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Inhalt: OEW-Partnerschaft
Uganda: Birongo - Krankenstation für Kinder und Erwachsene
Land: Birongo (Masaka) - Uganda
Problematik
Ugandas Bevölkerungswachstum ist das höchste von Afrika und jede Familie hat zwischen 5 und 8 Kinder. Die Hälfte der Bevölkerung ist unter 15 Jahren. 90% der Bevölkerung lebt auf dem Land. Die letzten Jahre sind von einer massiven Landflucht gekennzeichnet worden. Grund dafür sind die erbärmlichen Lebensumstände auf dem Land, die die Menschen dazu zwingen, Überlebensmöglichkeiten in Städten zu suchen.
Das Gemüse, das sie anbauen, verbrauchen sie und ihre Familien meist selbst, sodass sie dadurch kaum Einnahmequellen haben. Außerdem ist die Landwirtschaft ausschließlich von genügend und rechtzeitigem Regen abhängig.
Jede Arbeit wird manuell verrichtet, Transporte werden vielfach von den Menschen durchgeführt, hauptsächlich mit Fahrrädern und zu Fuß. Das Straßennetz ist unzureichend, wenig ausgebaut und bei Regen oft unbenutzbar.
Viele Menschen sterben an Aids - hauptsächlich in der Altersgruppe der 20-45-jährigen. Die Aids-Waisenkinder werden meist von ihren Verwandten mitversorgt. Malaria bleibt weiterhin eine tödliche Krankheit sowohl für Kinder als auch Erwachsene, die sich die einfachen Behandlungen nicht leisten können. Die medizinische Versorgung ist auf dem Land sehr schlecht. Die Menschen müssen ihre Kranken wegen einfacher Behandlungen in die Stadt bringen, wobei es wegen der schlechten Transportmittel aber oft zu spät ist.
Die Wasserversorgung vor allem auf dem Land ist meist unzureichend.
Zielgruppe
Kinder und Erwachsene, die akute medizinische Betreuung benötigen. Schwierigere Fälle werden weitergeleitet.
Projektbeschreibung
Birongo ist ein Teil des Distrikts Masaka, das sich über 10.611 km2 erstreckt und 970.759 Einwohner umfaßt.
Birongo und die Nachbardörfer haben kaum eine Wasserversorgung, weswegen Krankheiten wie Malaria und Durchfall sehr verbreitet sind. Das am nächsten gelegene Gesundheitszentrum in Kyamuliibwa ist 17 km entfernt und betreut circa 58.000 Menschen. Birongo ist eine der am weitesten gelegenen Außenstationen. Diese Entfernung ist zu groß für die Menschen in abgelegenen Dörfern wie Birongo, die nicht einmal ein Fahrrad besitzen.
Pater Anthony, gebürtig aus Birongo und derzeitiger Kooperator in Brixen, initiierte gemeinsam mit den Menschen aus seinem Heimatdorf und den umliegenden Dörfern (circa 10.000 Einwohner) eine selbst gebaute Krankenstation, die am größeren Gesundheitszentrum angegliedert wurde. Die einfachen Behandlungen wie Malaria, Impfungen für Schwangere und Kinder können auf dieser Station durchgeführt werden. Ein kleines Gebäude mit Litrinen, drei Räume und eine kleine Apotheke wurde bereits von den Menschen vor Ort aufgebaut, ein weiteres größeres Gebäude wird zurzeit gebaut.
Die Krankenstation ist im ugandischen Gesundheitsministerium registriert. Rechtliche Eigentümerin der Krankenstation ist die Masaka-Diözese, die über das Diocesan Medical Office die Krankenstation übernommen hat.
Ziel
- Austausch mit dem Projekt.
Durch Südtiroler Freiwillige ist ein ständiger Kontakt gegeben - Krankenstation für einfache Behandlungen gegen Malaria, Impfungen für Schwangere und Kinder
- Geburtshilfe
- Krankenschwestern, die täglich in der Krankenstation arbeiten
Projektträger vor Ort
Kizito Wamala, kizito_wamala@yahoo.co.ukKontaktperson in Südtirol
Pater Anthony Kibira, kanthony2000@yahoo.comTel. 0 472 0 61 231
Solidaritätsbesuche
Für dieses Partnerschaftsprojekt sind Solidaritätsbesuche möglich.
Hier finden Sie Infos zu den Solidaritätsbesuchen
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