Ecuador: Acción Ecológica

Ecuador: Acción Ecológica

Projektort
Quito, Ecuador

Projektgrund
Ecuadors Wirtschaft ist stark vom Erdölverkauf abhängig. 70 Prozent der gesamten Staatseinahmen stammen daraus. Die Förderung des Erdöls hat der Bevölkerung jedoch kaum etwas gebracht. Stattdessen  hat er verheerende soziale und ökologische Auswirkungen zur Folgen. Immer noch leben 38 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze und vor allem der ecuadorianische Amazonas (Nationalpark Yasuní) und seine Biodiversität werden dadurch zerstört. Dies hat zur Folge, dass auch die Lebensgrundlage der dort lebenden indigenen Völker bedroht ist.

Projektbeschreibung
Acción Ecológica ist eine der wichtigsten Umweltorganisationen Ecuadors und wurde 1986 gegründet. Sie lokalisiert Umweltschäden und macht darauf aufmerksam. Vor allem die sozialen Auswirkungen und die unmäßige Ausbeutung der natürlichen Ressourcen zum Zweck der Kommerzialisierung, prangert die Non-Profit-Organisation an. Sie verteidigt das Recht der lokalen Bevölkerung gegen die multinationalen Erdölkonzerne, betreibt Lobbyarbeit in der Politik, an den Universitäten und im öffentlichen Raum und setzt sich für Ernährungssouveränität, Biokraftstoffe und CO2 Kompensationen in Ecuador ein.

Projektziel
Schutz der lokalen Bevölkerung im Amazonas sowie Aufklärung und Lobbyarbeit gegen die negativen Folgen des Raubbaus und der Erdölförderung

Projektleiterin
Esperanza Martínez

Weitere Infos
Matthäus Kircher, matthaeus.kircher@oew.org, Tel. 0472 208204

Webseite
www.accionecologica.org (Spanisch)

Überweisungsgrund für Spenden
Ecuador, Acción Ecológica
Hier geht es zu unseren Bankdaten