zebra. back on the streets

zebra. back on the streets! Endlich, nach fast 3 Monaten erzwungenen Verkaufsstopps sind die Verkäufer*innen der Straßenzeitung zebra. wieder auf Südtirols Straßen anzutreffen. Mit im Gepäck haben sie alle Ausgaben, die sich seit Februar in der Redaktion in Brixen gestapelt haben. Die neue Aprilausgabe gibt es ab Mitte des Monats zu kaufen.

Ein großer Dank den zebrashops für die Hilfestellung in den Lockdownwochen und allen treuen Leser*innen, die gespendet haben! Nur durch eure Unterstützung können die Menschen im Projekt jetzt wieder würdevoll in ihren Alltag starten. Viele von Ihnen fanden sich in den letzten Wochen in sehr prekären Verhältnissen wieder, konnten ihre Wohnungsmieten nicht mehr bezahlen und mussten um ihre Exitenz bangen. Nun gibt es wieder Hoffnung.

zebra. torna in strada dopo il lockdown

Dopo più di due mesi di stop zebra. è tornato sulle strade dell’Alto Adige con le edizioni di febbraio e marzo. Sarà possibile acquistare il nuovo numero del giornale di strada da mercoledì 14 aprile. È il lavoro il filo conduttore della nuova edizione: partendo dall’analisi di “Bullshit Jobs”, libro dell’antropologo statunitense David Graeber, zebra. si è chiesta se esistono lavori “senza senso” e ha incontrato sei persone che attraverso la propria professione cercano di lasciare il proprio segno nel mondo; Susanne Elsen e Franca Zadra dell’Università di Bressanone descrivono l’esperienza del progetto FARM di cui sono coordinatrici e la situazione relativa allo sfruttamento lavorativo in provincia di Bolzano; Giacomo Podetti racconta come sia riuscito a fare della sua passione per la fotografia un lavoro; attrice Eva Kuen racconta della fondazione di PERFAS, nuova rappresentanza sindacale degli*delle artisti*e e dei*delle musicisti*e dell’Ato Adige, e la venditrice di zebra. Abigail Yakobah Abbey si presenta alla comunità di lettori e lettrici nella rubrica “io vendo”.

Überdrüber-Aktionswoche zum Erdüberlastungstag

Der Erdüberlastungstag wird in Italien heuer auf den 13. Mai geschätzt. Ab diesem Datum haben wir auch in Südtirol alle unsere nachhaltig nutzbaren Ressourcen für das ganze Jahr aufgebraucht. Die Folgen tragen derzeit aber zumeist nicht wir, sondern die Länder des Globalen Südens. Im Rahmen weltweiter Aktionen gegen den Überkonsum ruft die OEW heuer erstmals die Überdrüber-Aktionswochen in Südtirol aus und macht gemeinsam mit Vereinen, Schulen und Gruppen auf die Folgen der Erdüberlastung aufmerksam. Bei den Aktionen fordern sie eine „Verschiebung“ des Erdüberlastungstags. 

Gesucht werden…

Vereine, Gruppen und Organisationen, die sich der Initiative am 14. und 15. Mai mit einer eigenen Aktion anschließen möchten. Infos und Anmeldung unter franziska.blaas@oew.org oder telefonisch bei der OEW unter 0472 208208.

Save the date für…

Um auf den ökologischen und sozialen Aspekt des Ressourcenverbrauchs aufmerksam zu machen, lädt die OEW am 13. Mai um 10:30 zu einer Performance der Jugend-Tanzgruppe Shabba Crew auf die Talferwiesen in Bozen.

Tipps und interessante Infos werden dabei auf einem ungewöhnlichen Objekt an die Besucher*innen verteilt: Mit viel Humor haben die Organisator*innen nützliche Tipps und Tricks für die Ressourcenverarbeitung auf Klopapierrollen drucken lassen, die lokale Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. An rund 10 Grundschulen wird die OEW hingegen im Laufe der Überdrüber-Aktionswoche interaktive Medienpakete verteilen und so auch die Jüngsten unserer Gesellschaft für das Thema sensibilisieren.

Um was geht es hier genau?

Der Countdown läuft. Bald erreichen wir auch in Südtirol wieder den Tag, an dem wir unsere natürlichen Ressourcen fürs ganze Jahr erschöpft haben: den Erdüberlastungstag. Der globale Ressourcenverbrauch hat sich in den letzten 40 Jahren mehr als verdreifacht und wir leben derzeit so, als hätten wir 1,6 Erden zur Verfügung. Der Lebensstandard in Italien und somit der nationale Ressourcenverbrauch ist sogar so hoch, dass es 2,76 Planeten bräuchte, um den ökologischen Fußabdruck auszugleichen und der Umwelt die nötige Schonzeit zu verschaffen, sich von Ausbeutung und Verschmutzung zu erholen. Die Zahlen zeigen: Wir sind schon lange „überdrüber“! 

