esplicitamente richiesto, ma offerto all'utente. Possono essere inoltre utilizzati per evitare di offrire nuovamente ad uno specifico utente un servizio già proposto. Inoltre, questi cookie permettono al sito di tenere traccia delle scelte dell'utente. Le informazioni raccolte da questi cookies sono anonime e non possono ricondurre il comportamento dell'utente su altri siti.

Cookie di terze parti per marketing/retargeting
Questi cookie sono utilizzati da partner del sito www.oew.org, al fine di proporre nostri messaggi pubblicitari quando visiti altri siti, mostrando ad esempio gli ultimi prodotti che hai visualizzato sul sito. Questi cookie possono essere utilizzati anche per mostrare prodotti che potrebbero interessarti o simili a quelli che hai visualizzato precedentemente. L'uso di questi cookie non implica il trattamento di dati personali, ma può consentire la connessione al browser installato sul tuo computer o su altri dispositivi utilizzati durante la navigazione.

Come disabilitare i cookie
Le norme sulla protezione dei dati personali prevedono che l’utente possa disabilitare cookie già somministrati(“opt-out”).L’opt-out è previsto per i cd. “cookie tecnici” (art.122 del Codice della Privacy),nonché per i cookies che non rientrino tra i “cookie tecnici”precedentemente accettati(“opt in”)dall’utente.

Come disabilitare i cookie nei vari browser:
Internet Explorer
1. Per aprire Internet Explorer, fare clic sul pulsante Start. Nella casella di ricerca digitare Internet Explorer e quindi nell'elenco dei risultati fare clic su Internet Explorer.
2. Fare clic sul pulsante Strumenti e quindi su Opzioni Internet.
3. Fare clic sulla scheda Privacy e in Impostazioni spostare il dispositivo di scorrimento verso l'alto per bloccare tutti i cookie oppure verso il basso per consentirli tutti e quindi fare clic su OK.
Il blocco dei cookie potrebbe impedire la corretta visualizzazione di alcune pagine Web.

Firefox
Per impostare Firefox in modo tale che possa bloccare i cookie di tutti i siti web:
1. Fare clic sul pulsante dei menu e selezionare Opzioni.
2. Selezionare il pannello Privacy.
3. Alla voce Impostazioni cronologia selezionare l'opzione utilizza impostazioni personalizzate.
4. Rimuovere il contrassegno da Accetta i cookie dai siti.
5. Fare clic su OK per chiudere la finestra delle opzioni.

Google Chrome
1. Seleziona l'icona del menu Chrome .
2. Seleziona Impostazioni.
3. Nella parte inferiore della pagina, seleziona Mostra impostazioni avanzate.
4. Nella sezione "Privacy", seleziona Impostazioni contenuti.
5. Seleziona Impedisci ai siti di impostare dati.
6. Seleziona Fine.


In forza di tale distinzione,l’utente potrà procedere alla disabilitazione e/o cancellazione dei cookie(“opt-out”) mediante le relative impostazioni del proprio browser e alla disabilitazione e/o cancellazione dei singoli cookie non “tecnici”somministrati dalle terze parti accedendo al sito web gestito da European Interactive Digital Advertising Alliance(EDAA)all’indirizzo www.youronlinechoices.eu

 

Unsere Partner

ACLI Bressanone

Alexander Langer Stiftung

Amnesty International

Amt für Bibliothekswesen der Provinz Bozen

Amt für berufliche Weiterbildung der Provinz Bozen

Amt für Jugendarbeit der Provinz Bozen

Amt für Kabinettsangelegenheiten der Provinz Bozen

Amt für Luft und Lärm der Provinz Bozen

Annemarie Profanter

Arbeitsgemeinschaft Freiwilligentag

Arbeitsgemeinschaft Jugenddienste AGDJ

Arche im KVW

Associazione Don Paolo Tonucci

Asterisk - Asterisco

attac

Banca Etica

Berufsausbildung deutscher, ladinischer und italienischer Sprache

Biblioteca Culture del Mondo - Bibliothek Kulturen der Welt

Bilanci di Giustizia - Bilanzen der Gerechtigkeit

Caritas Diözese Bozen Brixen

Caritas Integrationshaus Innsbruck

Centro per la Pace - Zentrum für den Frieden Bozen

Circolo Arca - Arche Verein

Circolo La Comune

Comboni Missionshaus Milland

CTM - Cooperativa Terzo Mondo

Dachverband der Sozialverbände

Dachverband für Natur und Umweltschutz

Diözesancaritas Bozen Brixen Männerberatung

Donne Nissà - Frauen Nissà

Dritte/Eine Welt Gruppen und Weltläden Südtirols

Ecolnet

Eks&tra

Eltern Kind Zentren

Ethical Banking

Etica Mundi - Meran

FIAN - FoodFirst Information and Action Network

Filmclub Bozen

Filmschule Zelig

Fondazione Culturale Responsabilità Etica

Frauenhaus Bozen

Frauenmuseum Meran

Freie Universität Bozen

Freie Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften

GAS - Gruppo di aquisto solidale Merano

Gemeinde Bozen

GfbV Gesellschaft für bedrohte Völker - Südtirol

Grund-, Mittel-, Ober- und Berufsschulen deutscher, ladinischer und italienischer Sprache

Haus der Solidarität Luis Lintner

Heimat Brixen Bressanone Persenon

Helios – Agentur für audiovisuelle Kommunikation - Brixen

Helfen Ohne Grenzen Onlus

Il Sole

Intersol - Verein zur Förderung Internationaler Solidarität

Jugendgruppe Aggregat Steinhaus

Jugendhaus Kassianeum Brixen

Jugendzentrum „Corto circuito“ - Regina Pacis, Bozen

Katholische Jungschar Südtirols

Katholische Südtiroler Frauenbewegung

Katholische Südtiroler Männerbewegung

Kooperative Mosaik

KVW Bildungsreferat

Landesbeobachtungsstelle zur Einwanderung

Lilliputnetz

Missionsamt der Diözese

Missionsorden

Nikolaus Cusanus Akademie

Öffentliche Bibliotheken Südtirols

Oikocredit

Operazione Colomba

Pfarrzentrum Maria in der Au

Plattform X

Porte aperte – Offene Türen

Pro Cultura Bressanone

Projektgruppe Globalisierung und Solidarität/Steinhaus

Stadtbibliothek Brixen

Südtiroler Ärzte für die Dritte Welt

Südtiroler Bauernbund

Südtiroler GärtnerInnung

Südtiroler Jugendring

Südtiroler Katholische Jugend

Südwind Agentur

Tangarà Societè

Umweltassessorat

Urania Meran

Verbraucherzentrale Südtirol

Verein GEA

Verein für Städtepartnerschaft Bruneck

Weltläden

Young Caritas

Zeitbanken Brixen und Meran

oew Mitglieder und Mitgliedsgruppen

Die oew ist ein landesweiter Dachverband von insgesamt 42 Mitgliedsgruppen, bestehend aus 34 Selbstbesteuerungs- und EineWelt-Gruppen und 8 Weltläden. Außerdem sind 170 Einzelpersonen eingetragene Mitglieder des Vereins.

