Watten für Bolivien

Am 22. Mai lädt die freiwillige OEW-Boliviengruppe in Latsch wieder zum Benefiz-Watt-Turnier für das OEW-Partnerprojekt „Vida y esperanza“ in Bolivien ein. Um 14 Uhr wird im Culturforum Latsch gewattet was das Zeug hält. Anmeldungen sind noch bis zum 20. Mai möglich. Es warten tolle Preise der Sponsor*innen auf euch: Andreus Resorts, Biokistl, Quellenhof, Frisch Markt Raffl, Apfelhotel Torgglerhof, Grieserhof Nals, Dekorwelt Sinich, Gretl am See, Cafe Rosi Laas, Erlebnisbad Naturns, Forst, Hofbäckerei Folie, Restaurant zum Kreuzwirt, Restaurant Erzherzog Rudolf, Cafe Central Meran, Hotel Pfandleralm Passeier, Camping Saltaus.

Das neue Bildungsprogramm . Il nuovo programma formativo

Il programma formativo dell’OEW per il 2022-23: Workshop, mostre, pacchetti multimediali, conferenze, un Filmfestival e iniziative formative su temi di rilevanza sociale: questo propone la nostra offerta l’anno formativo 2022-23 dedicata ad asili, scuole, associazioni e gruppi. Novità del programma sono i workshop sul tema degli SDGs, sul razzismo, sulle questioni di genere e sull’alimentazione sana. Consultate la nostra piattaforma formativa all‘indirizzo www.oewplus.org e prenotate già adesso il workshop che preferite!

Das neue OEW-Bildungsprogramm 2022-23: Workshops, Ausstellungen, Medienpakete, Vorträge, ein Filmfestival und Bildungsinitiativen zu aktuellen gesellschaftsrelevanten Themen: Das bieten wir im Bildungsjahr 2022-23 wieder für Kindergärten, Schulen, Vereine und Gruppen an. Neu im Programm sind zwei Workshops zu den SDGs, einer zum Thema Rassismus, einer zum Thema Gender und einer zum Thema gesunde Ernährung. Klickt euch durch unserer Bildungsplattform unter www.oewplus.org und bucht schon jetzt euren Lieblingsworkshop!

zebra. im Mai: Zeitung, Podcast, Türhänger

 

Am 10. des Muttermonats Mai erscheint die neue Ausgabe der Straßenzeitung zebra. unter dem Titel „Mamma Mia!“. Es wird von der Initiative „MutterNacht“ berichtet, in der die dunklen Seiten des Mutterseins behandelt werden. Die prämierte Physikerin Claudia Notarnicola erzählt von ihrer Arbeit in der Gletscher-Forschung. Die Präsidentin des Hebammen-Kollegiums Sara Zanetti beantwortet Zahlen zum Thema Geburt und zwei Frauenrechtsaktivistinnen aus Guatemala berichten von häuslicher und politischer Gewalt, aber auch von der Hoffnung, gemeinsam etwas verändern zu können. zebra. im Mai gibt es auf Spotify als Podcast-Teaser (folge dem Link unten), auf den Straßen als Zeitung und auch die „Bösen Worte“ von Robert Asam im Türhängerformat gibt es weiterhin bei den Verkäufer*innen.

Hört euch den neuen Podcast-Teaser zur Mai-Ausgabe an:

Kreativnachmittag im REX

Im Rahmen der Überdrüber-Aktionswochen organisieren wir am 19. Mai mit dem REX-Material und Dinge einen Kreativnachmittag zum Ressourcenverbrauch, von 14 bis 17 Uhr für Jugendliche und Erwachsene. Meldet euch an, wir freuen uns auf euch!

„Candele dei desideri“ per lo Zambia

„Floating stars“ è il titolo dell’installazione che l’artista Ocubo ha portato al Festival di Acqua e Luce di Bressanone. I*le visitatori*rici hanno la possibilità di accendere candele augurali in un bacino d’acqua e di fare una donazione per sostenere il progetto educativo dell’OEW „Fianco a fianco” in Zambia. Lasciatevi incantare dai riflessi di luce e dalla magia della musica. Chi lo sa, forse qualcuno dei desideri espressi potrebbe avverarsi in Alto Adige o in Zambia. Ci trovate al Festival ogni giorno fino al 22 maggio.

