Sambia: Seite an Seite

Sambia: Seite an Seite

Projektort
Chipata, Sambia

Projektgründe
Die Stadt Chipata liegt an der Grenze zu Malawi und hat etwa 100.000 Bewohner*innen. Zwischen 1890 und 1964 befand sich Sambia unter britischer Kolonialherrschaft. Kupfer ist bis heute einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Eine große Herausforderung ist die hohe HIV-Infektionsrate, eine weitere die hohen Kosten für die schulische Ausbildung. Nachdem viele Familien nur als Tagelöhner*innen Arbeit finden, ist es für viele Familien schwierig, die Schulgebühren und -materialien bezahlen zu können.

Projektbeschreibung
In Magazine Compound, einem Randbezirk von Chipata, wurde 2005 eine Grundschule eröffnet. Die Gründer*innen waren Madame Jere, einer Lehrerin aus Chipata, Marco Sardella, ein Laienmissionar aus Mailand und Michael Chisanga. 300 Schüler*innen, die Halb-oder Vollwaisen sind oder aus benachteiligten Familien kommen, besuchen seitdem die Schule. Nachmittags gibt es zusätzliche Freizeitangebote: Sport, Basteln, Handarbeiten und andere Workshops, Hausaufgabenhilfe. Großer Wert wird auch auf die Zusammenarbeit mit den Familien gelegt. Die Schüler*innen haben nach Abschluss der Grundschule die Möglichkeit, eine weiterführende Schule zu besuchen oder ein Handwerk zu erlernen.

Projektziel
Schulbildung für Kinder aus benachteiligten Familien

Projektleiter
Marco Sardella

Weitere Infos
Monika Thaler, monika.thaler@oew.org, Tel. 0472 208209

Überweisungsgrund für Spenden
Sambia, Seite an Seite
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Sambia: Seite an Seite

Uganda: Krankenstation St. Monica

Uganda: Krankenstation St. Monica

Projektort
Birongo, Uganda

Projektgründe
Die medizinische Grundversorgung im ländlichen Gebiet rund um Birongo ist eine große Herausforderung. Malaria und Aids sind weit verbreitet, Schwangere müssen oft einen langen Weg bis zu einem Krankenhaus für die Geburt hinnehmen. Auf 100.000 Einwohner*innen kommen gerade Mal acht Ärztinnen und Ärzte.

Projektbeschreibung
Birongo ist ein kleines Dorf in Süduganda. Die Krankenstation „St. Monica Birongo Health Centre“ wurde 2005 gegründet. Über 10.000 Menschen leben im Umkreis der Station. Für sie ist die Krankenstation eine lebenswichtige Einrichtung: Bis zur nächsten Krankenstation sind es 17 Kilometer, die über holprige Wege führt. In der Krankenstation gibt es eine Erste Hilfe, Schwangerschaften und Geburten werden begleitet, Impfungen durchgeführt und Malaria behandelt. Es gibt auch eine Station für Menschen, die HIV-positiv sind. Dort werden Tests durchgeführt, Aufklärung angeboten und Betroffene erhalten Medikamente und Begleitung. Durch die Vermittlung von Mikrokrediten können sich Erkrankte zudem kleine Erwerbsmöglichkeiten schaffen und sich ein Stück Selbstständigkeit bewahren.

Projektziel
Medizinische Grundversorgung für über 10.000 Menschen im ländlichen Gebiet von Birongo.

Projektleiter
Pater Anthony

Weitere Infos
Monika Thaler, monika.thaler@oew.org, Tel. 0472 20820

Überweisungsgrund für Spenden
Uganda, Krankenstation St. Monica
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Uganda: St Monica Krankenstation

Peru: Un techo en los Andes

Peru: Un techo en los Andes

Projektort
Huaraz, Peru

Projektgründe
Peru ist ein Land, das reich an Bodenschätzen wie Gold, Silber und Kupfer ist. Von 1532 bis 1824 wurde Peru von Spanien kolonisiert und extrem ausgebeutet. Die Minen sind bis heute meist in ausländischer Hand. Zwar gibt es offiziell eine geringe Arbeitslosenrate, doch meistens sind die Peruaner*innen bei ihren Arbeitgebern nicht vertraglich abgesichert. Huaraz liegt in den Anden auf 3.052 Höhenmetern und hat eine Einwohnerzahl von 120.000. Viele Familien ziehen vom Hochland dorthin, um eine Arbeit zu finden.

