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08/03/2006
Energie und Umwelt - Zentrales Problem einer globalisierten Welt
Energie treibt die Weltwirtschaft an. Energie ist aber auch der stärkste Motor für Treibhauseffekt und Klimawandel. Denn vier Fünftel der weltweit verbrauchten Energie stammen von fossilen Brennstoffen, wie Erdöl, Erdgas und Kohle. Dadurch werden Unmengen an Kohlendioxid freigesetzt.
Erdöl
Mehr als ein Drittel des weltweiten Energiebedarfs wird durch Erdöl gedeckt. Es ist damit der Energierohstoff Nummer 1. Im Jahr 2000 wurden 3.555 Millionen Tonnen (!) Erdöl gefördert. Die gesicherten Erdölreserven betragen circa 150 Milliarden Tonnen. Den größten Anteil daran haben Saudi Arabien und der Irak.
Das meiste Öl wird für Transport und Verkehr verbraucht. Der Anteil dieses Wirtschaftssektors am Ölverbrauch wuchs in den letzten 30 Jahren von 42 auf 57,6%. Das hängt mit der zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft zusammen, denn Blumen aus Kolumbien, Erdbeeren aus Tunesien oder Kleidung aus Bangladesh werden sehr energie-intensiv zu den KonsumentInnen transportiert.
Atomkraft
Verglichen mit den vielen Problemen, die die Atomkraft schafft, ist deren weltweiter Anteil verschwindend gering: Vom globalen Energieverbrauch entfallen auf Elektrizität 15,4% – davon kommen 17,5% aus Atomkraftwerken. Das ergibt in Summe, dass Atomkraftwerke nicht einmal 3% des Energieverbrauchs auf der Welt abdecken!
Treibhauseffekt
60% des menschengemachten Treibhauseffekts werden durch Kohlendioxid verursacht – also (fast ausschließlich) durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe. Weitere 20% bewirken Methan, das in der Landwirtschaft – zum Beispiel beim Reisanbau – und durch Mülldeponien sowie undichte Erdgasleitungen freigesetzt wird. Der Rest wird durch Lachgas (Landwirtschaft) und durch fluorierte Kohlenwasserstoffe hervorgerufen.
Während die Menschen in den Entwicklungsländern am meisten unter dem Klimawandel leiden, sitzen die Verursacher im industrialisierten Norden: Von dort stammen nahezu zwei Drittel der gegenwärtigen Kohendioxid-Emissionen.
Jährliche CO2-Emissionen pro Einwohner (in Tonnen)
- USA 20,5
- Australien 16,5
- EU-Durchschnitt 8,6
- Afrika 1
- Weltdurchschnitt 4
Alternativen
Eine zukunftsfähige Energieversorgung kann nur ohne fossile Brennstoffe und ohne Atomkraft funktionieren. Sonnenenergie, Biomasse und Windenergie sind die Energieformen der Zukunft. Allein drei Stunden weltweite Sonneneinstrahlung liefern die Energiemenge, die die gesamte Weltbevölkerung in einem Jahr verbraucht.
Wir in den reichen Industrieländern müssen unsere Treibhausgas-Emissionen radikal reduzieren und gleichzeitig mithelfen, dass auch die Energieversorgung in den Entwicklungsländern umweltverträglich und klimaneutral wird. Denn Lebensqualität hat nichts mit Energieverschwendung und Umweltzerstörung zu tun!
Quelle: http://www.global2000.at/index3.htm?/pages/twto_irakenergie.htm
Mit dem heutigen Rhythmus wird der Tag kommen, in dem die Berge des Kondor durch Berge von Geld ersetzt werden. Der Mensch wird niemanden mehr haben, dem er etwas verkaufen kann oder wird nichts mehr zu verkaufen haben, wenn er einen Käufer findet.
Wenn dieser Tag kommen wird, wird es für den Menschen schon zu spät sein, über seinen Irrsinn nachzudenken ...
Quelle: http://www.uwa.it
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