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Klassensätze

mit Jugendbüchern aus der
oew-Fachbibliothek Eine Welt

Wer: Mittelschule, 1. und 2. Berufs- und Oberschule | Verleih: max. 2 Monat | Kosten: keine

Die oew-Fachbibliothek verleiht an Schulklassen Klassensätzen mit bis zu 30 Jugendbücher für maximal drei Monate. Zu den Büchern gibt es in der Bibliothek ergänzende Sachbücher für Jugendliche und zum Teil auch Unterrichtsmaterialien, die mit den Klassensätzen verliehen werden.

Ziele
- Jugendliche zum Lesen verlocken
- Lebensweise und Probleme der Jugendlichen in anderen Kulturen und Ländern kennenlernen
- Verständnis für die Situation der Menschen in anderen Kulturen und Ländern entwickeln

Folgende Klassensätze sind erhältlich

 

Wenn Menschen flüchten: Gründe, Fakten, Erlebnisberichte
von Susan Schädlich, Carlsen Verlag, 2016
Warum verlassen so viele Menschen ihre Heimat? Woher kommen sie, wie organisieren sie die Flucht und was erleben sie dabei? Was erwartet sie in Europa und welche Probleme gibt es? Sachliche beantwortete Informationen mit Interviews und Erlebnisberichten. Ab 8 Jahren.

 

 

Vielleicht dürfen wir bleiben
von Ingeborg Kringeland Hald, Carlsen Verlag, 2015
Eine Spannende Geschichte, über Albin, einen Bosnischen Jungen. Nach dem Einmarsch der Soldaten in ein bosnisches Dorf, flieht Albin mit seiner Mutter und seinen Geschwistern aus dem Land. An die Flucht kann er sich noch ganz genau erinnern, obwohl er jetzt schon seit mehreren Jahren in Deutschland lebt. Mittlerweile fühlt er sich dort zu Hause, geht zur Schule und hat viele Freunde. Eines Tages erfährt er, dass seine Familie wieder in ihre alte Heimat zurückgeschickt werden soll. Aber was soll er in Bosnier Er kennt niemanden dort und hat nur traurige Erinnerungen. Albin flieht ein zweites Mal um einer Abschiebung zu entgehen. Ab 9 Jahren.

 

Made in Vietnam
von Carolin Philipps, Betz Verlag, 2014.
Eine Geschichte über Kinderarbeit in der Sportartikelindustrie... Die 14-jährige Lan schuftet unter unmenschlichen Bedingungen in einer Fabrik, die Markensportschuhe herstellt. Lan kann nicht kündigen, denn ihre Familie braucht das Geld. Dann kommen ihr aber die Tochter eines deutschen Arbeitsinspektors und der Sohn des Fabrikbesitzers zu Hilfe. Zusammen versuchen sie, die Situation der Arbeiter endlich zu verbessern.Das Buch ist ein exzellentes Beispiel dafür, dass man ernste und vielschichtige Themen wie Kinderarbeit, Ungerechtigkeit und geschichtliche Ereignisse in einem fernen Land mit einfachen Worten beschreiben kann. Ab 13 Jahren.

 

Im Meer schwimmen Krokodile
von Fabio Geda, Knaus, 2010.
Die Geschichte einer Flucht aus Afghanistan... Als Enaiat eines Morgens erwacht, ist er allein. Er hat nichts als seine Erinnerungen und die drei Versprechen, die er seiner Mutter gegeben hat. Mit dem Ziel, ein besseres Leben zu finden, begibt er sich auf eine lange Reise von Afghanistan in Richtung Westen. Er durchwandert die Länder des Ostens bis nach Europa. Er reist auf Lastwagen, arbeitet, schlägt sich durch, lernt das Leben von seiner grausamen Seite kennen. Und trotzdem entdeckt er, was Glück ist. Fabio Geda erzählt die wahre Geschichte des zehnjährigen Enaiatollah Akbari in einem kurzen und zu Herzen gehenden Buch. Eine Geschichte, die uns den Glauben an das Gute zurückgibt. Ab 13 Jahren.