Jeder kann bei der oew Mitglied werden, wir nehmen Einzelpersonen, Gruppen und Verein auf.

Durch eine Mitgliedschaft unterstützt du uns nicht nur moralisch. Du gibst unseren Anliegen mehr Gewicht und somit Relevanz. Wenn du aktiv mitarbeiten möchtest, finden wir für dich in einem unserer vielfältigen Programme eine Möglichkeit zum aktiven Engagement.

Du kannst deine Mitgliedsanfrage durch unser Mitgliedsformular einreichen. Ansonsten kannst du auch einfach die oew anrufen. 

 

Mitgliedsgruppen der oew

Dritte Welt - Prad Prad am Stilfserjoch
Aktiv-Hilfe für Kinder (St. Leonhard in Passeier)
Arbeitskreis "Eine Welt" der Urania Meran
Arbeitskreis Weltkirche (Eppan)
Bibliothek Kulturen der Welt (Bozen)
Dritte Welt Gruppe Latzfons Klausen
Dritte Welt Gruppe Schlanders Kortsch
Ecol-Net Vereinigung "Ökologie der Arbeit" (Bozen)
Eine Welt Gruppe Algund
Eine Welt Gruppe Brixen
Eine Welt Gruppe Feldthurns
Eine Welt Gruppe Hochpustertal (Toblach)
Eine Welt Gruppe Kastelruth
Eine Welt Gruppe Lajen
Eine Welt Gruppe Lana
Eine Welt Gruppe Milland
Eine Welt Gruppe Tisens (Gfrill) 
Eine Welt Gruppe Wiesen (Sterzing)
Eine Welt Gruppe GsiTaWe (Welsberg/Taisten)
Eine Welt Gruppe Rodeneck
FIAN (Foodfirst Information Action Network) - Regionale Koordinationsstelle Südtirol (Algund)
Grup Misciunar Freitag Xaver (Enneberg/St. Vigil)
Gruppo Missionario Don Paolo Tonucci (Meran)
Gruppe Partnerschaft konkret Kaltern
Helfen ohne Grenzen (Bozen)
Himalayan Seeds (Brixen)
Mission Solidarische Bewegung (St. Martin in Passeier)
Missionsgruppe Freundeskreis Kehancha (Meran)
oew-Gruppe Laatsch (Mals)
Oikokredit - Förderkreis Südtirol
Plattform HdS (Brixen)
Solidaritätsgruppe Taufers (Sand in Taufers)
Verein Frauenmuseum "Evelyn Ortner" (Meran)
Weltgruppe KWJ (Brixen)
Weltladen Le formiche (Bozen)
Weltladen (Bozen)
Weltladen Leifers
Weltladen Meran
Weltladen Twigga Bruneck
Weltladen Taufers (Sand in Taufers)
Weltladen Brixen
Weltladen Sterzing

 

Volontariat heißt Sinnvolles tun


Ein Praktikum in der oew

Einblick gewinnen in die praktische Arbeit der oew.

Der Einstieg in die Berufswelt erfordert immer mehr Berufserfahrung. Für junge Menschen ist ein Einblick in die praktische Arbeit während oder nach der Ausbildung von großer Bedeutung.
Ein Praktikum trägt dazu bei, den Arbeitsalltag kennenzulernen, Erfahrungen zu sammeln und somit die berufliche Orientierung zu erleichtern.
Ein Praktikum bei der oew gibt Einblick in die verschiedenen Bereiche der Organisation und ermöglicht den Praktikantinnen die Mitarbeit an konkreten Projekten und Initiativen.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +39 0472 833950

 

Landeszivildienst oder Freiwilliger Sozialdienst

Landeszivildienst

Der freiwillige Landeszivildienst bietet Jugendlichen von 18-28 Jahren die Gelegenheit, das soziale Bewusstsein zu stärken und Erfahrungen und Kenntnisse zu sammeln, die eine Orientierung für den persönlichen und beruflichen Lebensweg sind und ihr Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl in unserer Gesellschaft festigen.
Dauer: 12 Monate à 30 Wochenstunden
Spesenrückvergütung: 450,00 Euro im Monat
Weitere Infos: Landeszivildienst
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +39 0472 833950

Freiwilliger Sozialdienst

Der freiwillige Sozialdienst bietet Erwachsenen, auch älteren Menschen, die Möglichkeit, ihre Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten in den Dienst der Gesellschaft zu stellen und im Gegenzug Vergünstigungen und Guthaben verschiedenster Art zu erhalten. Ziel ist es, mit diesem Dienst den Einsatz der Erwachsenen ab 29 Jahren aufzuwerten und ihnen die Gelegenheit zu bieten, auch auf diesem Weg einen Beitrag zur sozialen und kulturellen Entwicklung unseres Landes zu leisten.
Dauer: 8, 16, 24 oder maximal 32 Monate à 15, 20 oder 30 Wochenstunden
Spesenrückvergütung: Ist von der Landesregierung je nach Stundenanzahl und Dauer definiert
Weitere Infos: Freiwilliger Sozialdienst 
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +39 0472 833950

Die Arbeitsgruppen der oew

Komm und engagiere dich!

Die zahlreichen Arbeitsgruppen sind das Herzstück der oew. Nur durch die Zusammenarbeit mit den über 50 Freiwilligen werden unsere Inhalte und Anliegen unterstützt, nach Außen getragen und weiterentwickelt.
Die Arbeitsgruppen bieten Raum für Kreativität, Austausch und inhaltliche Diskussionen. Sie sind ein offenes Forum für alle Interessierten. Wir freuen uns jederzeit auf weitere unterstützende Hände. 
Wenn du Lust hast, bei der einen oder anderen Arbeitsgruppe mitzuarbeiten, melde dich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei den jeweiligen Verantwortlichen.
 

AG Bibliothek

Alles rund um Bücher und die oew-Fachbibliothek

Um den Bekanntheitsgrad der Bibliothek zu erhöhen und das Angebot einem breiten Publikum vorzustellen, wurde die Arbeitsgruppe "Bibliothek" gebildet. Deren Aufgabe ist es, Lesungen zu veranstalten, Bibliotheksspiele auszuarbeiten, Kontakte zu Kindergärten und Schulen aufzubauen und zu pflegen sowie sonstige lesefördernde Tätigkeiten zu planen und durchzuführen. 
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +39 0472 833950

AG Film

Die Welt über die Leinwand entdecken

Jedes Jahr im Herbst veranstaltet die oew ein einwöchiges Filmfestival für Ober- und BerufsschülerInnen. Zu aktuellen Themen werden fünf Filme im Bozner Filmclub und im Brixner Kassianeum gezeigt, die die SchülerInnen besuchen können. Die Lehrpersonen erhalten zur Vorbereitung Unterrichtsmaterialien zu den jeweiligen Filmen und für die Nachbereitung stehen ExpertInnen zur Verfügung, die in den Klassen mit den SchülerInnen den Film besprechen.
Das Filmfestival wird von einer Arbeitsgruppe, die zurzeit aus sechs Personen besteht, organisiert. Diese wählt das Thema, die  Filme sowie die ExpertInnen aus und kümmert sich um weitere organisatorische Aufgaben. Jedes Mitglied der Arbeitsgruppe ist für einen Film verantwortlich und stellt dazu die Unterrichtsmaterialien mit Literaturhinweisen zusammen und bespricht mit den ExpertInnen die wichtigsten Abläufe und Inhalte.
Der Gewinnerfilm, der von der Jury ausgewählt wird, wird am letzten Tag des Festivals im Bozner Filmclub gezeigt. Die Werbung, die Prämierung und das anschließende Buffet werden von der Arbeitsgruppe gemeinsam vorbereitet.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +39 0472 833950

