Welternährungstag am 16.10.2020

Essen gehört auf den Tisch und nicht in die Tonne!

Kampagne Mahlzeit stellt Initiative für das Teilen von einwandfreien Lebensmitteln vor

Stellen Sie sich vor, sie legen Ihre Wocheneinkäufe an Lebensmitteln auf Ihren Küchentisch, nehmen ein Drittel davon weg und werfen es in den Müll. Statistisch gesehen geschieht dies tatsächlich. Rund ein Drittel der in der EU produzierten Lebensmittel werden weggeworfen, entweder schon gleich beim Landwirt oder später bei der Verarbeitung oder noch später in der Gastronomie oder im Handel und am Ende dann auch noch in unseren Haushalten und Küchen.

Abgesehen vom ökonomischen Wahnsinn ist dies eine ethische Fehlleistung, angesichts des immer noch grassierenden Hungers in vielen Teilen der Welt und auch im reichen Europa. Aber das Wegwerfen von landwirtschaftlichen Produkten ist auch ein Angriff auf die Klimaziele.

Rund 4,4 Milliarden Tonnen Treibhausgase landen durch verschwendete Lebensmittel jedes Jahr vollkommen unnötig in unserer Atmosphäre (Quelle: FAO). Mit den Lebensmitteln, die wir in den Müll werfen, verschwenden wir aber auch knappe Ressourcen wie Ackerböden und Wasser. Und: Für den Anbau unserer Lebensmittel werden Regenwälder niedergebrannt und Indigene von ihrem Land vertrieben. Außerdem: Beim Transport, für die Weiterverarbeitung, Verpackung und Zubereitung von Nahrung werden tonnenweise Treibhausgase freigesetzt – völlig umsonst, wenn die Lebensmittel nie gegessen werden.

Zum Welternährungstag 2020 (auch Welthungertag genannt) am 16. Oktober setzt die Kampagne Mahlzeit ein Zeichen: zusammen mit der Verbraucherzentrale Südtirol und youngCaritas präsentiert sie am Bozner Waltherplatz die Initiative „Foodsharing“, also „Essen teilen“.

Dazu werden die Aktivist*innen symbolisch Lebensmittel einsammeln und fair-teilen. Die Aktion will auf die grassierende Verschwendung von Lebensmitteln hinweisen und die neue Aktion „FairTeilen“ vorstellen*.  

*Ab dem heutigen Welternährungstag werden in Bozen nämlich an vier gut zugänglichen Orten so genannte FairTeiler aufgestellt, bei denen man nicht (mehr) benötigte Lebensmittel abgeben kann, die in einwandfreiem hygienischen Zustand sind und von anderen Verbraucher*innen dort mitgenommen werden können.

Aktion FairTeilen:

Freitag, 16. Oktober, 10-11 h, Bozen, Waltherplatz

Die Veranstalter
Kampagne MahlZeit, & youngCaritas Bozen, Verbraucherzentrale Südtirol
OEW – Organisation für Eine solidarische Welt

Kontakt
Evi Keifl, Tel. 334 2743153, evikeifl@hotmail.it

Il nuovo decreto legge sull’immigrazione

Il 5 ottobre il consiglio dei ministri ha approvato il decreto legge sull´ immigrazione. Il governo ha – in gran parte – neutralizzato i decreti „sicurezza“ di Salvini. Coerentemente con quanto imposto dalla Costituzione, é stato reintrodotto un permesso simile a quello umanitario, é stata modificata l’accoglienza di persone richiedenti asilo, é stato rimosso il divieto di iscrizione all’anagrafe (anche due richiedenti asilo in Provincia di Bolzano avevano portato il caso in tribunale), e diminuita di un anno l’attesa massima per la richiesta della cittadinanza fatta da uno* straniero* naturalizzato* in Italia. Si attende che il Parlamento converta in legge detto Decreto, cosí da segnare ufficialmente il superamento dei decreti precedenti.

Foto e testo: https://www.internazionale.it/notizie/annalisa-camilli/2020/10/06/modifiche-decreti-sicurezza-salvini

 

Repair Cafés Brixen und Bozen

Was macht man mit einem Stuhl, der nur noch wackelt? Mit einem Toaster, der für nichts mehr brennt? Mit einem Pulli, den Motten zum Anbeißen fanden? Wegwerfen? Konnsch dor vorstellen! Komm ins Repair Café und alles wird gut! Erst wenn du etwas repariert hast, gehört es dir wirklich.

Usa e getta? Figuriamoci! Cosa fare con una sedia con la gamba rotta, con un tostapane che non si accende o con un maglione mangiato dalle tarme? Fate un salto al Repair Café e tutto tornerà come nuovo! Un oggetto ti appartiene davvero, solo quando l’hai riparato con le tue mani.

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Die zebra. im September

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Straßenzeitung zebra. ist aus der Sommerpause zurück und widmet sich im September Menschen und Geschichten hinter Gittern, Mauern und Kulissen. Das Konzept Gefängnis wird im Hauptartikel unter die Lupe genommen. Hinter Mauern sitzen auch die Ordensschwestern der Klarissen in Brixen, deren Äbtissin aus dem Inneren einer Struktur berichtet, die von der Außenwelt abgeschlossen ist. Mehr lesen „Die zebra. im September“