 

Foto: https://www.brixen.org/de/urbanes-lebensgefuehl/wasser/water-light-festival

Kinderrechte-Workshop, Vorlesestunde und Input zum Globalen Lernen

Wir sind heuer bei den Workshoptage InSightOut der Uni in Brixen dabei: Am ersten Tag, den 6. Mai hält OEW-Mitarbeiterin Verena Gschnell um 15:30 einen interaktiven Inputvortrag zum Thema Globales Lernen für Lehrpersonen in der Uni Brixen ab. Am zweiten Tag, den 7. Mai leitet OEW-Mitarbeiterin Marta Larcher einen Kinderrechte-Workshop für 6-11-Jährige in der Stadtbibliothek Brixen und zeitgleich um 10:45 gibt es eine interaktive Lesestunde mit Judith Waldboth und Asmaa Abdelfattah für 3-6-Jährige. Interessierte Kinder sind herzlich willkommen!

Hier findet ihr das ganze Programm

Ans Eingemachte: Weltbilder – Bilderwelten

Am 10. Mai um 19:30 (neue Zeit!) geht es im Keller der Dekadenz gemeinsam mit der OEW und verschiedenen Expert*innen wieder Ans Eingemachte“, dieses Mal zum Thema „Bedingungslos optimistisch“.

Von Träumer*innen, Spinner*innen und Macher*innen, die sich aufgemacht haben, ihren Lebensstil nachhaltig zu verändern. Damit titelt unser nächstes „Ans Eingemachte“, das am 10. Mai um 20:30 Uhr wieder in und mit der Dekadenz in Brixen stattfindet. Auf dem Podium findet ihr Harald Gasser (Aspingerhof), Verena Gschnell (OEW, Weltladen Brixen), David Hofmann (Regala Futuro), Brigitte Foppa (Grüne Fraktion) und online zugeschaltet aus Bali Agung Ali (Fair Trade Organisation Mitra). Der Eintritt ist kostenlos, es moderiert Maria Lobis. Der Abend findet im Rahmen der Überdrüber-Aktionswochen statt.

Covid, Kriege, Klimakatastrophe – die Ära des Anthropozäns scheint in rasanter Geschwindigkeit zu Ende zu gehen. Warum also nicht auf den Trümmern tanzen, genüsslich eine rauchen und zusehen, wie das Haus abbrennt? Oder sich unter der Decke verkriechen und die heile Welt in Serienformat reinziehen? Für die Gäste der neuen Ausgabe von Ans Eingemachte! ist das keine Option. Durch ihren Einsatz in Bildung, Politik und Wirtschaft leben sie die Veränderung, an die sie glauben und inspirieren andere dadurch. Wir wollen von ihnen wissen, was sie antreibt, welchen Reibungen sie begegnen und woraus sie Kraft schöpfen.

Zur kostenlosen Reservierung und weiteren Infos geht es hier auf der Webseite der Dekadenz.

Ans Eingemachte! ist eine Gesprächsreihe OEW und Dekadenz. Es moderiert Maria Lobis. Illustration: Myriam Teissl

 


Wir blicken auf folgende Diskussionsreihen zurück:

 

Wer erzählt die Welt, in der du lebst?

Berta erschreckt sich über die Skandale in der Bild und ist besorgt, wenn sie bei “Aktenzeichen XY“ von Verbrechen hört. Farid schaut hauptsächlich Netflix und wirft nur in der Kaffeepause einen schnellen Blick auf Altoadige online. Auf Hannas Instagram-feed tummeln sich lustige Tiervideos, Rezepte für vegane Ernährung und Upcycling-Tipps. Luca begleiten Youtube-Videos über die spektakulärsten Tore der Geschichte und Tipps für den Waschbrettbrauch.

Durch die Individualisierung unseres Medienkonsums hat sich auch unser Blick auf die Gesellschaft und den Zustand der Welt merklich verändert. In der neuen Ausgabe von Ans Eingemachte! schauen wir auf unsere Bilderwelten und fragen, wie sie unser Weltbild prägen. Was eint uns noch? Wie können wir uns ausgewogen informieren? Wie können wir als Gesellschaft trotz Filterblasen und unterschiedlicher Weltbilder im respektvollen Austausch bleiben?

Wir diskutieren mit dem Journalisten Lucio Giudiceandrea darüber, wie sich die Südtiroler Medienlandschaft gewandelt hat und hören von seinem Bemühen um ein Miteinander der Sprachgruppen. Wir sprechen mit Filmemacher und Medienpädagogen Willy Theil über die Kraft von Filmbildern und seine Arbeit mit Jugendlichen. Und wir thematisieren mit der Psychologin Sabine Cagol Wertehaltungen und erfahren, wie menschliche Kommunikation funktioniert.

