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Inhalt: Solidaritätsbesuche
Eine Welt heißt, sich einzulassen.
Die OEW, Caritas Diözese Bozen-Brixen und Missio pflegen enge Kontakte zu Projekten im Süden. Jahr für Jahr nehmen Dutzende von SüdtirolerInnen an Solidaritätsbesuchen in diesen Projekten teil und unternehmen so einen Auslandsaufenthalt einer etwas anderen Art. Sie sammeln neue Erfahrungen, lernen die Probleme aber auch Werte der Menschen dort kennen und versuchen, die Bande zwischen Norden und Süden zu stärken und zu einem besseren Verständnis weltweiter Zusammenhänge zu gelangen.
Die Interessierten lernen den Alltag von Menschen in den Projekten im direkten Kontakt kennen und leben diesen mit ihnen mit. Sie unterstützen das Projekt, um den Menschen ihren Alltag ein wenig zu erleichtern.
Ziele
Mit dem Angebot der Solidaritätsbesuche verfolgen OEW, Caritas und Missio das Ziel, nachhaltiges Engagement für ausgeglichene Verhältnisse in der Welt zu fördern. Die SolidaritätsbesucherInnen überdenken durch ihre neuen Erfahrungen ihren Lebensstil und leisten ihren persönlichen Beitrag für eine gerechtere Welt.
Die Ziele des Programms für die Solidaritätsbesucher/innen selbst sind die folgenden:
- Sie lernen den Alltag von Menschen in Ländern des Südens im direkten Kontakt kennen und leben diesen mit.
- Sie begegnen Beteiligten in den Partnerprojekten, für die sie sich nach ihrer Rückkehr engagieren durch Informationsweitergabe, Sensibilisierung der Mitmenschen und durch die Unterstützung der Projekte selbst.
- Sie überdenken ihren Lebensstil, um ihren persönlichen Beitrag für eine gerechtere Welt zu leisten.
- Sie engagieren sich nach ihrer Rückkehr hier in Südtirol in der Arbeit mit Immigranten und/oder sogenannten "Randgruppen" im sozialen Bereich.
Projekte
Zur Zeit gibt es Projekte in Peru, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Mazedonien, Indien, Tanzania und Sambia, in welchen sich die SolidaritätsbesucherInnen freiwillig engagieren können. Es handelt sich in der Regel um Projekte im Sozialbereich, wie zum Beispiel die Betreuung von Kindern, Kranken oder Menschen mit Behinderung.
Gerne geben wir genauere Informationen zu den Projekten.
Zeitraum
Der Mindestaufenthalt beträgt je nach Projekt drei bis sechs Monate. Die Projekte können je nach Verfügbarkeit das ganze Jahr über besucht werden.
Voraussetzungen an die TeilnehmerInnen
Folgende Voraussetzungen müssen seitens der Interessierten gegeben sein:
- Mindestalter 18 Jahre
- Interesse und Aufgeschlossenheit für andere Kulturen
- Bereitschaft, sich auf das Land, die Menschen und das Projekt einzulassen
- Bereitschaft, die Sprache des Gastlandes zu lernen
- Durchführung des individuell abgesprochenen Vorbereitungsprogramms
- Teilnahme an mindestens zwei Vorbereitungs- und einem Nachbereitungsseminar
- Flexibilität und Offenheit
- psychische und körperliche Stabilität
- Weitere Voraussetzungen je nach Projekt, zum Beispiel Kreativität, Eigeninitiative und so weiter
- Ein Praktikum von etwa 60 Stunden in einer sozialen Einrichtung in Südtirol (Obdachlosenheim, Haus der Solidarität, Haus Emmaus, Jugendzentren oder andere)
Vorbereitung
In der Vorbereitung soll es darum gehen, sich über die eigene Motivation und die Erwartungen klar zu werden. Die BesucherInnen eignen sich interkulturelle, soziale und sprachliche Kompetenzen an und erfahren mehr über die geschichtliche und politische Situation des jeweiligen Landes sowie über entwicklungspolitische Themen im Allgemeinen.
Sprachkenntnisse
Jeweilige Sprachkenntnisse (spanisch in Bolivien und Peru, portugiesisch in Brasilien) sind unumgänglich, bevor die BesucherInnen in das Gastland fahren. Einerseits gelingt es ihnen somit schneller das Einleben und andererseits ist es auch viel einfacher für die Projektpartner und Menschen vor Ort.
Sehr gern vermitteln wir Kontakte zu Immigrant/innen, die Sprachkurse geben können, geben Informationen zu Sprachkursen oder zu Selbstlernkursen.
Kosten
Die Kosten für Flug, Auslandsversicherung, Unterkunft und Verpflegung werden von den SolidaritätsbesucherInnen selbst getragen. OEW, Caritas und Missio übernehmen die Vorbereitung, Betreuung und Nachbereitung der TeilnehmerInnen.
Informationen zu den Solidaritätsbesuchen herunterladen
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
OEW, Vintlerweg 22, 39042 Brixen/Milland
E-mail: Sabrina Oberhöfer
Telefon 0 472 83 39 50 - Fax 0 472 83 81 33
Über Solidaritätsbesuche
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