AG Finanzen

Anpacken und die oew finanziell auf stabile Beine halten

Wer glaubt, Finanzen hätten nur mit trockenen Zahlen, Daten und Geld zu tun, sollte einmal an einer Sitzung der Finanzgruppe der oew teilnehmen, um sich eines Besseren belehren zu lassen: Da wird um Strategien gefeilscht, neuen Wegen der Mittelbeschaffung nachgespürt, werden Aktionen ausgeheckt, Stärken und Schwächen der oew ausgelotet. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die oew auf finanziell stabile Beine zu stellen.
Das Spektrum der gesamten oew-Tätigkeiten und Aktivitäten hat sich derart ausgedehnt, dass es nicht mehr durch öffentliche Gelder und durch ehrenamtliche Kräfte abgedeckt werden kann. An dieser Stelle setzt die Finanzgruppe an: Sie sucht einerseits nach Sponsoren, SpenderInnen, GönnerInnen und UnterstützerInnen, die die Anliegen der oew teilen, und die mit ihrer Hilfe einen Beitrag zu "Einer solidarischen Welt" leisten. Andererseits sucht sie nach Wegen, die oew als effiziente Nonprofitorganisation auszurichten. 
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +39 0472 833950

AG Kommunikation

Die Arbeit der oew sichtbar machen

Die AG Kommunikation verfolgt das Ziel, die oew regelmäßig zu gegebenen Anlässen in die lokalen Medien zu bringen. Dabei soll auf die oew selbst, vor allem aber auf die jeweilige Problematik aufmerksam gemacht werden.
Die Pressemitteilungen der oew finden großes Echo in den Medien. Unser gemeinsam entwickeltes Konzept scheint sich zu bewähren. Kooperationen mit Partnerorganisationen wie beispielsweise Weltläden und anderen finden häufig statt.
Durch Sachlichkeit, konkrete Vorschläge und Südtirolbezug versucht die oew in den lokalen Medien präsent zu sein.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +39 0472 833950

AG Partnerschaftsprojekte

Wie Solidarität das andere Ende der Welt erreicht

Entwicklungsprojekte in Ländern des Südens bilden einen wesentlichen Auftrag unserer Organisation. Solidarität ist nicht nur ein Wort, Solidarität ist konkretes Tun.
Dieses Tun kann viel Formen annehmen. Wir wissen, dass viele Gruppen eingenständig und in verschiedener Weise solidarisch handeln. Unabhängig von der oew werden kleinere Projekte unterstützt, sei es durch das Sammeln von Spenden, das Kochen von Suppen, das Organisieren von Flohmärkten. Besonders erwähnt sei an dieser Stelle die Form der Selbstbesteuerung. Es ist einfach großartig, dass es Menschen gibt, die regelmäßig einen bestimmten Prozentsatz ihres Monatseinkommens jenen widmen, die nicht das Glück haben, in Frieden, materiellem Wohlstand und in Sicherheit zu leben.
Nun gibt es aber auch größere Projekte, die die finanziellen Ressourcen einer Gruppe übersteigen. Da gäbe es Wasserleitungen zu legen, Brunnen zu bauen, Schulen zu erweitern, Krankenstationen zu errichten, Straßenkindern ein Zuhause zu bauen. Gruppen, die mit Partnern aus dem Süden Kontakt haben, wissen um die Vielzahl der weltweiten Nöte.
Die Südtiroler Landesregierung vergibt jedes Jahr Beiträge an Entwicklungsprojekte. In einer eigenen Fachkommission werden Anträge geprüft und beurteilt. Entspricht ein Projekt allen erforderlichen Kriterien, so können bis zu 70% des Gesamtbetrages als Förderung genehmigt werden. Doch da es sich hierbei um öffentliche Gelder handelt, sind genaueste Projektplanung, gewissenhafte Durchführung und zeitgerechte Abrechnung erforderlich. Über die oew werden jedes Jahr mehrere Projekte eingereicht.
Gruppen und Einzelmitglieder, die vorhaben, um öffentliche Beiträge für Entwicklungsprojekte anzusuchen, können bei der Projektgruppe Beratung erhalten.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +39 0472 833950

AG zebra

Mitwirken bei der Straßenzeitung für Südtirol

Die Straßenzeitung zebra. erscheint südtirolweit und ersetzte im Januar 2014 den Rundbrief, welcher zuvor seit 20 Jahren von der oew herausgegeben wurde. Jeden zweiten Monat gilt es die 32 Seiten der Zeitung interessant zu füllen. Wer gerne in der Redaktion mitarbeiten möchte soll uns bitte einen kurzen Beispieltext in Deutsch oder Italienisch zukommen lassen. Auch über zeichnerische oder fotografische Talente freuen wir uns. 
Achtung: unsere Redaktionsschlüsse sind am 1. Dezember, 1. Februar, 1. April, 1. Juni, 1. August und 1.Oktober - die Inhalte jeder Ausgabe werden jedoch bereits jeweils einige Wochen zuvor zugewiesen.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.  +39 0472 833950

 

 

Der oew-Vorstand

Bei der Vollversammlung der oew am 24. Mai 2018 wurde unser derzeitiger Vorstand gewählt:

 

Sabrina Eberhöfer

Aufgewachsen im schönen Vinschgau, in den Jugendjahren viel unterwegs gewesen, am liebsten in Bolivien und seit 2013 sesshaft in Laas. 2015 Beginn des brufsbegleitenden Studiums Sozialpädagogik in Brixen. Als Solidaritätsbesucherin, Zivildienerin und Mutterschaftsvertretung in die oew eingetaucht und seit 2012 Mitglied des oew-Vorstandes.

Sabrina Eberhöfer

Thomas Dalsant

Studium der Internationalen Beziehungen in Forli und Master in “Globalisation Business and Sustainable Development” in Norwich, England. Seit 2015 im Vertrieb des Milchof’s Brixen BRIMI tätig und wohnhaft in Lana. Mitglied des oew-Vorstandes seit 2016.

Thomas Dalsant

Magdalena Wild

Lebt in Franzensfeste und arbeitet in der Personalabteilung der Firma Loacker am Ritten. Studium in Forlì der Politikwissenschaften (Internationale Beziehungen), Master in „International Management“. Praktika-Erfahrungen in Uganda bei SOS-Kinderdorf, in Ägypten bei der UNO und bei der oew. Mitglied des oew-Vorstandes seit 2012.

Magdalena Wild

Simon Hilpold

Mitglied des oew-Vorstandes seit 2018.