Projektbeschreibung

Im Gesundheitszentrum „Un techo en los Andes“ (Ein Dach in den Anden) werden Patient*innen alternativ mit Homöopathie, Fußreflexzonenmassage u. a. behandelt. Kinder und Erwachsene mit Beeinträchtigungen werden zu Hause besucht, behandelt und zu Therapien begleitet. Wöchentlich trifft sich eine Gruppe von Menschen mit Sehbeeinträchtigung, die musizieren und eine eigene Radiosendung leiten. Auf einem Feld werden Heilkräuter angebaut und Kleintiere gehalten. Dieses Feld wird von Menschen mit verschiedenen Erkrankungen wie z.B. Schizophrenie bearbeitet; die Heilkräuter werden von ihnen verwendet oder verkauft. Im Stadtviertel Pongor trifft sich regelmäßig eine Gruppe von Kindern mit einer pädagogischen Fachkraft, gemeinsam machen sie ihre Hausaufgaben, spielen, basteln und verbringen ihre Freizeit zusammen.

Projektziel
Menschen mit Beeinträchtigungen behandeln und begleiten. Kindern bei den Hausaufgaben unterstützen und eine sinnvolle Freizeitgestaltung anbieten.

Projektleiterin
Rosario Figueroa

Weitere Infos
Monika Thaler, monika.thaler@oew.org, Tel. 0472 208209

Überweisungsgrund für Spenden
Peru, Un techo en los Andes
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Kenia: Oasis of Endless Hope Centre

Kenia: Oasis of Endless Hope Centre

Projektort
Ruiru, Kenia

Projektgründe
Kenia ist das Land mit der am besten entwickelten Volkswirtschaft Ostafrikas und trotzdem lebt fast die Hälfte der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Im Jahre 2009 wurden 300.000 Straßenkinder und -jugendliche geschätzt. Davon leben 60.000 allein in Kenias Millionenmetropole Nairobi.

Projektbeschreibung
Vor allem Jugendliche, die schon seit mehreren Jahren auf der Straße leben, haben es in Kenia schwer, einen Platz in der Gesellschaft zu erlangen. Viele Sozialprojekte richten sich nur an Kinder bis 9 Jahre. Aus diesem Grund wurde 2012 das Oasis of Endless Hope Centre ins Leben gerufen. Das Waisenhaus, das sich derzeit noch im Bau befindet, soll 40 Jugendlichen, die derzeit auf den Straßen Nairobis leben, ein Zuhause geben. Im Gebäude wird es Schlafräume, einen Speisesaal, einen Versammlungsraum und auch Werkstätten geben, in denen die Heranwachsenden verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten wie z. B. das Nähen und Frisieren lernen können. 2016 wurde auch eine Farm in der Nähe von Naivasha erworben, auf der die jungen Heranwachsenden landwirtschaftliche Kompetenzen kennenlernen und einen Teil ihrer Nahrung selbst erzeugen können. Der Überschuss soll auf dem Markt verkauft werden und das Projekt zu einem Teil mitfinanzieren.

Projektziel
Die Fertigstellung des Waisenhauses Ende 2020. Ziele für die Zukunft: Straßenjugendlichen ab 9 Jahren ein Zuhause bieten, die Familienzusammenführung bei Waisenkindern, schulische und handwerkliche Ausbildung für Jugendliche, Integration in die Arbeitswelt;

Projektleiter
Patrick Wanyeki Mwangi und Duncan Kimani

Infos
Lukas Gschnitzer (Eine Welt-Gruppe Sterzing), gschnitzer.luki@hotmail.de, Tel. 340 4595871

Webseite
www.malaika.cc

Überweisungsgrund für Spenden
Kenia, Oasis of Endless Hope Centre
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Indien: Rural Education

Indien: Rural Education

Projektort
Moongil Thurai Pattu, Tamil Nadu

Projektbeschreibung
Die „St. Mary’s School“ wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, Kindern aus den Dörfern im Gebiet Villuppuram Hausaufgabenhilfe anzubieten. Anschließend wurde das Angebot auf Kindergarten und Grundschule ausgedehnt. 2011 kam die Mittelschule dazu und nun gibt es auch eine dazugehörige Oberschule. Die Schüler*innen, die die St. Mary’s Matriculation School besuchen, kommen aus den umliegenden Dörfern. Die meisten Kinder kommen aus mittellosen Familien. Die Eltern sind Tagelöhner und haben wenige Sicherheiten. Da die Kinder oft einen langen Schulweg haben, werden sie von Schulbussen abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Derzeit besuchen 195 Kinder die Schule; im Kindergarten sind es 58, in der Grundschule 103 und 34 Jugendliche besuchen die High School.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Schule ist die indische Kultur. Deshalb gibt es Unterricht in Yoga, Bharatha Natiyam und Karnatic Musik. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Umweltschutz. Eine traditionelle, pestizidfreie Landwirtschaft, Aufforstung und Plastikvermeidung sollen den Schüler*innen zeigen, wie wichtig eine intakte Umwelt ist. Die Familien gehören verschiedenen Religionen an. Jeder Feiertag im Hinduismus, Buddhismus, Islam und Christentum wird in der Schule gefeiert. Somit entsteht ein gleichwertiges Miteinander unter den Schüler*innen.

