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26/12/2008

oew-Filmfestival 2008 - Um- und Aufbruch

750 SchülerInnen aus Südtirols Schulen mit großem Engagement dabei

Bereits zum fünften Mal fand heuer das oew-Filmfestival statt. In der Woche vom 10. bis 14. November 2008 wurden an verschiedenen Orten 5 Filme zum Thema "Um- und Aufbruch zu großen Veränderungen des Lebens" gezeigt. 750 Ober- und BerufsschülerInnen nahmen an diesem Event teil und beschäftigten sich über einen längeren Zeitraum mit dem Thema.

Die Jury des Filmfestivals.

Die Klassen erhielten bereits vor den Filmaufführungen Unterrichtsmaterialien, mit denen sie sich auf den Film vorbereiten konnten. In den darauf folgenden Wochen erhielten sie dann Besuch von einer/einem Expertin/Experten, die/der weitere Details weitergab, neue Diskussionen entfachte und zusätzliche Denkanstöße gab.

Beim heurigen Filmfestival zeigten wir die Filme "Freedom Writers", "Drachenläufer", "Der ewige Gärtner", "Persepolis" und "Als der Wind den Sand berührte". Die Filme arbeiten das Thema auf unterschiedliche Weise auf. Beispielsweise spielt der Film "Als der Wind den Sand berührte" in Afrika und erzählt von einer Familie, die auf Grund von Wasserknappheit ihre Heimat verlassen muss und sich auf einen beschwerlichen Weg macht, um ein neues Zuhause zu finden.

"Drachenläufer" behandelt das Thema des Umbruchs aus der Sicht von zwei befreundeten afghanischen Kindern, die von unterschiedlichen Völkern abstammen und deren Wege sich trennen, die aber auf besondere Art und Weise wieder zueinander geführt werden.

"Persepolis" hingegen arbeitet die Geschichte Irans auf eine zum Teil ironische Art auf, indem vom Leben eines iranischen, sehr eigensinnigen Mädchens erzählt wird und die Situationen und Entscheidungen dargestellt werden, mit denen das Mädchen konfrontiert wird.

"Der ewige Gärtner" spielt wiederum in Afrika und greift die Problematik der korrupten Pharmazieindustrie auf, welche die Situation in Afrika noch weiter verschärft.

Im Film "Freedom Writers" versucht eine junge Lehrerin, Jugendliche aus Gangs durch eine etwas außergewöhnliche und einfallsreiche Unterrichtsmethode zu einem veränderten Handeln und Denken anzuregen, um einen Dialog herstellen zu können.

Der zuletzt genannte Film wurde von der fünfköpfigen Jury, bestehend aus Lisa, Evelyn, Manuela, Tobias und Jonas, zum Siegerfilm gewählt. Die Jugendlichen bekamen zu Beginn eine Einführung in die Bewertung von Filmen und sahen sich alle fünf Filme an, um dann in einer Diskussion den Gewinnerfilm zu bestimmen.

Zum Abschluss der einwöchigen Veranstaltung fand die Gewinnerfilmaufführung im Filmclub Bozen statt. Beim anschließenden Buffet wurden Meinungen ausgetauscht, Diskussionen geführt und durch die schmackhaften Köstlichkeiten das gemütliche Beisammensein gefördert.

Im Rahmen der Gewinnerfilmaufführung wurde das symbolische Preisgeld von € 1.500 an oew-Vorstandsmitglied Patrick Kofler überreicht. Das Geld kommt dem Projekt in Chochabamba/Bolivien zugute, damit Veränderungen im Leben der Bevölkerung, beispielsweise im Bereich der Arbeitsplatzbeschaffung, bewirkt werden können.

Abschließend möchte ich unseren ExpertInnen, der Jury und der Arbeitsgruppe danken, da sie sich sehr für das Filmfestival engagiert und kräftig zum Erfolg beigetragen haben.

Sabine Petriffer, Praktikantin der oew


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