Simon Hilpold

Stefanie Unterthiner

Mitglied des oew-Vorstandes seit 2018.

Stefanie Unterthiner

Lukas Gschnitzer

Mitglied des oew-Vorstandes seit 2018.

Lukas Gschnitzer

Anna Heiss

Mitglied des oew-Vorstandes seit 2018.

Anna Heiss

 

Die Mitarbeiter*innen der oew

          • Matthäus KircherGeschäftsführung 
            Matthäus Kircher
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 208 204
          • Annelies Senoner Verwaltung
            Annelies Senoner
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 208 204
          • Monika Thaler Internationale Zusammenarbeit und Auslandspraktika 
            Monika Thaler
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 208 209
          • Verena Gschnell Bewusster Konsum
            Verena Gschnell
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 208 209
          • AdrianVielfalt und Miteinander
            Adrian Luncke
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 208 208
          • Karin HochrainerFachbibliothek
            Karin Hochrainer
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 833 950
            In Mutterschaft: Sonja Cimadom
          • zebra.Redaktion 
            Lisa Frei
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 208 207
          • Beratung zebra.Verkäufer*innen
            Alessio Giordano
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 208 205
            Mobil 334 1216413
          • Marta LarcherProjektmitarbeit
            Marta Larcher
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 208 205
          • Anna MayrKommunikation
            Anna Mayr
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 208 207
          • David FrötscherZivildienst
            David Frötscher
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 208 208
          • Luise Infothek
            Luise Bacher
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
            Tel. 0472 833 950

 

 

Was vor einem Vierteljahrhundert als Einmann-Projekt im Magazin des Weltladens in Brixen begann, ist heute eine über Südtirols Grenzen hinaus anerkannte Organisation mit sieben hauptamtlichen und zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen: Die unabhängige NGO oew-Organisation für Eine solidarische Welt mit Sitz in Milland/Brixen wird 25 Jahre alt. Sie wurde am 12. Oktober 1990 hauptsächlich von engagierten Rückkehrer*innen aus der Entwicklungszusammenarbeit gegründet, um Projekte im Süden zu unterstützen. Seitdem hat sich der Aktionsradius ausgeweitet. Im Jahr 2017 geht es vor allem um Bewusstseinsbildung in Südtirol in den Bereichen „Internationale Zusammenarbeit“, „Bewusster Konsum“ und „Vielfalt und Miteinander“. Sichtbarster Ausdruck der oew ist ihre Straßenzeitung zebra., die Menschen in schwierigen Lebenssituationen seit bald vier Jahren im ganzen Land verkaufen.

Ende der 1970er und in den 1980er-Jahren wurden in verschiedenen Ortschaften Südtirols Welt-Gruppen gegründet, die damals noch Dritte Welt in ihrem Namen trugen. Das hat sich inzwischen geändert. Immer häufiger tauchte bei den damaligen Freiwilligen der Wunsch auf, eine Informations- und Koordinationsstelle zu schaffen, die sich in Nord-Süd-Themen vertiefte und entsprechende Informationsmaterialien sammelte. Zusammenhänge zwischen dem zunehmenden Wohlstand in Europa und dem Hunger im Süden und Osten der Welt drängten langsam in das Bewusstsein der Menschen.

So entstand 1985 der „Informationsdienst Dritte Welt“, den eine lose Gruppe von Rückkehrer*innen aus Ländern des globalen Südens initiierte. Rund 40 engagierte Südtiroler*innen, die die Probleme der Menschen in den verschiedenen Ländern hautnah miterlebt hatten, sowie Personen aus den damals bereits bestehenden Welt-Gruppen taten sich zusammen und gründeten die oew. Den Namen schlug Robert Hochgruber vor. Karl Leiter erklärte sich bereit, die herausfordernde Aufgabe des ersten hauptamtlichen Mitarbeiters in Teilzeit zu übernehmen. Christine Baumgartner war die erste ehrenamtliche Vorsitzende. Der damalige Leiter des Missionsamtes Kanonikus Josef Hohenegger ließ sich von der Idee begeistern und als finanzieller Förderer gewinnen.

Karl Leiter erinnert sich: „Es begann mit einer alten Schreibmaschine und einigen Büchern.“ Das erste Büro befand sich im Magazin des Weltladens in Brixen zwischen Jutesäcken und Kaffee. Irene Holzer baute die Bibliothek mit geschenkten Büchern und Spenden von Gönner*innen auf. Der Zuspruch war zwar da, doch die Anfänge schwierig. „Wir spürten Aufbruch“, sagt Karl Leiter. Es gab Interesse an den Themen, auch weil die Armut im Süden weiter wuchs, immer mehr Menschen davon in Kenntnis kamen und nach den Ursachen fragten.

 

Interview mit Karl Leiter:

Die ersten Einwanderer*innen aus Marokko und Tunesien ließen sich in Südtirol nieder. In der Bevölkerung wurden auch Gegenstimmen laut: „Die werden uns noch überrumpeln, hieß es“, erinnert sich Karl Leiter. Auch die Politik zeigte sich nicht sonderlich kooperativ. Kampagnen der oew wie „Hunger ist kein Schicksal. Hunger wird gemacht.“ oder „Jute statt Plastik“, wurden von den einen erleichtert aufgenommen, von anderen ignoriert.

Besonders heute ist das Miteinander in Südtirol und in Europa mit der Ankunft vieler Flüchtlinge und Einwanderer*innen nicht einfacher geworden. Mehr denn je ist es der oew daher ein Anliegen, der Bevölkerung internationale Zusammenhänge aufzuzeigen, unser Konsumverhalten mit Armut im globalen Süden in direkte Verbindung zu bringen, ein besseres Zusammenleben im Land mit Bildungsarbeit und Aktionen zu fördern.

Die oew baut derzeit auf vier Säulen: Die Mitarbeiter*innen informieren und sensibilieren in den Bereichen „Bewusst Wirtschaften“, „Internationale Kooperation“ und „Miteinander“. Medienpakete aus der oew-Fachbibliothek - auch ganze Klassensätze - bietet die oew außerdem an. Solidaritätsbesuche in und Kooperationen mit Projekten im globalen Süden zeigen Interessierten internationale Zusammenhänge hautnah auf. Seit zwei Jahren bringt die oew auch die Straßenzeitung „zebra.“ auf Südtirols Straßen. Sie ist in deutscher und italienischer Sprache verfasst, hat Themen der oew und der Vielfalt zum Inhalt und wird von Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen, um zwei Euro verkauft.

Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums wünscht sich der Vorsitzende Philipp Frener vor allem Mut: „Wenn ich mir die Bedürfnisse der Menschen anschaue – besonders jener, die täglichen einen Kampf um ihre Würde, ihren Platz in der Gesellschaft und ihr Überleben führen – dann weiß ich, dass die oew allen Grund hat, entschieden für diese Menschen einzutreten. Nur wenn es auch diesen Menschen gut geht, geht es uns allen gut. Wir alle zusammen haben das Wissen, die Erfahrung und die Möglichkeiten, unseren Beitrag dafür zu leisten. Was wir brauchen, und was ich mir wünsche, ist eine tägliche Portion Mut, unsere Fähigkeiten für diese Menschen einzusetzen“.

