Ans Eingemachte! Zum Thema…

Teil 3: Wem gehört die Stadt?

Wieder einmal wird in Brixen und anderen Südtiroler Gemeinden gewählt. Doch welche Möglichkeiten haben Bürger*innen – über das Kreuzchen auf dem Stimmzettel hinaus – das Leben in der Stadt mitzugestalten? Wir machen uns wieder „Ans Eingemachte!“ und diskutieren mit Expert*innen über den Lebensraum Stadt. Wessen Bedürfnisse werden bei der Entwicklung berücksichtigt? Was macht Städte lebens- und besuchenswert? Wie kann Stadt auf ihre Bewohner*innen einwirken und wie die Bewohner*innen auf sie? Was braucht die Stadt der Zukunft?

Wann: Mittwoch, 29. April 2020 – 20:30
WO: Dekadenz, Obere Schutzengelgasse 3a, 39042 Brixen
Eintritt: frei

Ans Eingemachte ist eine Dikussionsreihe von OEW – Organisation für Eine solidarische Welt und Dekadenz. In unregelmäßigen Abständen wird der Keller zum Forum, in dem gesellschaftspolitische Fragen auf Augenhöhe diskutiert werden. Künstlerische Impulse regen an und führen durch den Abend.


 

Wir blicken auf folgende Diskussionreihen zurück:

Ans Eingemachte Teil 2: Sicherheit

„Sicherheitsgrad, Sicherheitspakt, Sicherheitsplan, Sicherheitsrat, Sicherheitswert…“ – das Wörterbuch legt nahe: Wir sind echte Sicherheitsfreaks! Doch was braucht es, damit wir uns in Sicherheit fühlen? Und in welchem Verhältnis steht dieses Gefühl zur realen Sicherheitslage? Was sind wir bereit, für unser Sicherheitsgefühl zu opfern? Und wie nutzen Politiker*innen unseren Drang nach Sicherheit? Wir sprechen mit Expert*innen aus Psychologie, Sozialem, Recht und Politik. Drei Kunstfotos von Martin Parr führen durch den Abend. Inputs lieferten Salto-Chefredakteurin Lisa Maria Gasser, Prof. Susanne Ursula Elsen der Universität Bozen und Psychologe/ Psychotherapeut Dr. Erwin Steiner; es moderierte Barbara Plagg.

Mittwoch, 29. Jänner 2020

 

Ans Eingemachte Teil 1: Frauenrollen

Im ersten Teil der Diskussionsreihe ging  es um das Thema Frauenrollen. Die Sprecher*innen beleuchten mit ihren Beiträgen unterschiedliche Blickwinkel zum Thema Gleichberechtigung, verorten Sexismus auf institutioneller, kultureller und individueller Ebene und laden das Publikum dazu ein, seine Meinung einzubringen: Woran liegt es, dass Frauen und Männer nach wie vor im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben ungleiche Rollen einnehmen? Warum schlittern vor allem junge Mädchen wieder vermehrt in jene passiven Opferrollen, gegen die ihre Vorgängerinnen gekämpft haben? Ist Feminismus inklusiv und welche Möglichkeiten bieten neue Technologien für das Empowerment von Frauen? Drei zeitgenössische Inszenierungen von Shakespeares „Ophelia“ in Bild, Video und Audio führen durch den Abend. Inputs lieferten Morandini Michela, Sadbhavana Pfaffstaller, Patrizia Pfeifer und Raffaela Vanzetta; es moderierte Barbara Plagg.

Mittwoch, 30. Oktober 2019