Navigation und Einstellungen

Inhaltsnavigation

Aktions-Links


Suche in der Homepage

Sicher spenden

Sicher spenden - Ovales Logo mit Nummer 0114.

Säcke voller Getreide und Hülsenfrüchten ...

Du bist hier: Startseite, Archiv, Monatsthemen, Beitrag.

17/12/2004

Weihnachtsbräuche in aller Welt

Das Weihnachtsfest wird - auf unterschiedlichste Weise - auf der ganzen Welt gefeiert. Viele Bräuche und Riten sind im Laufe der Zeit entstanden und haben sich - teilweise regional beschränkt - (weiter-)entwickelt. Nachfolgend einige Beispiele:

Comic: der Weihnachtsmann steht auf einem Bein auf einer blauen Weltkugel.

Indien

Die indische Bevölkerung besteht aus rund 2,4% Christen. Bei indischen Christen ist Weihnachten ein Mix aus eigenen Traditionen und solchen aus anderen Ländern. So dient als Weihnachtsbaum meistens ein Mangobaum oder eine Bananenstaude, die mit Weihnachtsschmuck aus Kaschmir geschmückt werden. Auch Lichterketten und bunte Lichter an den Häusern kann man des öfteren sehen.

In manchen Teilen Indiens wird am Weihnachtsmorgen dem „Haushaltsoberhaupt" eine Zitrone als Symbol der „Verehrung" mit Glücks- und Erfolgswünschen überreicht. Nachts feiert man in der Kirche eine Art Mitternachtsmesse, die manchmal 2-3 Stunden dauert.

China

In China leben rund 1,3 Milliarden Menschen, 3,6% davon sind Christen.
Offiziell gilt Weihnachten zwar bei der chinesischen kommunistischen Partei weiterhin als „Kulturgut des Auslandes" oder als „ausländisches Christenfest" und Funktionäre der Partei sollen weder an deren Feiern noch an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen, die unter dem Weihnachtsmotto stehen. Dennoch haben „Weihnachtsbräuche" längst die Städte erreicht, was nicht nur an den Aufschriften an den Schaufenstern der Läden zu erkennen ist.

Über die Hintergründe des Festes wissen nur die wenigsten Bescheid. Das könnte sich aber in Zukunft ändern, denn inzwischen gibt es sogar ein eigenes Handbuch für Weihnachten. Es erklärt nicht nur die Bedeutung des Weihnachtsfestes, sondern verrät auch die „schönsten Weihnachtsbräuche in aller Welt", zum Beispiel ein Baum zu schmücken ist; es enthält Backrezepte, Geschenkstipps und Liedtexte.

Weiters ist aus China sogar eine philatelistische Sensation zu vermelden: zum ersten mal in ihrer mehr als 50jährigen Geschichte hat die staatliche Postbehörde des Landes Festkarten mit eingedruckten Weihnachtsbriefmarken in den Verkauf gebracht. Sie zeigen Motive eines farbenprächtigen „chinesischen Weihnachtsmannes" oder eines „Christkindes" in einer verschneiten Phantasielandschaft. Die Kartengrüße lauten übersetzt: Frohes Fest der Heiligen Geburt.

Ghana

Rund 60% der Bevölkerung in Ghana sind Christen. Die Weihnachtsvorbereitungen in Ghana beginnen sehr früh. Sehr viele Leute sind in der Vorweihnachtszeit unterwegs, um Familie und Freunde zu besuchen - aber alle versuchen am Heiligen Abend wieder zu Hause zu sein. Die Häuser werden dekoriert, ebenso ein Baum (Mango, Guave oder Cashew) auf dem Marktplatz. Das traditionelle Weihnachtsessen besteht aus gekochtem Reis, einem Ziegen- oder Hühnereintopf oder -suppe und Früchten.

Mexiko

Feliz navidad! So wünscht man Frohe Weihnachten in Mexiko. Rund 95,6% der mexikanischen Bevölkerung sind Christen. Bunte und laute Umzüge mit viel Trubel und Feuerwerk, die so genannten "posadas", die die Herbergssuche nachstellen, bestimmen so manches weihnachtliche Straßenbild.

Herbergssuche

Ein für Kinder besonders wichtiger Teil des Festes ist die „Pinata", ein mit Sternen und Figuren dekoriertes Tongefäß, gefüllt mit Früchten und Süßigkeiten. Die Pinata wird aufgehängt, damit die Kinder mit verbundenen Augen versuchen können, den Topf zu zerschlagen und damit an die Leckereien zu kommen.

In einigen Regionen versammeln sich Familien am 24. Dezember um Mitternacht vor der Kirche, wo Freudenfeuer und Feuerwerkskörper abgebrannt werden und die Mitternachtsmette mit dem Blumentanz - dem „Baile de la Flor" - begonnen wird.

Die Welthauptstadt des Weihnachtsbaumes

Lunenburg auf der kanadischen Halbinsel Neuschottland (Nova Scotia) nennt sich „Welthauptstadt des Weihnachtsbaumes". Jahr für Jahr werden in Lunenburg tausende von Bäumen speziell für weihnachtlichen Gebrauch gepflanzt und dann per Schiff in die USA und nach Mexiko exportiert.

Geli Hechl, Katholische JungSchar


Diese Seite weiterempfehlen

Orientierung