Einzelpersonen, Schulklassen oder Gruppen können gerne zur oew kommen, ins Jakob-Steiner-Haus am Vintlerweg 34.

oew-Fachbibliothek Eine Welt

Die Bibliothek, die zu dir kommt

-> Onlinekatalog

Öffnungszeiten (außer Juli & August):
Montag bis Freitag: 8.30 - 12.30 Uhr
Montag und Mittwoch: 14.00 - 17.00 Uhr
Die Rückgabebox im Flur vor der Bibliothek steht jederzeit für Bücherrückgaben zur Verfügung.
Sommeröffnungszeiten Juli und August:
Montag bis Freitag: 8.30 - 12.30 Uhr
(Geschlossen vom 13. bis zum 24. August 2018)

Kontakt:
Bibliothekarin Karin Hochrainer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: +39 0472 833950
Vintlerweg 34, 39042 Brixen/Milland

 

Was wir anbieten?

Eine reiche Auswahl an Literatur, Musik und Filmen aus oder zu außereuropäischen Ländern, zu alternativen Wirtschafts- und Lebensformen, zum Schicksal von Menschen in und aus den Ländern des Globalen Südens. Dazu gehören Sachbücher, Unterrichtsmaterialien, Klassensätze und Dokumentationen ebenso wie erzählende Literatur und Spielfilme.

Viele Medien für Kinder und Jugendliche

Für wen?

Für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene, für Kindergärten, Schulen und andere Bibliotheken. Besonders für Cineasten ist unsere Videothek eine Fundgrube an interessanten, sonst kaum erhältlichen, Filmen.

Wie funktioniert das mit den Medienpaketen?

Sie bestellen ein Paket mit bis zu 100 Büchern, DVDs und CDs und holen es bei uns ab. So können Sie diese Medien drei Monate lang nutzen und auch weiterverleihen. Die Pakete stellen wir nach Ihren Themenwünschen zusammen.

Was wir sonst noch anbieten?

Eine große Auswahl an methodisch-didaktischen Materialien, Bibliotheksführungen, Vorlese- und Erzählstunden und mehrere lesefördernde Projekte sowie Beratung beim Ankauf von Büchern zum Thema „Eine Welt“ und bei der Planung fächerübergreifender Projekte.

Was unsere Schwerpunkte sind?

Außereuropäische Länder, Weltpolitik, Weltwirtschaft, Globalisierung, nachhaltige Entwicklung, Entwicklungszusammenarbeit, Fairer Handel, Migration, Flüchtlinge, Interkulturalität, Rassismus und Diskriminierung, Frieden und Friedenserziehung, Konfliktbewältigung, Weltreligionen, Menschenrechte, Minderheiten, bedrohte Völker.

Glokales Handeln

Wir verbrauchen mehr, als die Natur regenerieren kann – trotzdem steigt die Nachfrage nach natürlichen Ressourcen kontinuierlich. Es ist Zeit für uns und unsere nachfolgenden Generationen, unsere Prägungen zu hinterfragen und für kollektive und integrative Denk- und Verhaltensweisen offen zu werden. Jede*r Einzelne ist Teil des Ganzen und hat die Möglichkeit, konkrete Schritte in eine neue Richtung zu tun.

Die oew baut auf ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Sinnerfüllung. Sie schafft ein Bewusstsein für faire, lokale und globale Kreisläufe und fördert den „Buen vivir“-Lebensstil.

Gegenseitiges Kennenlernen

Menschen können ihre Probleme selbst lösen, hierbei jedoch Unterstützung brauchen. Vertrauen, Respekt und gegenseitiges Kennenlernen sind die Basis einer guten Zusammenarbeit mit Projekten in Südamerika, Asien und Afrika. Die internationale Kooperation der oew ist auf die Bedürfnisse der Menschen in den Partnerländern ausgerichtet. Den Fokus richtet sie auf Bildung für Frauen und Kinder, Menschen in schwierigen Lebenssituationen und Menschen mit Beeinträchtigung. Ein ständiger Dialog mit den Projektpartner*innen und ein klares Verständnis der kulturellen Vielfalt sind die Voraussetzungen einer gelungenen Kooperation – mit Partizipation und Selbstbewusstsein aller Interessensgruppen in der Gestaltung der Projekte.

miteinander-insieme-together

Dass die Südtiroler Gesellschaft schon längst nicht mehr nur aus Pizzabäckern und Bauern besteht, ist von weitem sichtbar. Neue Kulturen, andere Realitäten und unterschiedliche Lebensweisen treffen hier aufeinander und stellen unsere Gesellschaft vor so manche Herausforderung. Damit dieser Kulturen-Mix auch in Zukunft möglichst bereichernd gesehen wird, versuchen wir den bewussten Umgang mit Vielfalt zu schulen. Eine eigene Identität zu bilden ist uns dabei genauso wichtig wie das Gemeinsame zwischen den Menschen zu unterstreichen.

Ängste und Vorurteile sind in Zusammenhang mit diesem Thema ganz normal und werden deshalb ernst genommen, aber auch hinterfragt und vielleicht sogar durch positive Erfahrungen mit Vielfalt verändert. Ein großes Anliegen ist uns insbesondere auch gegen Diskriminierung einzutreten.

Durch den engen Kontakt mit dem Haus der Solidarität (HdS) sehen wir uns als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis.

Im Konkreten besteht unsere Arbeit in diesem Bereich vor allem aus maßgeschneiderten Workshops und Weiterbildungsangeboten für Kindergärten, Schulklassen, Jugendgruppen und Erwachsene.

Das Sportfest „Let’s Play“ ermöglicht eine lockere Begegnung und sportliches Messen mit den unterschiedlichsten Menschen.

In der "Lebendigen Bibliothek" stehen Menschen und ihre Geschichten im Vordergrund. Einfach mal jemanden "ausleihen", kennenlernen und sich von den unterschiedlichsten Lebensgeschichten verzaubern lassen.

Das gute Leben im Blick

Die oew, Organisation für Eine solidarische Welt, ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation
mit Sitz in Brixen|Milland. Geboren aus der Idee, Projekte im Süden zu unterstützen,
ist die oew bereits seit mehr als 25 Jahren aktiv.

Ihr Aktionsradius weitete sich im Laufe der Zeit ständig aus, geblieben ist aber eine Vision:

In Einer Welt zu wohnen, in der alle Menschen gut leben*.

 

*Das gute Leben „Buen vivir“ ist ein Prinzip in der Weltanschauung der indigenen Völker und
zielt auf materielle, soziale und spirituelle Zufriedenheit für alle Mitglieder der Gemeinschaft ab,
jedoch nicht auf Kosten anderer und nicht auf Kosten der natürlichen Lebensgrundlagen.

 

Die Statuten der oew

Artikel 1 - Name und Ausrichtung

Die Organisation führt den Namen "Organisation für Eine solidarische Welt" oder gleichwertig "Organizzazione per Un mondo solidale" beziehungsweise in der Kurzform oew, und wird infolge als Organisation bezeichnet. Sie betrachtet sich als politisch und wirtschaftlich unabhängig und ist christlich orientiert. Sie ist nicht auf Geschäftsgewinn ausgerichtet, sondern dient ausschließlich und unmittelbar dem gemeinnützigen Zweck der Entwicklungszusammenarbeit.