Projektziel
Durch das Lernzentrum im Gebiet von Villuparam Dt. eine bessere Zukunft für die neue Generation zu schaffen

Projektleiter
Antonysamy Maria Selvam

Infos
Monika Thaler, monika.thaler@oew.org, Tel. 0472 208209

Überweisungsgrund für Spenden
Indien, Rural Education
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Indien: Rural Education

Ecuador: Acción Ecológica

Ecuador: Acción Ecológica

Projektort
Quito, Ecuador

Projektgrund
Ecuadors Wirtschaft ist stark vom Erdölverkauf abhängig. 70 Prozent der gesamten Staatseinahmen stammen daraus. Die Förderung des Erdöls hat der Bevölkerung jedoch kaum etwas gebracht. Stattdessen  hat er verheerende soziale und ökologische Auswirkungen zur Folgen. Immer noch leben 38 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze und vor allem der ecuadorianische Amazonas (Nationalpark Yasuní) und seine Biodiversität werden dadurch zerstört. Dies hat zur Folge, dass auch die Lebensgrundlage der dort lebenden indigenen Völker bedroht ist.

Projektbeschreibung
Acción Ecológica ist eine der wichtigsten Umweltorganisationen Ecuadors und wurde 1986 gegründet. Sie lokalisiert Umweltschäden und macht darauf aufmerksam. Vor allem die sozialen Auswirkungen und die unmäßige Ausbeutung der natürlichen Ressourcen zum Zweck der Kommerzialisierung, prangert die Non-Profit-Organisation an. Sie verteidigt das Recht der lokalen Bevölkerung gegen die multinationalen Erdölkonzerne, betreibt Lobbyarbeit in der Politik, an den Universitäten und im öffentlichen Raum und setzt sich für Ernährungssouveränität, Biokraftstoffe und CO2 Kompensationen in Ecuador ein.

Projektziel
Schutz der lokalen Bevölkerung im Amazonas sowie Aufklärung und Lobbyarbeit gegen die negativen Folgen des Raubbaus und der Erdölförderung

Projektleiterin
Esperanza Martínez

Weitere Infos
Matthäus Kircher, matthaeus.kircher@oew.org, Tel. 0472 208204

Webseite
www.accionecologica.org (Spanisch)

Überweisungsgrund für Spenden
Ecuador, Acción Ecológica
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Brasilien: Casa do Sol

Brasilien: Casa do Sol

Projektort
Salvador de Bahia, Brasilien

Projektgründe
Obwohl Brasilien ein reiches Land ist, lebt ein Großteil der Brasilianer*innen in Armut. Besitz und Geld sind in den Händen Weniger und die Bevölkerung ist sehr jung. Viele Menschen zieht es in die Städte, wo es nicht genügend Arbeitsplätze für alle gibt. Zwei Drittel der Bevölkerung sind Nachfahren der afrikanischen Sklav*innen und sind täglich Diskriminierungen ausgesetzt.

Projektbeschreibung
Das Haus Casa do Sol (Haus der Sonne), das dem Südtiroler Missionar Luis Lintner gewidmet ist, bietet für Menschen in den Vororten von Salvador ein alternatives Angebot zur Straße. Kindergartenkinder werden ganztägig pädagogisch betreut. Schulkinder werden von Pädagog*innen bei den Hausaufgaben betreut und erhalten ein zusätzliches pädagogisches Programm. Für Jugendliche bietet Casa do Sol verschiedene Kurse in den Bereichen Kunst, Musik, Theater, Tanz und Capoeira für eine sinnvolle Freizeitgestaltung an. Auch verfügt das Haus über eine eigene Bibliothek, die für alle Bürger*innen des Viertels zugänglich ist. Am Abend werden Vorbereitungskurse für die Uni-Aufnahmeprüfung angeboten.

