Bolivien: Vida y esperanza

Bolivien: Vida y esperanza

Projektort
Cochabamba, Bolivien

Projektgründe
Cochabamba ist mit seinen fast 2 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Boliviens und liegt auf einer Meereshöhe von 2.500 Metern. In den Randbezirken der Stadt leben zahlreiche Familien, die auf der Suche nach einem besseren Leben vom Hochland hergezogen sind. Viele haben keine abgeschlossene Schulbildung, sprechen oftmals nur Quechua und sind teilweise Analphabet*innen. Aufgrund der prekären Arbeitssituation haben Familien oft nicht die Möglichkeit, ihre Kinder zur Schule zu schicken.

Projektbeschreibung
Vida y Esperanza – Kleine Schritte der Hoffnung unterstützt etwa 60 Familien und 100 Kinder und Jugendliche im Viertel Champarrancho in Cochabamba. Die Schüler*innen erhalten die notwendigen Schulmaterialien, werden im Projektzentrum bei den Hausaufgaben unterstützt und erhalten gesunde Mahlzeiten. Im Zentrum können sie spielen, basteln und Gemeinschaft erleben. Außerdem werden ihnen und ihren Eltern Workshops zu Themen wie Selbstbewusstsein und Gewaltprävention angeboten. Auch erhalten die Familien finanzielle Unterstützung in Notsituationen: Ihnen werden die nötigen Arztbesuche bezahlt und sie werden von Sozialarbeiter*innen betreut.

In der Tagesstätte „Centro Sigamos“ erhalten hingegen Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung eine schulische Bildung, die Möglichkeiten zum Spielen, psychologische und physiotherapeutische Betreuung und reichhaltige Mahlzeiten.

Projektziel
Die schulische Förderung, die familiäre Unterstützung und die psychologische Betreuung der Familien sind das Hauptziel des Projektes. Nur durch den Abschluss der Mittelschule haben die Kinder später die Chance eine Arbeit zu finden und ein besseres Leben zu führen.

Projektleiterin
Mirtha Rosario Oviedo

Weitere Infos
Monika Thaler, monika.thaler@oew.org, Tel. 0472 208 209

Überweisungsgrund
Bolivien – Vida y esperanza
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