 

Die Hingucker
von Ursula Kraft, Buchecker Verlag, 2007.
Eine Geschichte über Fremdenfeindlichkeit... Das Leben in der kleinen Stadt Weinach verändert sich ganz allmählich: alle Menschen mit grünen Augen werden von Tag zu Tag mehr angefeindet. Auch Mattis Freund Arun hat grüne Augen. Matti und seine Schwester Kathi spüren das Unrecht und beschließen zusammen mit zehn anderen Kindern, etwas dagegen zu unternehmen. Als die Situation zunehmend bedrohlich wird, gelingt es ihnen, einen ersten Schritt in eine "gute" Richtung zu bewirken. Die spannende und einfühlsame Geschichte zeigt, dass ein Problem wie "Fremdenfeindlichkeit" nicht von heute auf morgen gelöst werden kann, dass man aber sehr wohl etwas dagegen tun kann. Und dass jeder noch so lange Weg immer mit einem ersten Schritt beginnt. Ab 11 Jahren.

 

Iqbal - Ein Junge kämpft für die Freiheit
Francesco D'Adamo, Ravensburger Taschenbücher, 2007.
Kampf eines pakistanischen Jungen gegen die Kinderarbeit... Der Kindersklave Iqbal erlangte nach seiner Flucht aus einer pakistanischen Teppichweberei als Galionsfigur der Front zur Bekämpfung der Kinderarbeit internationale Berühmtheit. Dies ist seine Geschichte - und noch ein bisschen mehr ... Ab 12 Jahren.

 

 

Juma - Ein Straßenkind in Tansania
von Nasrin Siege, Gulliver Taschenbücher, 2006.
Die Abenteuer eines Straßenkindes in Dar-es-Salaam... Der Überlebenskampf als Straßenkind in Dar-es-Salaam ist trostlos und gefährlich. Lange muss die Hilfsorganisation um Jumas Vertrauen ringen, bis er sich helfen lässt. Seit Jumas Mutter gestorben ist, hat sich für Juma alles verändert. Mit der Stiefmutter kommt er nicht klar, doch, schlimmer noch, sein Vater trinkt. Eines Tages hält Juma es nicht mehr aus und haut ab in die große Stadt, nach Dar-es-Salaam. Das Leben auf der Straße ist hart und gefährlich, auch wenn Juma dort neue Freunde findet, die das Ganze erträglich machen. Als sie von dem neuen "Zentrum" hören, in dem man sich um Straßenkinder kümmert, reagieren sie misstrauisch und neugierig zugleich. Erst mit der Zeit fassen sie Vertrauen. Ab 10 Jahren.

 

Shirin

Roman von Nasrin Siege, Beltz & Gelberg Taschenbuch, 2005.
Die Geschichte eines iranischen Mädchens in Deutschland... Shirin ist elf, als sie mit ihrer Familie von Teheran nach Hamburg kommt. Dort ist alles anders, und Shirin denkt oft an Teheran, wo sie mit ihrer Großmutter so gerne auf den Basar gegangen ist. Sie ist neugierig, aber die Kinder in der Schule beachten sie nicht. Dabei sehnt sie sich nach einer Freundin und möchte so sein wie alle anderen. Manchmal wäre Shirin am liebsten das Kind einer anderen Familie, dann hätte sie bestimmt auch eine Freundin. Doch mit der Zeit fühlt sie sich in ihrer neuen Umgebung sicherer und von den anderen Mädchen lässt sie sich auch nicht mehr alles gefallen. Umso fremder werden ihr die Eltern. Sie sprechen nicht einmal mehr dieselbe Sprache. Einfühlsam und sensibel erzählt Nasrin Siege von Shirin zwischen zwei Welten, von ihren Träumen und Sehnsüchten und von der Hoffnung, ihren eigenen Weg zu finden. Ab 11 Jahren.