Artikel 2 - Zielsetzung und Tätigkeit

2.1 Zielsetzung

Die Organisation setzt sich zum Ziel dazu beizutragen,
2.1.1
die Grundbedürfnisse der Menschen in den Entwicklungsländern sowie ihre Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln unter bestmöglicher Berücksichtigung der örtlichen Ansätze zu selbstgesteuerter Entwicklung zu gewährleisten;
2.1.2
unter aktiver Beteiligung der betroffenen Bevölkerung und entsprechend ihren Wünschen und Interessen, Fähigkeiten und Möglichkeiten sowie im Einklang mit den ökologischen Gegebenheiten und Voraussetzungen, Entwicklungsprojekte zu fördern;
2.1.3
Initiativen im Bereich der allgemeinen und schulischen Bildungs- und Fortbildungsarbeit zu Themen des Friedens, der internationalen Solidarität, der Menschenrechte sowie der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung zu fördern.

2.2 Massnahmen

Zur Erreichung der angeführten Zielsetzung kann die Organisation insbesondere folgende Maßnahmen ergreifen:

2.2.1 Projekte

2.2.1.1
Förderung von Projekten im landwirtschaftlichen Bereich und von solchen, die die grundlegende Selbstversorgung der Bevölkerung mit örtlichen oder regionalen Produkten betreffen;
2.2.1.2
Förderung von Entwicklungsprojekten, die direkt oder indirekt den unter Punkt 2.1 genannten Zielen dienen, wie Aufforstung, ökologisch vertretbarer Landbau und Schonung grundlegender Ressourcen;
2.2.1.3
Förderung von Projekten auf den Gebieten der Erziehung, der Berufsausbildung und des Handwerkswesens unter Berücksichtigung des vorhandenen Wissens und Könnens der jeweiligen Bevölkerung;
2.2.1.4
Beteiligung am Ausbau der Gesundheitswesens und der Infrastrukturen;
2.2.1.5
Förderung von Projekten, vorwiegend im genossenschaftlichen Bereich, die die unternehmerischen Initiativen vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen anregen, welche mit ihren Produkten vorwiegend den lokalen und regionalen Markt versorgen;
2.2.1.6
Förderung von sozial und ökologisch vertretbaren Projekten auf den Gebieten der Energieerzeugung, der Industrie und des Fremdenverkehrs, welche in der Phase der Errichtung und des Betriebes Arbeitsplätze und Qualifikationsmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung gewährleisten;
2.2.1.7
Förderung besonderer Projekte zur Verbesserung der Lage der Arbeiter/innen, der Frauen, Kinder und Jugendlichen;
2.2.1.8
unbürokratische Soforthilfe in Katastrophenfällen aufgrund geltender Bestimmungen.

Als förderungswürdige Merkmale eines Projektes werden die Bedürftigkeit der Bevölkerung, insbesondere die Auswirkungen auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung, die mit einem Projekt verbunden sind, die Erarbeitung und Anwendung eines Wissens über geeignete Technologien sowie die kulturelle Entfaltung der Völker in den Entwicklungsländern angesehen.

2.2.2 Ausbildung und Entsendung von Fachkräften

Förderung der Ausbildung von Fachkräften durch gezielte Kurse (Sprachkurse), Seminare, Fortbildungen usw. zwecks Entsendung und zur Durchführung von Projekten in Entwicklungsländern. Außerdem ist die Organisation zurückgekehrten Entwicklungshelfer/innen in der Wiedereingliederung, insbesondere bei Wohnung- und Arbeitssuche behilflich; außerdem gewährt sie ihnen für die nächsten drei Monate eine finanzielle Unterstützung in der Höhe des im letzten Monat ausbezahlten Gehaltes als Entwicklungshelfer/in, wobei letztere Begünstigung, welche aus dem gleichen Grund vom Land, Staat oder anderen Entsenderorganisationen gewährt wird, nicht häufbar ist. Diese Unterstützung ist in Härtefällen um die gleiche Zeit verlängerbar.

2.2.3 Ausbildungs- und Fortbildungsprogramme in Entwicklungsländern

Förderung von Ausbildungs- und Fortbildungsprogrammen in den Entwicklungsländern, welche der einheimischen Bevölkerung zugute kommen und dazu beitragen, um speziell die unter Punkt 2.1.1 und 2.1.2 erwähnten Ziele zu erreichen. Förderung von Austauschprogrammen und Partnerschaften.

2.2.4 Informations- und Bildungsarbeit zum Problem der Unterentwicklung

Informations- und Sensibilisierungsarbeit in der Südtiroler Bevölkerung und Unterstützung von Initiativen durch öffentliche und private Bildungsträger, auch über Schulprogramme und Lehrerfortbildungskurse.
Schwerpunkt der Informationsarbeit soll sein:

  • die Erstellung und Vermittlung von Informationen und Materialen zum Beispiel Verleih von verschiedenen Medien;
  • Kontaktaufnahme zu Politiker/innen, Schulamt sowie anderen Gruppen oder Informationsdiensten;
  • die Ausarbeitung von Presseaussendungen
  • eine verstärkte Motivierung interessierter Personen
  • die Organisation von Vorträgen, Wochenendseminaren und Fortbildungsveranstaltungen, um auf offensichtliche Fehlentwicklungen unserer materialistisch, konsumorientierten Industriegesellschaft hinzuweisen.

Um die unter Punkt 2.2 vorgesehenen Massnahmen durchzuführen, kann die Organisation:

2.3

einzelne, selbstausgearbeitete Projekte verwirklichen und sich an sektorenübergreifenden oder integrierten Projekten bei anderen Organisationen zur Entwicklungszusammenarbeit beteiligen;

2.4

sich zur Projektfindung, -ausarbeitung und -ausführung staatlich anerkannter Organisationen zur Entwicklungszusammenarbeit bedienen;

2.5

eine ständige Informationsdienststelle errichten, welche die unter Punkt 2.2.4 angeführten Schwerpunkte ausführt. Die Organisation kann alles unternehmen und organisieren, was sie für die Erreichung dieser Zielsetzungen für notwendig und nützlich erachtet.

2.6

eine ständige Informationsdienststelle errichten, welche die unter Punkt 2.2.4 angeführten Schwerpunkte ausführt. Die Organisation kann alles unternehmen und organisieren, was sie für die Erreichung dieser Zielsetzungen für notwendig und nützlich erachtet.

Artikel 3 - Sitz und Dauer

Die Organisation hat ihren Sitz in Brixen, kann eventuell Außenstellen in anderen Orten des Landes errichten und ist auf unbestimmte Dauer gegründet. Das Tätigkeitsjahr beginnt am 1. Jänner und endet am 31. Dezember eines jeden Jahres.

