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07/09/2006
Schulalltag in Nakulabye, einem Slum in Ugandas Hauptstadt Kampala
Fotos von Moses Zimbe, Schuldirektor, anlässlich einer BBC-Ausschreibung zum Thema Mein Tag in Afrika.
Slum
Geschäfte am Rand der Straße zur Schule. Viele Kinder sind Aidswaisen oder sind selbst HIV-positiv.
Arbeit statt Worte
Das Büro von Direktor Zimbe, wo sich Schüler, Eltern oder Verwandte der Kinder zum Gespräch treffen. Oft müssen finanzielle Probleme diskutiert werden, wenn HIV-positive Eltern zu krank sind, um das Schulgeld zu bezahlen. Das Motto der Schule lautet „Arbeit statt Worte“. Trotz beschränkter Mittel können gute Prüfungsergebnisse vorgewiesen werden.
Kindergarten
Dieser Kindergarten für 80 Kinder zwischen 4 und 5 Jahren gehört zur Schule. Er ist aus Holzabfällen und Brettern konstruiert und muss während der Regenzeit oft repariert werden. Statt etwas an die Wand zu hängen, das vom Regen zerstört wird, hat die Schule das Holz bemalt.
Die Schulkantine
Morgens nach der 1. Stunde erhalten die Kinder eine Tasse Brei, der von der lokalen Gemeinschaft zubereitet wird. Eine Organisation mit Namen Friends of ACET Uganda unterstützt diese Aktion, seit bekannt wurde, dass viele Kinder hungrig und sogar ohne Nachtmahl gegessen zu haben zur Schule kommen.
Träume
Unterrichtsstunde. Die Buben in der hinteren Reihe träumen davon, Mechaniker oder Fußballstars wie David Beckham zu werden, einer möchte sogar Pilot werden.
Niedriger Lohn
Die Arbeitsbedingungen sind recht schwierig bei Klassen von mehr als 60 Kindern, bei Hitze und niedrigem Lohn. Jedoch ist im Lehrerzimmer immer eine gute Stimmung.
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