 

Dem König klaut man nicht das Affenfell
von Hermann Schulz, Hammer-Verlag, 2003.
Abenteuer am Victoriasee in Tansania. Temeos großer Bruder, Mr. Serengeti, ist ein berühmter Reiseführer durch den Wildpark. Nun ist er mit seinen Terminen durcheinander geraten und bittet Temeo, ihm eine Gruppe Touristen vom Halse zu schaffen. Weil Temeo sich kaum je vor etwas bange macht, übernimmt er den nicht ganz einfachen Job und damit beginnen für ihn, seinen Freund Jackson und die weißen Touristen abenteuerliche Tage auf Ukerewe. Temeo und sein Freund begleiten die europäische Touristengruppe auf eine Insel im Victoriasee. Um den Weißen etwas zu bieten, heuern sie ein Schlossgespenst an. Aber in Afrika spuken die Geister anders und Temeo bekommt einen mächtigen Schreck, als der tote König Rukonge plötzlich vor ihnen steht... Ab 10 Jahren.

 

Cecilia und der Zauberstein
von Hans-Martin Große-Oetringhaus, Terre des Hommes, 2002.
Eine spannende Geschichte, die zeigt, dass viele Kinder die Hoffnung nicht aufgegeben haben und mit Fantasie und Kraft versuchen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Cecilia und der Zauberstein – Kinder in Peru helfen sich selbst...Cecilia ist Obstverkäuferin in der peruanischen Hauptstadt Lima. Als ein neuer Mann zu ihrer Mutter zieht, läuft sie von zu Hause weg und lebt mit Carlitos und seinen Freunden auf der Straße. Die Kinder sind ganz auf sich allein gestellt und versuchen, irgendwo Arbeit zu finden, um nicht stehlen und betteln zu müssen. Ob sie es schaffen? Zum Glück hat Cecilia einen Glücksbringer, einen Zauberstein, der ihr Mut und Hoffnung gibt. Ab 10 Jahren.

 

Johan haut ab
von Hans-Martin Große-Oetringhaus, Terre des Hommes, 2002.
Roman über Kinderarbeit in Indien... Jogan träumt von einem besseren Leben – einem Leben in der Stadt, fern der Enge und Armut seines indischen Dorfes. Eines Tages kommt ein Fremder, der ihm und seinem Freund Lal viel Geld verspricht. Sie lassen sich blenden und gehen mit ihm. Doch nichts von dem, was die beiden sich erhofften, bewahrheitet sich. Zu spät erkennen sie, dass sie einem Betrüger ins Netz gegangen sind. Nun müssen sie von morgens bis abends gemeinsam mit anderen Jungen in einer dunklen staubigen Werkstatt Teppiche knüpfen. Zwar gelingt ihnen die Flucht nach Hause, aber dort findet sie der Vermittler wieder und nimmt sie erneut mit. Lal und Jogan laufen ein zweites Mal davon. Sie schlagen sich durch bis in die große Stadt Mumbai. Ab 10 Jahren.

 

Auf dem Strom
von Hermann Schulz, Serie Piper, 2000.
Ein Wettlauf mit dem Tod in Tansania... Der in Afrika stationierte Missionar Friedrich Ganse versucht verzweifelt, das leben seiner Tochter zu retten. Fünf Tage ist er mit ihr in einem Boot den Fluss hinunter zum nächsten Hospital unterwegs, erfährt die Hilfe der Afrikaner und ist den Gefahren des Dschungels ausgesetzt. Fünf lange Tage, in denen er den Tod besiegen muss und seine Lebensprinzipien überdenkt. Denn Friedrich Ganse war immer ein Mann mit Prinzipien. Pflichten haben ihn sein ganzes Leben lang angetrieben. Nie war er mit sich und seinen Leistungen zufrieden, immer verzweifelt über seine vergeblichen Versuche den Menschen in Tanganjika das Evangelium nahezubringen. Er versteht diese Menschen, ihre Sprache und ihr Verhalten einfach nicht. Doch nun, in einer verzweifelten Situation, ist der Missionar gerade auf diese Menschen angewiesen... Ab 12 Jahren.