Artikel 4 - Finanzierung

Die Organisation finanziert sich aus folgenden Quellen: Beiträgen, Spenden sowie Zuschüssen seitens privater und öffentlicher Stellen, freiwilligen Spenden aus Veranstaltungen (Ausstellungen usw.), Unkostenbeiträgen, Sachsammlungen, Erbschaften und Vermächtnissen. Eventuelle Jahresüberschüsse fallen nicht den Mitgliedern zu, sondern werden im nächsten Arbeitsjahr für die Zielsetzungen verwendet.

Die Beiträge der Mitglieder und die mit diesen Beiträgen und den sonstigen Finanzmitteln erworbenen Gegenständen bilden das gemeinsame Vermögen der Organisation. Die einzelnen Mitglieder können weder bei Bestehen noch bei Auflösung der Organisation Eigentum am Vereinsvermögen erlangen.

Artikel 5 - Zugehörigkeit und Mitarbeit

5.1

Mitglieder der Organisation können alle physischen Personen und Vereinigungen mit oder ohne Rechtspersönlichkeit werden, die sich zur Zielsetzung gemäß Art. 2 bekennen und sich mit den weiteren Bestimmungen der Satzungen einverstanden erklären. Über die Aufnahme in die Organisation entscheidet nach Anfrage endgültig und allein der Vorstand. Der Organisation steht es frei, eine/n Antragsteller/in aufzunehmen oder nicht.

5.2

Mitglieder, die das Ansehen der Organisation schädigen, können von der Vollversammlung ausgeschlossen werden. Gegen einen eventuellen Ausschluss kann der/die Antragssteller/in innerhalb 6 Monaten Rekurs beim ordentlichen Gericht einlegen.

5.3

Die Mitgliedschaft erlischt auch durch Austritt aufgrund einer schriftlichen Erklärung an die Organisation und ist sofort wirksam.

5.4

Die Mitglieder können sich in allen der Entwicklung betreffenden Fragen an die Organisation wenden, können mit Zustimmung des Vorstandes die Einrichtungen letzterer benützen und haben das aktive und passive Wahlrecht.

5.5

Die Mitglieder haben die Pflicht, die Interessen und Ziele der Organisation zu fördern und mitzutragen und die Beschlüsse der Organe der Organisation zu beachten und sollten sich generell auch zur Mitarbeit bei Veranstaltungen bereit erklären.

5.6

Aufträge, Funktionen und Tätigkeiten jeder Art, welche ein Mitglied für die Organisation erbringt, sind prinzipiell unentgeltlich. Der Ersatz von Spesen, welche ein Mitglied für die Durchführung des von der Organisation übertragenen Auftrages hatte, wird bei entsprechender vorheriger Beantragung und Genehmigung seitens des Vorstandes vorgenommen.

5.7

Zur Verwirklichung der eigenen Zielsetzungen kann die Organisation öffentlichen oder privaten Körperschaften beitreten, welche dieselben oder ähnliche Zielsetzungen haben. Der Beitritt ist von der Vollversammlung zu genehmigen und gilt dann als beschlossen, wenn der Beschluss mit 2/3 Mehrheit, der von den Mitgliedern gültig abgegebenen Stimmen, erfolgt.

5.8

Zur Verwirklichung der eigenen Zielsetzungen kann die Organisation öffentlichen oder privaten Körperschaften beitreten, welche dieselben oder ähnliche Zielsetzungen haben. Der Beitritt ist von der Vollversammlung zu genehmigen und gilt dann als beschlossen, wenn der Beschluss mit zwei Drittel Mehrheit der von den Mitgliedern gültig abgegebenen Stimmen erfolgt.

Artikel 6 - Organe der Organisation

Die Organe der Organisation sind:

  • die Vollversammlung
  • der Vorstand
  • der/die Vorsitzende
  • die Rechnungsprüfer/innen
  • das Schiedsgericht

Die Wahl der Organisationsorgane erfolt gemäß Artikel 8 der Satzungen. Die gewählten Organe bleiben drei Jahre im Amt.

Artikel 7 - Die Vollversammlung

7.1

Die Vollversammlung ist das oberste Organ der Organisation und besteht aus allen stimmberechtigten Mitgliedern der Organisation. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das vierzehnte Lebensjahr erreicht haben. Jedes Mitglied (physische Person) und jede Vereinigung hat eine Stimme. Jedes abwesende stimmberechtigte Mitglied und jede Vereinigung kann sich bei den Abstimmungen in der Vollversammlung durch ein anwesendes stimmberechtigtes Mitglied, welches nicht dem Vorstand und den Rechnungsprüfer/innen angehört, vertreten lassen. Die Vertretung kann nur aufgrund einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden. Ein stimmberechtigtes Mitglied kann nicht mehr als drei Mitglieder (physische Personen) oder nur eine Vereinigung vertreten.

7.2

Die Vollversammlung wird mindestens einmal jährlich einberufen und zwar zu einem Zeitpunkt, welcher dem Vorstand angebracht erscheint. Der Vollversammlung obliegen folgende Aufgaben:

  • Festlegung allgemeiner Richtlinien für das kommende Tätigkeitsjahr
  • Wahl der Organe, falls fällig
  • Genehmigung der Jahresabschlussrechnung des abgelaufenen Tätigkeitsjahres
  • Abänderung der Satzungen

7.3

Die Vollversammlung ist in erster Einberufung beschlussfähig, wenn die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend oder durch Bevollmächtigte vertreten ist. In zweiter Einberufung beschließt die Vollversammlung, ohne Rücksicht auf die Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder, mit Stimmenmehrheit endgültig.

7.4

Die Vollversammlung fasst die Beschlüsse grundsätzlich mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Abstimmung erfolgt in geheimer Wahl mittels Stimmzettel oder durch Handerheben, wenn mehr als die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder damit einverstanden ist. Die Wahl des Vorstandes und der/des Vorsitzenden findet auf jeden Fall in einem geheimen Wahlgang statt.

7.5

Finden bei einer Vollversammlung Wahlen statt, so bestimmt diese unter den Anwesenden, eventuell auch nicht stimmberechtigten Mitgliedern, drei Stimmzähler/innen. Die Stimmzähler/innen teilen das Ergebnis der Wahl dem/der Vorsitzenden der Vollversammlung mit.

7.6

Die Einberufung der Vollversammlung kann per Post, E-Mail, Fax oder sonstigen telematischen Möglichkeiten erfolgen und zwar mindestens zehn Tage vor dem festgesetzten Termin. Die Einladung muss die Tagesordnung enthalten. Anträge beziehungsweise Änderungsvorschläge zu Tagesordnungspunkten können von den Mitgliedern spätestens sechs Tage vorher gemacht werden. Über deren Berücksichtigung entscheidet der Vorstand. Änderungsvorschläge zu den Statuten, welche drei Wochen vor Einberufung der Vollversammlung eingebracht worden sind, müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden.

7.7

Den Vorsitz in der Vollversammlung führt grundsätzlich der/die Vorsitzende und bei dessen Verhinderung der/die stellvertretende Vorsitzende/r. Mit Einverständnis des Vorstandes kann jedes Mitglied des Vorstandes den Vorsitz führen. Bei Wahlgängen beziehungsweise Misstrauensanträgen wird der/die Vorsitzende von einer, von der Vollversammlung vorgeschlagenen Person, ersetzt.