„Wenn wir den globalen Erdüberlastungstag jedes Jahr um fünf Tage nach hinten verschieben könnten, würden wir bis 2050 wieder weniger Ressourcen verschwenden, als nachwachsen“, erklärt Franziska Blaas von der OEW-Organisation für Eine solidarische Welt. Sie wolle aufzeigen, dass jede*r einzelne die weltweite Situation mit dem eigenen Konsumverhalten beeinflussen kann. Würden wir es beispielsweise schaffen unsere Nahrungsmittelabfälle weltweit zu halbieren, würde der globale Erdüberlastungstag 12 Tage später stattfinden. Auch eine Halbierung des CO2-Ausstoßes würde dieses Datum um 115 Tage verschieben. 

Ein anderer Aspekt ist die Ressourcenverteilung. Vor allem die Menschen in den „Produktionsländern“, im sogenannten Globalen Süden, in denen die meisten Rohstoffe wie fossile Brennstoffe, Metalle, Holz, Lebensmittel, Futtermittel und Textilprodukte angebaut oder gefördert werden, gehören zu den direkten Verlierern des vermeintlichen Ressourcengewinns. Aktuell liegt der Pro-Kopf-Konsum an Rohstoffen in Ländern des Globalen Nordens, also auch bei uns, schätzungsweise viermal höher als in Ländern des Globalen Südens. Die Menschen dort konsumieren aber nicht nur weniger, sondern sind auch am heftigsten von den Folgen des Überkonsums betroffen. So ist beispielsweise der Klimawandel eine direkte Folge der weltweiten Umweltbelastung – und führt derzeit vor allem in Ländern mit unzureichender Infrastruktur und in südlichen Klimazonen zu fatalen Extremwetter-Ereignissen; beispielweise die Überschwemmung ganzer Inselgruppen, die Ausbreitung der Wüste und plötzliche Wasserknappheit. 

„Kaum ein Produkt unseres Alltags kommt ohne Rohstoffe aus Ländern des Globalen Südens aus. Gerade deshalb tragen wir eine Mitverantwortung für die weltweiten ökologischen und sozialen Folgen unseres Konsums“, so Monika Thaler von der OEW. Als Teil einer globalen Gesellschaft stehen wir alle in der Verantwortung etwas dazu beizutragen, um die negativen Auswirkungen des Ressourcenverbrauchs auf unsere Mitmenschen, unsere Umwelt und für die nachkommenden Generationen einzuschränken. Die energieintensive, meist menschenrechtsverletzende und umweltbelastende Ressourcengewinnung von oft reinen Wegwerfprodukten führe aktuell zu einem enormen sozialen Ungleichgewicht. 

Redesign der OEW-Ausstellung „Flucht & Asyl“

Was unterscheidet Geflüchtete von Migrant*innen und Asylbewerber*innen? Wie viele Menschen sind weltweit auf der Flucht? Welchen Gefahren begegnen sie auf ihrer Reise und wie gestalten sich Asylverfahren und Aufnahme im Zielland? Die OEW-Infoausstellung, bestehend aus Text- und Bildmaterial, geht auf diese und viele weitere Aspekte des Themenbereichs ein und wirft dabei nicht zuletzt einen Blick auf Südtirol. Lisa Borgenheimer hat die Ausstellung redesigned, Johanna Mitterhofer und Chiara Bogiorno haben sie überarbeitet. Ab dem 15. April ist sie für Schulen, Vereine, Jugendzentren und Gruppen bei der OEW unter bildung@oew.org buchbar.

Zweiter digitaler Repair Café Talk!

Repair Talk 2: Kleidung, Textilien & Schuhe

Am 8. April organisiert das Repair Cafe Brixen um 19 Uhr seinen zweiten Online-Repair-Talk. Nora Delmonego, Schusterin in Klausen, und Julia Vontavon, angehende Schneiderin, erklären in einem kurzen Input-Talk auf Zoom, wie Schuhe gepflegt werden sollten, was beim Kauf von Kleidug und Schuhen beachtet werden sollte und wie jede*r selbst kleine Reparaturen und Umänderungen machen kann. Ganz nach dem Motto „Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Strümpf’“ geben die Expertinnen virtuell Tipps zur Rettung eures Kleiderschranks.