 

Die sprechenden Steine
von Ghazi Abdel-Qadir, Beltz & Gelberg Taschenbuch, 1998. 
Über die Anfänge der Intifada... Kamal erzählt von seinem Leben in Warda, einem Dorf auf der Westbank. Von seiner eigensinnigen Großmutter und ihrem einsamen Picknick unter dem Mandelbaum. Von der Nacht, die sie im Laden des alten Luka zwischen Reis- und Dattelsäcken verbringen müssen, und von der Verhaftung Dschamilas. Ein König müsste er sein. Dann könnte Kamal seinen Traum von Frieden und Versöhnung wahrmachen. Eine einfühlsame Erzählung über die ersten Monate der Intifada und ein wichtiger und interessanter literarischer Versuch, das Leben palästinensischer Kinder unter israelischer Besatzung vorstellbar zu machen. Ab 11 Jahren.

 

Mister Petersilie 
von Ghazi Abdel-Qadir, Sauerländer, 1997. 
Die Abenteuer eines palästinensischen Jungen in einem Flüchtlingslager... Weil seine Mutter sich ein Bein gebrochen hat und für drei Wochen zu Hause sitzen muss, springt er für sie ein und verkauft Petersilie vor dem Fleischerladen im Flüchtlingslager. Schließlich muss jemand Geld verdienen, damit er und seine Mutter etwas zu essen haben! Aber dann kommt es wirklich knüppeldick. Eines Tages gibt es kein Fleisch mehr im Lager – und ohne Fleisch braucht auch keiner Petersilie. Wo soll Habib nun Geld herbekommen? Ein Glück nur, dass er ein paar echte Freunde hat. Die helfen „Mister Petersilie“ mit viel Einfallsreichtum aus der Patsche. Humorvoll und lebendig erzählt Ghazi Abdel-Qadir von Habib und seinen Abenteuern – und von der Solidarität guter Freunde, ohne die Habib manchmal weder aus noch ein wüsste. Ab 10 Jahren.

 

Mustafa mit dem Bauchladen 
von Ghazi Abdel-Qadir, Nagel & Kimche, 1996. 
Die Abenteuer eines libanesischen Jungen in Kuwait... Polizisten verhaften Mustafas Vater. Der elfjährige Libanese muss sich nun völlig allein und ohne Aufenthaltserlaubnis in Kuwait durchschlagen. Er macht böse Erfahrungen mit scheinbaren Freunden, die ihn ausnutzen und betrügen. Aber er findet auch echte Freunde, die mit ihm durch dick und dünn gehen. Mustafa arbeitet als Handlanger in Abu Suhails Lebensmittelgeschäft, später wird er Bauchladenverkäufer und sogar Kaffeehausbesitzer. Doch bei allen Abenteuern verliert Mustafa nie sein Ziel aus den Augen: Er will seinen Vater aus dem Gefängnis holen. Eine Geschichte voller Zuversicht. Spannend, realistisch und farbig erzählt. Ab 10 Jahren.

 

Sombo, das Mädchen vom Fluss 
von Nasrin Siege, Gulliver Taschenbücher, 1990. 
Sombo aus Afrika erzählt, wie sie lebt... Sombo lebt in einem kleinen afrikanischen Dorf. Jeden Tag geht sie den langen Weg zur Schule. Sie liebt die Schule und bewundert den Lehrer, der so viel weiß. Sombo erzählt, wie sie für ihre Geschwister sorgen muss und wie gerne sie im kühlen Fluss badet oder schwimmen geht. Abends hört sie den Geschichten ihres Großvaters zu. Doch Sombo hat viele Fragen, und es gibt vieles, worüber sie nachdenken muss. Warum dürfen die Männer nicht mehr auf Elefantenjagd gehen und warum soll Wimes Großmutter plötzlich eine Hexe sein? Dann muss Sombo ins Mukanda, die Busch-Schule für Mädchen, wo sie lernt, was sie als erwachsene Frau wissen muss. Eine Zeit, die ihr wie ein langer Traum vorkommt. Ab 10 Jahren.

 

 

 
Informationen: Sonja Cimadom| Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Tel. 0472 833 950

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