Navigation und Einstellungen

Inhaltsnavigation

Aktions-Links


Suche in der Homepage

Sicher spenden

Sicher spenden - Ovales Logo mit Nummer 0114.

Die Hand eines Kindes zeichnet einen Hasen auf der Tafel.

Du bist hier: Startseite, Bildung: Aktionen.

Inhalt: Aktionen

Durch verschiedene Aktionen und Projekte zeigt die OEW, dass jedeR Einzelne täglich die Möglichkeit hat durch kritischen Konsum und durch bewusstes Handeln die Welt gerechter und für uns alle lebenswerter zu gestalten.

Bekleidung, Blumen, Kaffee oder Schokolade, unzählige Produkte, die wir täglich konsumieren. Sie alle kommen aus Ländern, in denen sie unter sehr problematischen Arbeitsbedingungen hergestellt werden.

Ob in der Schule, auf dem Arbeitsplatz oder auch im täglichen Zusammenleben - wir werden ständig mit neuen Kulturen konfrontiert. Mangelnder Dialog führt häufig zu Konflikten.

Es liegt an uns dies zu ändern!

Die Lebendige Bibliothek

Bücher sind Menschen, Menschen sind Bücher

Schnapp dir ein Vorurteil und schau ihm in die Augen

Albaner prügeln sich andauernd
Priester sind total weltfremd
Frauen mit Kopftuch werden unterdrückt
Schützen sind unbelehrbare Patrioten

Zeichnung eines Bücherregals, worauf auch Menschen zu finden sind.

Lebende Bücher: Die Bücher aus unserer Bibliothek sind richtige Menschen, die sich bereit erklärt haben dir von ihrem Leben zu erzählen und auf deine Fragen und deine Neugierde einzugehen.

Wie funktioniert sie: Die Lebendige Bibliothek funktioniert wie jede Bibliothek. Du kommst, siehst dir den Katalog an und wenn dich ein Buch interessiert, leihst du es dir aus und unterhältst dich mit ihm.

Regeln der Lebendigen Bibliothek

Bevor du ein Buch aus unserer Lebendigen Bibliothek ausleihst bitten wir dich die Regeln unserer Bibliothek sorgfältig durchzulesen:

Die Rechte der Leser
  • Man kann mehrere Bücher an einem Tag ausleihen
  • Man darf dem Buch Fragen stellen
  • Die Ausleihe ist kostenlos
Regeln für die Leser
  • Die Leser müssen sich bei der Ausleihe anmelden
  • Man darf nicht mehrere Bücher gleichzeitig ausleihen
  • Die Zeit von 30 Minuten darf nicht überschritten werden
  • Das Buch muss in derselben Verfassung zurückgeben werden, in der man es entliehen hat
  • Der Feedback-Fragebogen sollte am Ende ausgefüllt werden
Die Rechte der Bücher
  • Bücher haben das Recht mit Respekt behandelt zu werden
  • Bücher müssen nicht alle Fragen beantworten
  • Bücher können das Gespräch beenden, wenn sie es wünschen

Die Lebendige Bibliothek bietet die Möglichkeit Unterschiede wahrzunehmen, Vorurteile aufzubrechen und den Dialog sowie das gegenseitige Kennen lernen zu fördern.

Vielen Dank und gute Unterhaltung beim Lesen!

Flyer zum herunterladen (pdf, 594 KB)

Aktion Fairschenkt Blumen

Zeichnung zweier schönen roten Rosen.

Zum Valentinstag haben Schnittblumen, vor allem Rosen, wieder Hochkonjunktur. Zu diesem Anlass organisieren die OEW, die Verbraucherzentrale, die Katholische Frauenbewegung, die Katholische Männerbewegung, Fian Südtirol (FoodFirst Information and Action Network), die Südtiroler Gärtnervereinigung und die Weltläden den Verkauf von fair gehandelten Rosen.

Ein Großteil der weltweit gehandelten Schnittblumen wird in Afrika und Lateinamerika weitgehend ohne soziale und ökologische Mindeststandards produziert. Die unmenschlichen Produktionsmethoden machen viele Blumenfrauen aber auch Kinder und Männer krank. Eine echte Alternative dazu bietet das Flower Label Programm (FLP).

Die FLP Farmen werden von unabhängigen Inspektoren kontrolliert. Kinderarbeit gibt es in solchen Betrieben nicht, die ArbeiterInnen haben eine fixe Anstellung, geregelte Arbeitszeit, die Löhne sind Existenz sichernd. Die Produktion erfolgt ohne den Einsatz von synthetischen Düngern und Pestiziden.

Verschiedene Südtiroler Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um gerade zum Valentinstag sowohl Blumenschenker als auch Beschenkten sowie BlumenhändlerInnen und –verkäuferInnen auf die Problematik aufmerksam zu machen und auf die Möglichkeit hinzuweisen, faire Rosen zu verschenken.

Blumenplantagen aus dem Flower Label Program garantieren:

Das FLP-Logo: grün und gelb - eine Rose mit Frauengesicht.
  • Keine Diskriminierung von Frauen
  • Festverträge und Mutterschutz
  • Verbot von Kinderarbeit
  • Gewerkschaftsfreiheit
  • Gesundheits-und Arbeitsschutz
  • Verbot hochgiftiger Pestizide

Achten Sie beim Blumenkauf auf das FLP – Siegel!