-> Folge hier dem Zoomlink der Veranstaltung

Auch die Termine der nächsten Repair-Talks stehen schon fest: 13. Mai (Fahrrad) und 10. Juni (Zerowaste). Save the date!

 

Repair Talk 1: Laptop, Handy & Co.

Am 11. März organisiert das Repair Cafe Brixen um 19 Uhr eine erste Online-Version. Josef Untermarzoner erklärt in einem kurzen Input-Talk auf Zoom, wie man einen alten Laptop mit einfachen Tricks wieder benutzbar macht, was man am eigenen Smartphone oder Tablet selbst reparieren kann und was dabei zu beachten ist und wo man im Internet hilfreiche und einfache Anleitungen zur Reparatur von Geräten aller Art finden kann. Auch die Termine der nächsten Repair-Talks stehen schon fest: 8. April (Kleidung), 13. Mai (Fahrrad) und 10. Juni (Zerowaste). Save the date!

Nachhaltigkeit in der Gemeinschafts-Verpflegung

Im November des vergangenen Jahres fand die zweite Tagung von „Mens(a) sana in corpore sano“ statt. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Landeshauptmannes Arno Kompatscher, wurde von der OEW getragen und ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Eurac Research, ICLEI, der Landesagentur für Umwelt- und Klimaschutz, dem Südtiroler Bauernbund, der Kampagne MahlZeit, dem Südtiroler Ernährungsrat und dem Südtiroler Gemeindenverband. Nun hat die Eurac eine Broschüre zur Tagung herausgegeben, die hier einzusehen ist.

Ziel der Veranstalter* innen war und ist es, die öffentliche Gemeinschaftsverpflegung nachhaltiger zu gestalten und damit nicht zuletzt auch einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten. Immerhin betreffen die Hälfte der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG’s) direkt oder indirekt den Nahrungsmittelsektor. Die Tagung hatte das Ziel, dort anzusetzen, wo noch Erklärungsbedarf herrscht. Sie bot eine Zusammenschau von praktischen Beispielen aus der Südtiroler Gemeinschaftsverpflegung, sie zeigte praxisbezogen, möglichst einfach und verständlich, wie nachhaltige Beschaffung gelingen kann. Da dieses virtuelle Treffen nicht den gleichen Austausch erlaubte, wie es ein physisches Treffen möglich gemacht hätte, wollen die Veranstalter*innen mit der Zusammenfassung der Tagungsbeiträge zumindest einen kleinen weiteren Beitrag leisten, damit das zusammengetragene, kollektive Wissen nicht verloren geht und eine positive Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung darauf aufbauen kann.

Hier die Broschüre im PDF-Format zum Ansehen und Herunterladen!

Aktionswochen – Eventi „Stop Racism!“

Anche quest’anno l’OEW ha creato un calendario comune per gli eventi organizzati nella cornice delle settimane contro il razzismo „Stop Racism“ in Alto Adige. Visitate il sito web www.stopracism.it e scoprite le iniziative!

In corrispondenza della Giornata Internazionale contro il Razzismo, l’OEW assieme ad altre 26 associazioni altoatesine, organizza più di 30 eventi per sensibilizzare sul problema delle discriminazioni a stampo razzista nella nostra regione. Nell’arco di queste settimane d‘ azione, dall’9 al 22 marzo, tutte queste associazioni si impegneranno per un Alto Adige più aperto, chiedendo più rispetto e tolleranza.

Aktionswochen gegen Rassismus

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus, hat die OEW einen Kalender erstellt, in dem alle Events enthalten sind, die dazu in Südtirol organisiert werden. Vom 8. bis zum 21. März veranstalten lokale Vereine in Zusammenarbeit mit der OEW, 17 spannende Events zur Thematik der rassistischen Diskrimination. Das Ziel des Projekts ist es, Vorurteile und Stigmen dort aufzudecken wo sie im Alltag zu finden sind und bei Seite zu legen um ein offeneres und toleranteres Südtirol zu erschaffen. Besucht die Website und entdeckt die Initiativen unter: http://www.stopracism.it/ .

Die Woche(n) gegen Rassismus wird italienweit mit verschiedenen Aktionen begangen. Angeregt wird die Initiative von UNAR, dem italienischen „Ufficio Nazionale Antidiscriminazioni Razziali„. Die OEW ist Mitglied der UNAR und kann Diskriminierungsfälle an die nationale Behörde melden.