Moderation: Maria Lobis
Illustration: Myriam Teissl

 

Ans Eingemachte ist eine Dikussionsreihe von OEW-Organisation für Eine solidarische Welt und Dekadenz. In unregelmäßigen Abständen wird der Keller zum Forum, in dem gesellschaftspolitische Fragen auf Augenhöhe diskutiert werden. Künstlerische Impulse regen an und führen durch den Abend. All’interno del teatro Dekadenz trovano spazio, a cadenza irregolare, le domande del nostro tempo. L’OEW-Organizzazione per Un Mondo solidale e Dekadenz vi invitano alla serate di discussione “Ans Eingemachte!“. Esperti*e di diversi ambiti si confrontano con il pubblico su questioni sociali e politiche. Alcuni contributi artistici stimoleranno e guideranno il pubblico nel corso della serata.

 

Ans Eingemachte Teil 7: Einfach Klasse!

Am 12. Oktober um 20:30 Uhr geht es im Keller der Dekadenz gemeinsam mit der OEW und verschiedenen Expert*innen wieder Ans Eingemachte“, dieses Mal zum Thema „Einfach Klasse – Ist sozialer Aufstieg möglich?

Das Thema des heutigen Abends ist Klassismus… Ja, nicht Klassizismus, Klassismus.

Mit diesen Worten beginnt „Café Populaire“, ein Theaterstück der Berliner Autorin Nora Abdel-Maksoud, das die Dekadenz im Oktober zeigt. Bei unserem Diskussionsabend in der Reihe „Ans Eingemachte!“ – organisiert von Dekadenz und OEW – greifen wir das Thema auf und verbohren uns in die Südtiroler Gesellschaftsschichten. Im Kern geht es dabei um die Fragen: Wie ist die Südtiroler Gesellschaft strukturiert? Finden Klassenkämpfe statt? Wer will sich von wem unterscheiden und zu welchen Mitteln wird dabei gegriffen? Wer steigt auf – wer ab? Und wie geht das überhaupt? Was leisten dabei soziale Gruppierungen und wie geht die Politik mit den sozialen Ungleichheiten um? Wir sprechen mit Asmaa Abdelfattah (Sprachwissenschafterin, Sterzing, Ägypten) über das Hoch und Runter zwischen Klassen, Hermann Atz (Politologe, Bozen) über Zahlen und Fakten und Anna Gschnitzer (Autorin und Dramaturgin, München) über Anpassungs- und Vermeidungsstrategien in einem neuen gesellschaftlichen Kontext.  

Es moderiert Lorenzo Vianini (Historiker und Moderator Radio Tandem) 

Illustration: Myriam Teissl

Il 12 ottobre alle ore 20:30 torna “Ans Eingemachte”: il Dekadenz, insieme all’OEW e ad alcuni*e esperti*e propone la serata di discussione “Questione di classe: la mobilità sociale è possibile?”

Il tema della serata è il classismo… Sì, non classicismo, classismo.

Con queste parole inizia “Café Populaire“, uno spettacolo teatrale dell’autrice berlinese Nora Abdel-Maksoud, che il Dekadenz porterà in scena a ottobre. In occasione della serata di discussione della serie “Ans Eingemachte!“ – organizzata dal Dekadenz e dall’OEW – affrontiamo questo tema e ci immergiamo negli strati sociali dell’Alto Adige. La discussione ruoterà intorno alle domande: Com’è strutturata la società altoatesina? Ci sono lotte di classe? Chi vuole distinguersi da chi e attraverso quali mezzi persegue questo obiettivo? Chi sale, chi scende? E come funziona questo meccanismo? Cosa fanno i gruppi sociali in questo contesto e la politica come affronta le disuguaglianze sociali? Parleremo con Asmaa Abdelfattah (linguista, Vipiteno, Egitto) di mobilità tra le classi sociali, con Hermann Atz (politologo, Bolzano) di cifre e fatti e con Anna Gschnitzer (autrice e drammaturga, Monaco di Baviera) delle strategie di adattamento ed evitamento in un nuovo contesto sociale.

Modera Lorenzo Vianini (storico e conduttore di Radio Tandem)

 

Ans Eingemachte Teil 7: Sichtbarkeit von homosexuellen Menschen in Südtirol

Am 4. Mai machen sich OEW und Dekadenz mit Centaurus Arcigay wieder um 20:30 Uhr „Ans Eingemachte!“ und fragen nach homophoben Strukturen, die es – vielleicht gerade im ländlichen Raum – immer noch zu brechen gilt. Moderatorin Margot Mayrhofer, Regisseur Joachim Goller (Salzburg-Kastelruth) und Soziologin Andrea Nagy (Brixen-Innsbruck) spüren dem Thema gemeinsam mit dem Publikum auf den Zahn – wieder einmal online auf Zoom.

