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Kinder aus den Hütten tragen Kanister auf dem Kopf.

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Inhalt: OEW-Partnerschaft
Sambia: Seite an Seite - Schule, ein Zentrum der Hoffnung

Land: Chipata - Sambia

Problematik

Sambia gehört zu den Ländern mit der weltweit höchsten HIV-Infektionsrate. Dies erklärt den starken Rückgang der Lebenserwartung in den letzten fünfzehn Jahren von 60 (im Jahr 1990) auf inzwischen nur noch 37 Jahren (bei Frauen) beziehungsweise 38 Jahren (bei Männern).
Im Jahr 2006 gab es 150.000 AIDS-Waisen in Sambia, für das Jahr 2015 wird mit einer Million gerechnet, was 20% der Kinder im Land entspräche.

Ein Kind spielt mit großen Brillen.

In Chipata, im Westen Sambias, lebt 80% der Bevölkerung in Armenvierteln. Vielen Waisenkindern ist es nicht möglich eine Schule zu besuchen. Sie leben bei ihren Verwandten, die jedoch selbst viele Kinder zu versorgen haben, oder bereits alt und krank sind und deshalb das Schulgeld beziehungsweise das Geld für Schuluniform, Hefte und Anderes nicht aufbringen können.

Projektbeschreibung

Marco Sardella, ein Laienmissionar aus Mailand, und weitere Freiwillige haben vor einigen Jahren ein halbfertiges Haus in Chipatas Armenviertel "Magazine Compound" gekauft und dieses zu einer Schule umgebaut.

Der Eingang der Schule, die Mauern sind halb hellblau, halb braun. Die Gittertür und die Fenstergitter sind hellblau gefärbt.

In die Schule werden jene Kinder aufgenommen, welchen ohne Unterstützung der Schulbesuch verwehrt bliebe, das heißt viele Waisen- und Halbwaisenkinder, welche ansonsten gezwungen wären, auf dem Feld zu arbeiten oder auf den Straßen zu betteln. Derzeit bietet die Schule 160 SchülerInnen einen kostenlosen Grundschulabschluss (bis zur 7. Klasse), medizinische Versorgung, Kleidung und eine warme Mahlzeit am Tag.

Ein Kind zeichnet in der Schulklasse ein Tier auf die Tafel.

Anschließend werden die Kinder bis zum Abschluss der Höheren Pflichtschule (bis zur 12. Klasse) an einer staatlichen Schule begleitet. Somit werden ihnen die Schulgebühren, Schuluniform und Schulmaterialien gestellt. Die Schüler, mittlerweile 17 Jahre alt, besuchen ihre alte Schule jeden Tag, um im Gegenzug kleine Dienste wie die Schulreinigung zu verrichten, oder sich mit Marco über die größeren und kleineren Sorgen des Alltags auszutauschen.

Zwei Kinder schauen lachend in die Kamera.

Neben dem Unterricht für Schüler werden von einheimischen Lehrern nachmittags ein Freizeitprogramm für die Kinder, sowie Alphabetisierungskurse für Erwachsene abgehalten, sodass die Schule mittlerweile zu einem sozialen Zentrum im Armenviertel geworden ist. Sie bietet den Kindern Raum zum Spielen und zum Freunde treffen, eben Raum um Kind sein zu können.

Um eine kontinuierliche Ausbildung zu gewährleisten, sind vor allem Schulmaterialien, eine tägliche warme Mahlzeit für Kinder und Honorare für die Lehrpersonen notwendig.

Zielgruppe

Waisenkinder und Kinder aus armen Familien, die sich keinen Schulbesuch leisten können.

Ziel

  • Schulbildung für Waisenkinder und Kinder aus armen Familien
  • Erweiterung und Ausbau des Schulbetriebes
  • Versorgung der Kinder mit Schulmaterialien und einem Mittagessen
  • Sinnvolle Freizeitgestaltung

Projektträger vor Ort

Marco Sardella

Arbeitsgruppe

Die Arbeitsgruppe Sambia begleitet das Projekt Seite an Seite in Afrika und besteht aus den Mitgliedern Peter Watschinger, Verena Rottensteiner, Magdalena Ramoser, Stephan Pircher, Matthias Lun, Michael Frötscher, Marion von Zieglauer und Monika Thaler.

Kontaktperson in Südtirol

Peter Watschiner, peter.watschinger@gmail.com, Tel. 347 65 44 226

Solidaritätsbesuche

Für dieses Partnerschaftsprojekt sind Solidaritätsbesuche möglich.
Hier finden Sie Infos zu den Solidaritätsbesuchen

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