7.8

Vollversammlungen können jederzeit von der Vorsitzenden/vom Vorsitzenden, von der Mehrheit des Vorstandes und von mindestens einem Zehntel der Mitglieder der Organisation verlangt werden, jedoch mit Angabe der Tagesordnung.

Artikel 8 - Der Vorstand

8.1

Die Organisation wird von einem Vorstand verwaltet, welcher aus mindestens fünf und höchstens neun Mitgliedern besteht. Er wird in direkter geheimer Wahl von der Vollversammlung aus dem Kreis seiner Mitglieder gewählt. Falls einer der Gewählten aus dem Amt scheidet, wird er/sie durch den/die erste/n Nichtgewählte/n ersetzt. Falls kein/e Nichtgewählte/r zur Verfügung steht, behält sich der Vorstand das Recht vor, eine/n Vertreter/in zu bestimmen.

8.2

Der Vorstand wählt aus seinen Reihen eine/n stellvertretende/n Vorsitzende/n, eine/n Schriftführer/in und eine/n Schatzmeister/in. Letztere Tätigkeit kann vom Vorstand an die/den Geschäftsführer/in delegiert werden. Der Vorstand kann zur Erreichung seiner Zielsetzungen beratende Beiräte ohne Stimmrechte beiziehen. In diesem Fall werden die Aufgabenbereiche genannter Mitwirkender genau festgelegt. Der Vorstand trifft sich wenigstens fünf Mal im Jahr.

8.3

Die Aufgaben des Vorstandes sind unter anderem:

  • die Tagesordnung der Vollversammlung festzulegen
  • die Tätigkeitsprogramme auszuarbeiten, zur Genehmigung der Vollversammlung vorzulegen und sie durchzuführen
  • die notwendigen und dringenden Entscheidungen, welche der Vorsitzende getroffen hat, zu überprüfen und zu bestätigen
  • über die eventuelle Aufnahme oder Anstellung von Personal zu beschliessen und dessen Obliegenheiten und Entlohnung festzulegen
  • über Initiativen, Projekte, Programme und Verträge zu entscheiden, welche die Verwirklichung der Zielsetzungen der Organisation zum Gegenstand haben und Ausgaben bis maximal je Euro 25.822 mit sich bringen
  • die Jahresabrechnung vorzubereiten und sie den Rechnungsprüfern zu unterbreiten und der Genehmigung durch die Vollversammlung vorzuschlagen.

8.4

Der Verein haftet mit seinem Vereinsvermögen.

Artikel 9 - Der/die Vorsitzende

9.1

Der/die Vorsitzende vertritt die Organisation nach außen hin und ist der/die gesetzliche Vertreter/in der Organisation. Er/sie beruft die Vollversammlung und die Vorstandssitzungen ein, führt den Vorsitz, führt die Beschlüsse des Vorstandes aus und erledigt sämtliche in der Satzung festgelegten Aufgaben. Er/sie unterzeichnet alle verwaltungsmäßigen und buchhalterischen Schriftstücke. Zusammen mit dem/der Schriftführer/in unterzeichnet er/sie die Protokolle der Vollversammlung und des Vorstandes, zusammen mit dem/der Schatzmeister/in unterschreibt er/sie die Zahlungsanweisungen. Er/sie wird bei Abwesenheit oder Verhinderung durch den/die stellvertretende/n Vorsitzenden in all seinen/ihren Funktionen und Aufgaben vertreten. Der/die Vorsitzende bestimmt die Tagesordnung der Vorstandssitzungen.

9.2

Der/die Vorsitzende kann dringende Entscheidungen selbst und ohne Befragen des Vorstandes treffen, wenn eine Einberufung des Vorstandes nicht möglich ist. Der/die Vorsitzende muss derartige Dringlichkeitsentscheidungen dem Vorstand in der nächstfolgenden Sitzung mitteilen, bevor diese ratifiziert werden.

Artikel 10 - Die Rechnungsprüfer

Die Vollversammlung wählt drei effektive Rechnungsprüfer, die Mitglieder der Organisation sein müssen und die Tätigkeit des Vorstandes in finanzieller Hinsicht überwachen. Sie sind nur der Vollversammlung gegenüber verantwortlich und haben derselben bei der jährlich stattfindenden Vollversammlung zu erklären, ob sie in der Lage sind, den Vorstand in seiner finanziellen Gebarung zu entlasten.

Die Rechnungsprüfer/innen können jederzeit in die Buchhaltung, in die Bankkonten und in die Geschäftsgebarung der Organisation Einsicht nehmen, müssen mindestens halbjährlich eine Kontrolle durchführen und können mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teilnehmen. Die Rechnungsprüfer/innen wählen aus ihrem Kreis eine/n Vorsitzende/n und eine/n Stellvertreter/in.
Die Rechnungsprüfer/innen bleiben gleich lange im Amt wie der Vorstand.

Artikel 11 - Das Schiedsgericht

Das Schiedsgericht setzt sich aus drei Mitgliedern der Organisation zusammen, die von der Vollversammlung gewählt werden. Sie bestimmen unter sich eine/n Vorsitzende/n. Das Schiedsgericht fällt sein Urteil bei Anwesenheit aller Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Seine Entscheidungen erfolgen schriftlich und werden den Betroffenen sowie dem Vorstand zur Kenntnis gebracht.

Artikel 12 - Statutenänderungen

Diese Statuten können nur durch die Vollversammlung abgeändert werden. Zur Statutenänderung bedarf es der Stimmen von 2/3 aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, und es muss in erster Einberufung mindestens die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein; in zweiter Einberufung ist sie unabhängig von der Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Vertretungen sind möglich.

Artikel 13 - Auflösung der Organisation

Die Auflösung der Organisation kann nur mit ¾ Mehrheit aller Mitglieder beschlossen werden. Jedes abwesende stimmberechtigte Mitglied und jede Vereinigung kann sich bei den Abstimmungen in der Vollversammlung durch ein anwesendes stimmberechtigtes Mitglied, welches nicht dem Vorstand und den Rechnungsprüfer/innen angehört, vertreten lassen. Die Vertretung kann nur aufgrund einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden. Ein stimmberechtigtes Mitglied kann nicht mehr als drei Mitglieder (physische Personen) oder nur eine Vereinigung vertreten.

Im Falle einer Auflösung wird das Vermögen der Organisation nach Erfüllen sämtlicher Verpflichtungen öffentlichen oder privaten Einrichtungen, die ähnliche Zielsetzungen wie die Organisation verfolgen, zugeführt. Die einzelnen Mitglieder können weder bei Bestehen noch bei Auflösung der Organisation Eigentum am Vereinsvermögen erlangen.

Artikel 14 - Bestimmungen des Zivilgesetzbuches

In allen Fällen, die in diesen Statuten nicht vorgesehen sind, gelten die einschlägigen Bestimmungen des Zivilgesetzbuches.

18.05.2010

 

Hier finden Sie sich unseren Jahresbericht für 2016.

Lies von uns. Erhalte unseren monatlichen Newsletter:
E-Mail-Adresse

Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button