„Die Verachtung gegenüber Homosexuellen ist kein obsolet gewordenes Thema, wie es manche gern hätten“ schreibt Michel Bouchard. Mit „Tom auf dem Lande“ hat er ein Theaterstück geschrieben über Verlust, Trauer und einen jungen Mann, der es als unmöglich empfindet, sich vor seiner Familie in der Provinz zu outen. Während in der Dekadenz das Stück geprobt wird, berichtet ein junger Südtiroler auf Facebook von seinen Gewalterfahrungen und homophoben Attacken. Bei den Proben zur Wiederaufnahme des Stücks erscheint im Tagblatt Dolomiten ein homophober Leserbrief, der eine Welle der Solidarität nach sich zieht. Gemeinsam sprechen die Sprecher*innen mit dem Publikum über eine Welt, in der jede*r free und fabulous leben kann. Das Publikum ist gebeten mitzudiskutieren und seine schönen Gesichter zu zeigen.

Illustration: Myriam Teissl

 

Ans Eingemachte Teil 6: GEsellSCHAFFT – Wege aus der Überforderung

Arbeit, Familie, Freizeit – Lockdown, Homeschooling, Existenzangst. Die viel beschworene Zeit der Entschleunigung ist für viele eine Zeit außergewöhnlicher Belastung, Angst und Stress. Mit der Psychologin Karin Schiner und der Gewerkschafterin Angelika Hofer (CGIL-AGB) geht’s am 24. Februar um 20:30 im Zoom-Keller der Dekadenz „Ans Eingemachte!“.

In der Februar-Ausgabe des Diskussionsreihe von OEW und Dekadenz geht‘s nicht um die Frage „Woher kommt der Stress?“ Wir fragen: „Wohin damit?“ Wie schützen wir uns selbst und unsere nächsten vor dem Ausbrennen? Was können wir als Einzelne tun, was können Arbeitgeber*innen beitragen und was muss sich gesamtgesellschaftlich verändern?

 

Ans Eingemachte Teil 5: Ökotopia

Am 2. Dezember 2020 machen wir uns in der Dekadenz im Rahmen der Diskussionsreihe „Ans Eingemachte“ auf die Suche nach Visionen für ein klimagerechtes Morgen unter dem Titel „Ökotopia“. Wann? Um 20:30 auf der Online-Plattform Zoom! Mit wem? Majda Brecelj (Fridays for Future), Tazio Dalsass (Ecodesigner), Andreas Hudler (Umweltanwaltschaft Tirol).

“It is so hard to imagine anything fundamentally different from what we have now. But without these alternate visions, we get stuck on dead center. And we’d better get ready. We need to know where we’d like to go“, schreibt Ernest Callenbach in seinem Zukunftsroman „Ökotopia“ aus dem Jahr 1975. Wir machen es ihm nach: Ans Eingemachte! lädt ein zum gemeinsamen Erträumen der klimaneutralen Zukunft. Dazu haben wir drei Expert*innen aus Energie, Naturschutz und Aktivismus, die an dieser Zukunft bauen. Inspiration für die Diskussion geben uns Ökotopien von der Leinwand. Was haben filmische Traumbbilder wie das CO2-reduzierte Riesenschwein aus Okja oder die Miniaturstadt aus Downsizing an visionärem Potenzial? Es moderiert Margot Mayrhofer.
Grafik: Myriam Teissl

Ans Eingemachte Teil 4: „Wem gehört die Stadt?“

Am 6. Oktober ging es mit Dekadenz und OEW in Brixen erstmals nach dem Lockdown wieder im Anreiterkeller „Ans Eingemachte“. Um 20:30 liefern Waltraud Kofler Engl, Chafai Fatnassi und Roberto Giogliotti Inputs zum Thema „Wem gehört die Stadt – Leben zwischen Wohnblock und Schmuckkästchen“. Künstlerische Impulse regten an und führten durch den Abend.