Broschüre 2010 herunterladen (pdf - 1,6MB)

Ankündigungen, Beiträge und Nachberichte zu dieser Aktion

Aktion Fast Nackt

Ethisch korrekt leben – einen Versuch wert!

Logo Fast Nackt: weiße Schrift auf grünem Hintergrund.

KVW-Bildungsreferat, OEW und Verbraucherzentrale starten gemeinsames Projekt zu einem bewussteren Leben.

Was wäre wenn ... wir uns für ein paar Monate dazu verpflichten würden, möglichst ethisch korrekt zu leben? Wenn wir unsere Ernährung, unsere Mobilität, unsere Körperpflege, unsere Freizeit, kurz unser gesamtes Konsumverhalten einem strengen „Ethiktest“ unterziehen und dann entsprechend umstellen würden?

Die Frage werden KVW, OEW und Verbraucherzentrale im Frühjahr 2008 beantworten können. Bis dahin werden mehrere echte „Versuchsfamilien beziehungsweise -personen“ versuchen, möglichst ethisch korrekt zu leben.

Die Idee zu diesem Experiment stammt vom britischen Journalisten Leo Hickman. Er hat das Experiment gewagt, mit seiner Familie ein Jahr lang „ohne schlechtes Gewissen“ zu leben. Welche Erfahrungen er dabei gemacht hat, dokumentiert er in seinem Buch Fast Nackt - Mein abenteuerlicher Versuch ethisch korrekt zu leben.

Nun soll Hickmanns Experiment auch in Südtirol Nachahmer finden. Die Absicht der drei Trägerorganisationen für dieses Projekt bringt KVW-Bildungsreferentin Eva Burger auf den Punkt: Es geht uns nicht darum, schlechtes Gewissen zu erzeugen, sondern Bewusstsein zu schaffen.

Die Probanden werden versuchen, von November 2007 bis April 2008 möglichst ethisch korrekt zu leben - begleitet von ExpertInnen, die sie dabei unterstützen. Sie werden sich beim täglichen Einkauf nach dem Woher und Wie der Konsumgüter erkundigen, werden ihre Mobilität hinterfragen, ihren Energiekonsum, ihre Geldanlage, ihr Freizeitverhalten, kurz alles, was zu ihrem Lebensstil gehört. Und das alles unter den kritischen Blicken der Öffentlichkeit, denn sie werden sich bei ihrem Experiment medial begleiten lassen.

Am Ende werden sie ihre Erfahrungen in Workshops einbringen, die auf das Land verteilt angeboten werden. Wer diese Probanden sind, steht noch nicht zur Gänze fest, im Moment werden noch KandidatInnen gesucht.

In einigen Monaten werden wir wissen, ob ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar, ethisch und sozial gerecht zu leben und trotzdem Freude am Leben zu haben überhaupt möglich ist, sagt Hermann Barbieri von der OEW, der das Projekt mitträgt. Und Gunde Bauhofer von der Verbraucherzentrale ergänzt: Einem Großteil der KonsumentInnen sind die sozialen und ökologischen Bedingungen, unter denen die Waren produziert werden, die wir tagtäglich in unseren Einkaufskorb wandern lassen, kaum bekannt.

Die drei Trägervereine wollen mit diesem Projekt eine Initiative zur Nachhaltigkeit starten, indem die Südtiroler Bevölkerung auf kreative und lebendige Art auf das Thema aufmerksam wird und Wege kennen lernt, ethisch korrekt zu leben.

Ziel ist die Sensibilisierung der Bevölkerung: nachhaltigen Konsum und zukunftsfähige Lebensstile kennen lernen und vermitteln. Nicht schlechtes Gewissen, aber Bewusstsein sollen erreicht werden, bei gleichzeitigem Aufzeigen konkreter Handlungsmöglichkeiten, um die nachhaltige Entwicklung unserer Erde zu fördern und zu unterstützen.

Damit entsprechen die Trägerorganisationen einer Forderung von höchster Ebene: Die UNO hat den Zeitraum 2005-2014 zur Dekade der Bildung zur Nachhaltigkeit ausgerufen. Bei „nachhaltiger Entwicklung“ oder auch „ökologisch-dauerhafter“ oder „zukunftsverträglicher“ Entwicklung geht es um den Gedanken, dass sich die Welt zukünftig in einer ganz bestimmten Form entwickeln muss, um Bestand zu haben.

So muss mit den Ressourcen vernünftig gewirtschaftet werden, zugleich müssen sich die Gesellschaft insgesamt ebenso wie der einzelne Mensch ihrer Verantwortung gegenüber der Entwicklung der Erde bewusst werden. Die Bereiche Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft sind dabei gleichermaßen involviert und müssen zusammenspielen.

Informationen zum Projekt „Fast nackt“ erhalten Sie beim KVW Bildungsreferat in Bozen, Telefon 0 471 300 213.

In Zusammenarbeit mit: KVW-Bildungsreferat und Verbraucherzentrale Südtirol.

Evi Keifl


Evi Keifl: freie Mitarbeiterin bei verschiedenen Medien mit Schwerpunkt Ökologie, VerbraucherInnenschutz, Frauen, BürgerInnenrechte.

Ankündigungen, Beiträge und Nachberichte zu dieser Aktion


Diese Seite weiterempfehlen

Orientierung