Projektziel
Eine ganzheitliche Betreuung, die Aus- und Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen aus den Favelas, die Beratung und Unterstützung der Familien sowie Präventions- und Aufklärungsarbeit für Kinder, Jugendliche und Eltern;

Projektleiterin
Ligia Batista dos Santos

Weitere Infos
Monika Thaler, monika.thaler@oew.org, Tel. 0472 208209

Überweisungsgrund für Spenden
Brasilien, Casa do Sol
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Brasilien: Casa do Sol

Bolivien: Wissen vernetzt

Bolivien: Wissen vernetzt

Projektort
Tutimayu und Sacaba, Bolivien

Projektgründe
Tutimayu ist ein kleines Dorf im Hochland im ländlichen Gebieten um Cochabamba, Bolivien. Die meisten Menschen leben von der Landwirtschaft, doch die Wasserknappheit und die klimatischen Veränderungen der letzten Jahre lassen immer wieder Ernten ausfallen. Es gibt kaum alternative Arbeitsplätze, sodass viele Väter allein oder gemeinsam mit ihren Familien ein besseres Leben in der Stadt suchen. Doch oftmals sprechen sie nur ihre Muttersprache Quechua und kein Spanisch, sind teilweise Analphabeten und tun sich in der Stadt sehr schwer, eine Arbeit zu finden. Bleiben die Kinder ohne Väter oder Eltern zurück, führt dies oft zu finanzieller Mittellosigkeit, Verwahrlosung und emotionalen Schwierigkeiten. Hinzu kommt, dass sie aufgrund ihrer Herkunft in den Städten diskriminiert werden.

Projektbeschreibung
Das Projekt Wissen vernetzt (Yachay Challaku) setzt sich zum Ziel, Kindern und Jugendlichen mit indigenen Wurzeln die Chance auf eine bessere Zukunft zu geben, indem ihnen die notwendige außerschulische Unterstützung bereitgestellt wird. Im Zentrum erhalten Kinder von fünf bis 12 Jahren Nachhilfeunterricht mit Montessori-Materialien und Jugendliche von 13 bis 18 Jahren können hier ihre Hausaufgaben machen. Das Zentrum verfügt auch über einen Garten, der für pädagogische Zwecke genutzt wird und dessen Gemüse für das gemeinsame Essen verwendet wird.

Projektziel
Unterstützung von Kindern und Jugendlichen durch Hausaufgabenhilfe und pädagogische Betreuung, damit sie die Schule abschließen können

Projektleiterin
Marga Mair

Weitere Infos
Monika Thaler, monika.thaler@oew.org, Tel. 0472 208209

Überweisungsgrund für Spenden
Bolivien, Wissen vernetzt
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Bolivien: Vida y Esperanza

Bolivien: Vida y Esperanza

Projektort
Cochabamba, Bolivien

Projektgründe
In den Randbezirken von Cochabamba leben zahlreiche Familien, die auf der Suche nach einem besseren Leben vom Hochland in die Großstadt gezogen sind. Viele haben keine abgeschlossene Schulbildung, sprechen oftmals nur Quechua und sind teilweise Analphabet*innen. Aufgrund der prekären Arbeitssituation haben Familien oft nicht die Möglichkeit, ihre Kinder zur Schule zu schicken.

Projektbeschreibung
Vida y Esperanza unterstützt etwa 60 Familien sowie 100 Kinder und Jugendliche im Viertel Champarrancho in Cochabamba. Die Kinder erhalten die notwendigen Schulmaterialien, werden im Projektzentrum bei den Hausaufgaben unterstützt und erhalten gesunde Mahlzeiten. Im Zentrum können sie spielen, basteln und Gemeinschaft erleben. Außerdem werden ihnen und ihren Eltern Workshops zu Themen wie Selbstbewusstsein und Gewaltprävention angeboten. Auch erhalten die Familien finanzielle Unterstützung in Notsituationen: Ihnen werden die nötigen Arztbesuche bezahlt und sie werden von Sozialarbeiter*innen betreut. Nur durch den Abschluss der Mittelschule haben die Kinder später die Chance, eine Arbeit zu finden und ein besseres Leben zu führen.

In der Tagesstätte „Centro Sigamos“ erhalten zudem Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung eine schulische Bildung, die Möglichkeiten zum Spielen, psychologische und physiotherapeutische Betreuung und reichhaltige Mahlzeiten.

Projektziel
Die schulische Förderung, die familiäre Unterstützung und die psychologische Betreuung der Familien

Projektleiterin
Mirtha Rosario Oviedo

Weitere Infos
Monika Thaler, monika.thaler@oew.org, Tel. 0472 208 209

Überweisungsgrund für Spenden
Bolivien, Vida y Esperanza
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Bolivien: Vida y esperanza