Einst als visionäre Projekte geplant, blättert heute meist der Putz von den Wohnblocks am Stadtrand; gleichzeitig drohen mittelalterliche Gebäude in den Zentren zu schmucken Hüllen mit ausgehöhlten Innenleben zu werden. Ausgehend vom privaten Wohnumfeld kommen wir dem Leben in der Stadt auf die Spur. Gehört die Stadt ihren Bewohner*innen? Wer hat das Sagen über all das, was sie erfüllen muss (Wohnen, Arbeit, Freizeit, Konsummöglichkeiten…)? Und bleibt auch Raum für das Ausprobieren unterschiedlicher Formen des Miteinanders? Diesen und weiteren Fragen gehen wir gemeinsam mit Expert*innen aus verschiedenen Bereichen ein. Mit der Kunsthistorikerin Waltraud Kofler Engl (UniBz) verfolgen wir die städtische Entwicklung bis zu den heutigen Funktionen der Stadt nach. Wir sprechen mit Chafai Fatnassi darüber, wie sich respektvolles Zusammenleben gerade auch dort gestalten lässt, wo das gebaute Wohnumfeld vor Herausforderungen stellt; diskutieren mit Roberto Giogliotti (UniBz) den Ausverkauf städtischen Wohnraums via Airbnb und tauschen uns weiter darüber aus, was all dies mit der Gestaltung eines Bau- und Stadtimages zu tun haben kann.

 

Ans Eingemachte Teil 3: „Herr-schafft’s Zeiten“

Am 14. Mai gings auf der Facebookseite der Dekadenz und der OEW im LIVE-Stream zum 3. Mal „Ans Eingemachte“, dieses Mal mit den „Herr-schafft’s Zeiten“.

Denn Studien und Umfragen zeigen: Familien und insbesondere Frauen weltweit trifft die Corona-Krise besonders hart. Während immer mehr Frauen aus der Öffentlichkeit verschwinden, um zuhause Kinder, Job und Heimarbeit zu schaukeln, sind es die Männer, die als Krisenmanager, Entscheider und Experten im Rampenlicht stehen und folgenschwere politische Entscheidungen treffen. Warum das ein großes Problem ist, darüber diskutierte Moderatorin Barbara Plagg mit zwei Sprecherinnen am Donnerstagabend. Illustratorin Myriam Teissl (siehe Video/Grafik) zeichnete das Gespräch live mit auf. Hier oben ihr grafisches Protokoll.

Grafik: Myriam Teissl

Ans Eingemachte Teil 2: Sicherheit

„Sicherheitsgrad, Sicherheitspakt, Sicherheitsplan, Sicherheitsrat, Sicherheitswert…“ – das Wörterbuch legt nahe: Wir sind echte Sicherheitsfreaks! Doch was braucht es, damit wir uns in Sicherheit fühlen? Und in welchem Verhältnis steht dieses Gefühl zur realen Sicherheitslage? Was sind wir bereit, für unser Sicherheitsgefühl zu opfern? Und wie nutzen Politiker*innen unseren Drang nach Sicherheit? Wir sprechen mit Expert*innen aus Psychologie, Sozialem, Recht und Politik. Drei Kunstfotos von Martin Parr führen durch den Abend. Inputs lieferten Salto-Chefredakteurin Lisa Maria Gasser, Prof. Susanne Ursula Elsen der Universität Bozen und Psychologe/ Psychotherapeut Dr. Erwin Steiner; es moderierte Barbara Plagg.

Mittwoch, 29. Jänner 2020

Ans Eingemachte Teil 1: Frauenrollen

Im ersten Teil der Diskussionsreihe ging  es um das Thema Frauenrollen. Die Sprecher*innen beleuchten mit ihren Beiträgen unterschiedliche Blickwinkel zum Thema Gleichberechtigung, verorten Sexismus auf institutioneller, kultureller und individueller Ebene und laden das Publikum dazu ein, seine Meinung einzubringen: Woran liegt es, dass Frauen und Männer nach wie vor im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben ungleiche Rollen einnehmen? Warum schlittern vor allem junge Mädchen wieder vermehrt in jene passiven Opferrollen, gegen die ihre Vorgängerinnen gekämpft haben? Ist Feminismus inklusiv und welche Möglichkeiten bieten neue Technologien für das Empowerment von Frauen? Drei zeitgenössische Inszenierungen von Shakespeares „Ophelia“ in Bild, Video und Audio führen durch den Abend. Inputs lieferten Morandini Michela, Sadbhavana Pfaffstaller, Patrizia Pfeifer und Raffaela Vanzetta; es moderierte Barbara Plagg.

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Exkursion zum Weltacker Salern

Am 21. Mai laden wir um 10 Uhr gemeinsam mit der MahlZeit-Kampagne anlässlich des Welttags der Biodiversität zu einer geführten Besichtigung des Weltackers der Fachschule Salern in Vahrn. Das Projekt soll aufzeigen, wie Ackerland weltweit „vernutzt“ wird und wie es genutzt werden könnte, um die Menschheit zu ernähren. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Fragen steht Evi Keifl vom MahlZeit-Team unter evikeifl@hotmail.it zur Verfügung.